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«Unglaubliches geleistet»

Schiri-Chef Busacca verteidigt seine WM-Referees



epa04311407 Swiss former referee and FIFA Head of Refereeing Development Massimo Busacca speaks during a press conference where he announced that Italian Nicola Rizzoli will be the referee of  the final soccer match of FIFA World Cup 2014 between Argentina and Germany on 13 July, in Rio de Janeiro, Brazil, 11 July 2014.  EPA/Ballesteros

Massimo Busacca ist rundum zufrieden. Bild: EPA/EFE

WM-Schiedsrichter-Chef Massimo Busacca hat seine in die Kritik geratenen WM-Referees vehement in Schutz genommen. Der Tessiner sagte an einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro, die FIFA sei sehr zufrieden mit der Leistung der Schiedsrichter. «Sie haben Unglaubliches geleistet und viele Opfer gebracht», sprach Busacca seinen Dank aus.

Der 45-Jährige wies Berichte über eine Anordnung, weniger gelbe Karten zu zeigen, zurück. Auch ein angeblicher Verletzungs-Anstieg durch die vermeintlich grosszügigere Regelauslegung könne nicht durch Zahlen belegt werden. Laut FIFA gab es in 62 Spielen 95 Verletzungen. Nur sieben davon hätten einen Ausfall von mehr als vier Wochen zu Folge gehabt. Das entspräche einem Rückgang von 40 Prozent im Vergleich zu anderen WM-Turnieren.

Seit 1986 hat es an einer WM-Endrunde nie mehr so wenige Verwarnungen gegeben. «Wir hatten keine Gelbe Karte wegen Trikot ausziehen, keine Gelbe Karte wegen Rudelbildung, keine Gelbe Karte bei der Mauerbildung bei Freistössen. Wir haben auf Vorbeugung gesetzt. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis zu Spielern und Trainern», sagte Busacca. Die Kritik sei von ehemaligen Schiedsrichtern gekommen, die «jetzt in Mikrofone sagen, man muss so und so pfeifen.» (si/apa/dpa)

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