Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Brazil's defender Dani Alves (L) gestures towards Chile's forward Mauricio Pinilla during the Round of 16 football match between Brazil and Chile at The Mineirao Stadium in Belo Horizonte on June 28, 2014, during the 2014 FIFA World Cup. AFP PHOTO / JUAN MABROMATA

Maricio Pinilla diskutiert mit Dani Alves. Bild: AFP

Handfester Streit im Kabinengang

Brasiliens Pressechef soll in der Pause Chile-Stürmer Pinilla geschlagen haben

Die Stimmung beim Achtelfinal zwischen Brasilien und Chile war enorm aufgeladen. Bereits in der Halbzeitpause hat es offenbar einen Zwischenfall im Kabinengang gegeben: Brasiliens Pressechef soll den Chilenen Mauricio Pinilla geschlagen haben.



In der Halbzeitpause des dramatischen Achtelfinalduells von WM-Gastgeber Brasilien mit Chile ist es zu einem handfesten Gerangel zwischen Betreuern und Spielern gekommen. Dabei sollen sich erst der Brasilianer Fred und Chiles Gary Medel in die Haare geraten sein.

Später soll Rodrigo Paiva, der Sprecher der brasilianischen Nationalmannschaft, Chiles Stürmer Mauricio Pinilla geschlagen haben. «Ihr Pressedirektor hat Pinilla getroffen. Es gibt davon ein Video», sagte Chiles Medienbeauftragte Maria Jose Vasconcellos. Der Vorfall soll sich im Kabinengang des Stadions in Belo Horizonte ereignet haben.

Animiertes GIF GIF abspielen

Kurz vor Ende der Verlängerung hätte sich Pinilla «rächen» können, doch er traf nur die Latte.  Gif: SRF

Paiva selbst sagte, es habe im Tunnel auf dem Weg in die Kabinen eine «allgemeine Verwirrung» zwischen Verantwortlichen der beiden Verbände gegeben. Darin seien auch Spieler der chilenischen Mannschaft verwickelt gewesen. Verantwortlich dafür machte Paiva Chiles Co-Trainer Sebastian Beccacece. «Er hat angefangen, mit uns zu diskutieren.» Was passiert sei, sei nicht normal, entgegnete dieser wiederum.

Gegenüber der Nachrichtenagentur AP sagte Paiva, er habe sich verteidigt, «als mir Pinilla zu nahe kam. Ich habe reagiert, indem ich ihn geschubst habe.» Geschlagen habe er aber nicht.

Scolari nervt sich über Kollege Sampaoli

Bereits während der laufenden Partie hatte es offenbar Misstöne am Spielfeldrand gegeben. So beklagte sich Brasilien-Coach Luiz Felipe Scolari in der Pressekonferenz über das Verhalten der gegnerischen Betreuer. «Ich bin gut erzogen, aber wenn ich mich dauernd angegriffen fühle, dann werde ich meinen Stil ändern.» Der Gegner habe sich ständig beim vierten Schiedsrichter beschwert, dem Deutschen Felix Brych.

Chile's coach Jorge Sampaoli (L) reacts next to Brazil's Dani Alves during extra time in their 2014 World Cup round of 16 game at the Mineirao stadium in Belo Horizonte June 28, 2014.REUTERS/Eric Gaillard (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)

Soll immer wieder die Coaching-Zone verlassen haben: Chile-Trainer  Jorge Luis Sampaoli. Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

Scolari war offensichtlich auch über seinen chilenischen Kollegen Jorge Luis Sampaoli irritiert, der während der Partie oft die Coaching-Zone verlassen hatte. Wie aufgeladen die Stimmung teilweise war, zeigte sich auch, als Sampaoli nach der 2:3-Niederlage im Elfmeterschiessen in die Kabine wollte und von brasilianischen Fans mit Wasser bespritzt wurde. (pre/spon)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fast jeder fünfte Profifussballer kämpft mit Langzeitfolgen des Coronavirus

Müde Fussballer und ein Bundesligaspieler mit Atemproblemen: Auch für Profifussballer können die Langzeitfolgen des Covid schlimme Folgen haben – nicht nur bei schweren Verläufen. Ein Experte fordert deshalb mehr Tests.

Irgendwann geht es nicht mehr. Wolfsburg-Verteidiger Marin Pongracic stützt die Arme in die Knie, versucht nach Luft zu ringen. Es sind Bilder, die man sonst vielleicht in einer Verlängerung sieht. Gespielt in dieser Bundesligapartie sind aber erst 15 Spielminuten. Pongracic beisst weiter, stützt sich auch in den folgenden Minuten bei Unterbrüchen immer wieder auf seine Knie. Zur Pause muss er raus. Seine Atemnot ist eine Folge einer überstandenen Coronavirus-Erkrankung.

Pongracic ist kein …

Artikel lesen
Link zum Artikel