DE | FR
Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04421943 Destroyed building in Semyonovka village, after hard fighting between Ukrainian forces and pro-Russian rebels in Donetsk area, Ukraine, 28 September 2014. Russian military observers arrived in Ukraine for talks with Ukrainian forces officials to help in marking out a 30-km buffer zone between Ukrainian forces and pro-Russian rebels in the eastern Ukraine and implementing a ceasefire in the region.  EPA/KONSTANTIN GRISHIN

Bild der Verwüstung in der Region Donezk. Bild: KONSTANTIN GRISHIN/EPA/KEYSTONE

15 Tote

Blutigste Gefechte seit Beginn der Waffenruhe in Ostukraine

Die Waffenruhe ist brüchig, die Lage in der Region bei Donezk ist gespannt, in mehreren Viertel der Stadt ist Feuer aus schweren Waffen zu hören.



Bei den schwersten Gefechten seit Beginn der Waffenruhe in der Ostukraine sind bei Donezk mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Bei Kämpfen am Flughafen von Donezk seien sieben Soldaten getötet und neun weitere verletzt worden, teilte der Präsidentenberater Juri Birjukow am Montag in Kiew mit.

Die prorussischen Separatisten sprachen von fünf toten Kämpfern in den eigenen Reihen und von acht Verletzten. Die Stadtverwaltung von Donezk berichtete in einer Mitteilung von drei getöteten Zivilisten und mehreren Verletzten. Die Lage in der Region sei gespannt, hiess es in der Mitteilung des Stadtrats. In vielen Vierteln sei Feuer aus schweren Waffen zu hören. Die Regierungstruppen und Separatisten hatten am 5. September in der weissrussischen Hauptstadt Minsk eine Waffenruhe vereinbart. Die Feuerpause gilt seit jeher als brüchig.

Die Gewalt war am Wochenende mit den Kämpfen um den Donezker Flughafen aufgeflammt. Die Separatisten teilten mit, dass die Feuerpause mehr als ein Dutzend Mal verletzt worden sei. Wohnhäuser, Industrieanlagen und öffentliche Gebäude seien zerstört worden. Die Aufständischen gaben die Zahl der getöteten Zivilisten mit sechs an. 18 Bürger in Donezk seien verletzt worden, hiess es. (whr/sda/dpa/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ukraine-Konflikt

Reichster Ukrainer ruft in einer aufwühlenden Videobotschaft zum Widerstand gegen Separatisten auf

«Das ist ein Kampf gegen die Einwohner unserer Region. Das ist ein Kampf gegen den Donbass. Das ist ein Völkermord am Donbass», sagte der reichste Ukrainer, Rinat Achmetow in seiner Videobotschaft.

In einer aufsehenerregenden Videobotschaft hat der reichste Ukrainer, Rinat Achmetow, zum Widerstand gegen die prorussischen Separatisten aufgerufen. «In den Städten herrschen Banditen und Marodeure. Die Menschen sind es leid, in Angst zu leben», sagte der Oligarch.

«Mit Maschinenpistolen durch die Städte des Donbass zu laufen – sollen so die Rechte der Donezker vor der Zentralregierung gewahrt werden? In den Städten marodieren und friedliche Bürger verschleppen – ist das ein Kampf für …

Artikel lesen
Link zum Artikel