DE | FR
Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Signifikanter Rückzug»

NATO: Russland zieht grosse Truppenteile aus Ukraine ab



Russland hat grosse Teile seiner Streitkräfte aus der Ukraine abzogen. Allerdings blieben noch grosse Truppenverbände an der Grenze stationiert, erklärte ein NATO-Sprecher. Die Zahl der Zusammenstösse zwischen der ukrainischen Armee und den prorussischen Separatisten habe inzwischen abgenommen.

«Es hat einen signifikanten Rückzug konventioneller Truppen aus der Ukraine gegeben», erklärte der Sprecher des Verteidigungsbündnisses am Mittwoch. «Die NATO begrüsst diese positiven Zeichen.» 

In welcher Stärke noch russische Einheiten im Lande stationiert seien, könne aber nur schwer ausgemacht werden, da die Separatisten mehrere Grenzübergänge kontrollierten. Auch die Zahl der russischen Spezialeinheiten in der Ukraine sei kaum zu schätzen. Zudem habe es keinen bedeutenden Abbau der russischen Truppenkontingente an der Grenze gegeben.

Das Militärbündnis hat Russland wiederholt vorgeworfen, mit eigenen Einheiten in der Ostukraine aktiv zu sein und die prorussischen Separatisten im Kampf gegen die ukrainische Armee zu unterstützen. Russland bestreitet, reguläre Truppen in das Gebiet entsandt zu haben. Seit Anfang September gilt eine Waffenruhe. Zudem haben die Konfliktparteien die Einrichtung einer Pufferzone vereinbart. (aeg/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Gorbatschow: Glaube an bessere Beziehungen zur EU

Vor seinem 90. Geburtstag hat der frühere Kremlchef Michail Gorbatschow die Hoffnung auf eine Besserung des Verhältnisses zur Europäischen Union geäussert. «Man darf keine Angst vor Verhandlungen haben», sagte der Friedensnobelpreisträger am Samstag der Agentur Interfax. Die Beziehungen zwischen Moskau und Brüssel sind etwa im Ukraine-Konflikt so gespannt wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. «Nur Verhandlungen, nur die Treffen auf allen Ebenen – vor allem auf höchster – können …

Artikel lesen
Link zum Artikel