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Video: watson/lea bloch

«Wir können hier nicht leben» – ein Geflüchteter auf Lesbos erzählt



Ben stammt aus Afghanistan und befindet sich seit 14 Monaten auf der Insel Lesbos in Griechenland auf der Flucht. Von dort aus berichtet der 24-Jährige watson, wie er die momentane Lage erlebt.

Nachdem das Flüchtlingslager Moria komplett abgebrannt ist, werden aktuell Familien dazu gezwungen, sich in das neu aufgebaute Camp, nahe der Gegend Kara Tepe, zu begeben. Männer wie Ben, die alleine auf der Flucht sind, bleiben nach wie vor auf den Strassen. «Die Hygienebedingungen sind mangelhaft, fliessendes Wasser gibt es nicht und die Menschen haben kaum Zugang zu Lebensmittel.» Im Video erzählt Ben von den prekären Umständen auf der Insel Lesbos.

Video: watson/lea bloch

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So schwierig ist die Rückkehr in den Alltag für ehemalige Flüchtlingshelfende

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50 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
MartinZH
18.09.2020 17:02registriert May 2019
Sorry, bei diesem Einzelschicksal hält sich mein Mitgefühl doch ziemlich in Grenzen...
Ich stamme aus Afghanistan, bin 24 Jahre alt und befindet mich seit 14 Monaten auf der Insel Lesbos in Griechenland. Ich vegetiere da in diesem Lager vor mich her und bemerke spätestens jetzt, dass niemand in Europa auf mich gewartet hat.
Was mache ich jetzt? Mich beklagen? Nein! Ich nehme mein Glück in die Hand: Ich versuche es anderswo (Türkei, Kasachstan, etc.) oder kehre nach Hause zurück und helfe da, mein Land aufzubauen mit Arbeit, Handel oder Landwirtschaft.
Andere Flüchtlinge brauchen mehr Hilfe.
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Quo Vadis
18.09.2020 16:53registriert April 2020
Ich kann den jungen Mann aus (schon wieder) AFG absolut verstehen dass er gerne nach Europa möchte. Afghanistan ist umgeben von Ländern die mehr oder weniger sicher sind.
Weshalb man sich trotzdem ein Land zum Auswandern aussucht, welches religiös, kulturell und von den Wertvorstellungen her so völlig fremd ist, erschliesst sich mir nicht -> ausser man bringt den absoluten Willen mit, sich den neuen Gegebenheiten zu 100% anpassen und die neuen Wertvorstellungen leben zu wollen.
Gem. UNO: 65% der 'Flüchtlinge' haben nicht mehr Rechte zu uns zu kommen als die gesamte restliche Weltbevölkerung. https://www.aon.com/getmedia/7a6c08a4-b7d1-4f3b-8dc8-3ed9c20c10e8/Terrorism-Risk-Map-2019.aspx
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murrayB
18.09.2020 17:54registriert March 2017
Es ist tragisch - 14 Monate auf dieser Insel im ungewissen -dabei sollte er als Wirtschaftsflüchtling bereits seit längerem wieder zurück nach Afghanistan gebracht werden...
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50

So schwierig ist die Rückkehr in den Alltag für ehemalige Flüchtlingshelfende

Im Dokumentarfilm «Volunteer» werden freiwillige Schweizerinnen und Schweizer portraitiert, die sich auf griechischen Inseln für Geflüchtete einsetzen. Dazu versucht der Film aufzuzeigen, mit welchen Schwierigkeiten die Rückkehr in den Alltag verbunden ist.

Im Interview mit den Machern des Films wird klar, was die beiden Regisseure mit ihrem Film zum Ausdruck bringen wollen.

«Volunteer» läuft ab dem 3. September in den Schweizer Kinos.

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