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quelle: swissquote.ch

Ende der Euro-Untergrenze

Schweizer Börse nach dem Absturz von letzter Woche auf Aufholjagd

Der Schweizer Aktienindex SMI hat bis am Montagnachmittag fast 4 Prozent zugelegt. Nach der Aufhebung der Euro-Untergrenze durch die Schweizerische Nationalbank war der SMI bis am Freitag um über 14 Prozent abgestürzt. 



An der Schweizer Börse wurden am Montag Kursgewinne verzeichnet. Der Swiss Market Index (SMI) lag am Nachmittag 3,9 Prozent im Plus und notierte bei 8209 Zählern. Nach der überraschenden Abkehr der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vom Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken am vergangenen Donnerstag hatte der Leitindex insgesamt fast 15 Prozent an Wert verloren.

Nach den zwei Handelstagen mit massiven Kursverlusten sei der Markt reif für eine technische Gegenbewegung gewesen, sagten Händler. «Der Absturz des Euro gegenüber dem Franken sollte nun genügend in die Kurse eingearbeitet sein», hiess es. Der Euro pendelt um einen Franken. 

Nach dem SNB-Entscheid zur Aufhebung der Euro-Untergrenze am Donnerstag war der SMI eingebrochen. Zwischenzeitlich war der Index auf fast 7'800 Punkte gesunken - von einem Niveau von 9'200 Punkten aus.

Runter mit den Preisen! Produkte, die jetzt billiger werden müssten.

Bank Julius Bär legt über 6 Prozent zu

Zusätzlich Rückenwind erhielten die Beteiligungspapiere von den europäischen Aktienmärkten. Die Anleger feierten bereits das bevorstehende europäische Anleihenkaufprogramm, hiess es etwa im täglichen Kommentar der Basler Kantonalbank. Im Markt wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag eine Ausweitung der bereits ultralockeren Geldpolitik beschliesst.

Kursgewinne gab es am Montag mit einer Ausnahme bei allen Titeln des SMI: Den stärksten verbuchte die Aktie von Julius Bär mit einem Plus von 6,6 Prozent. Die Bank hatte am frühen Morgen mitgeteilt, die heftigen Ausschläge an den Finanzmärkten nach der Aufhebung des Mindestkurses ohne Verluste überstanden zu haben. Die Aktie der Credit Suisse lag am Morgen zeitweise leicht im Minus

Guthaben der Banken bei der SNB weiter angeschwollen

Die Schweizer Banken haben bei der Notenbank letzte Woche erneut viel Geld parkiert. Die sogenannten Giroguthaben der Finanzinstitute bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) stiegen vom 12. bis 16. Januar um knapp 10,6 Mrd. Franken. Sie beliefen sich am Freitag auf 339,6 Mrd. Franken, wie die SNB am Montag mitteilte. In der Woche davor hatte sich das Wachstum auf rund 1,4 Mrd. Fr. belaufen. (whr)

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