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Europas grösste Bank HSBC streicht weltweit 50'000 Stellen



Europas grösste Bank HSBC streicht im Zuge seines drastischen Sparkurses bis zu weitere 50'000 Stellen. Bis Ende 2017 sollen die jährlichen Kosten um bis zu 5 Milliarden Dollar gesenkt werden. Das wären mehr als zehn Prozent der Kosten.

Die traditionell in Asien stark verankerte Bank kündigte am Dienstag in Hongkong an, ihre Brasilien- und Türkeigeschäfte verkaufen zu wollen. Damit würden bis zu 25'000 Arbeitsplätze wegfallen. Etwa noch einmal so viele Jobs würden zudem durch Zusammenlegungen im IT- und Dienstleistungsbereich sowie Filialschliessungen gekürzt. 

A man walks past a logo of HSBC outside a branch at the financial Central district in Hong Kong, China June 2, 2015. HSBC Holdings Plc could announce thousands of job cuts at a strategy day next week, Sky News reported on Monday, part of chief executive Stuart Gulliver's overhaul plan that could also see him sell operations in Brazil and Turkey and take a knife to his investment bank.      REUTERS/Bobby Yip

Europas grösste Bank streicht mehr Stellen, als sie in England Mitarbeiter hat. Bild: BOBBY YIP/REUTERS

Zudem will HSBC das Investmentbanking verkleinern. Der Bestand risikogewichtiger Anlagen wird um 290 Milliarden Dollar reduziert. HSBC hatte bereits in den vergangenen Jahren Zehntausende Stellen gekürzt. Derzeit beschäftigt Europas grösste Bank 266'000 Mitarbeiter, davon 48'000 in Grossbritannien.

Die Tochtergesellschaft HSBC Private Bank (Suisse) hatte Ende April angekündigt, in Genf bis 2017 rund 260 Arbeitsplätze abzubauen. Davon betroffen ist vor allem der Back-Office-Bereich.

Die Ankündigung des britischen Instituts gab einen Ausblick auf den zweiten grossen Strategieplan des Anfang 2011 angetretenen HSBC-Chefs Stuart Gulliver. Weitere Details sollten im Laufe des Tages folgen. Gulliver hat den Fokus auf den Verkauf von Geschäftsteilen und massive Einsparungen gelegt. (sda/reu)

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