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epa04845088 People queue to withdraw money from an ATM outside a branch of Greece's Alpha Bank next to window of a shop advertizing sales in central Athens, Greece, 13 July 2015. Eurozone leaders have unanimously agreed to a new bailout programme for Greece. ‘ We gave a hard battle in the last six months, we struggled to gain the best from an agreement that will offer to the country the opportunity to stand on its feet’ stated Greek Prime Minister Alexis Tsipras after the successful completion of the marathon deliberations on the Greek issue in Brussels.  EPA/ALEXANDROS VLACHOS

Bank in Athen.  Bild: EPA/ANA-MPA

Banken in Griechenland öffnen am Montag wieder



Nach drei Wochen öffnen die Banken in Griechenland am Montag  wieder ihre Schalter. Die Kapitalverkehrskontrollen bleiben nach einem am Samstag veröffentlichten Erlass jedoch in Kraft. So sind Überweisungen von griechischen Banken auf ausländische Konten untersagt.

Für die griechischen Bürger änderte die Regierung die Bedingungen für die Versorgung mit Bargeld: Statt wie bisher 60 Euro pro Tag können sie nun mehr abheben. Allerdings bleibt die Höchstgrenze bei 420 Euro pro Woche.

Mit der Einschränkung des Kapitalverkehrs soll ein Ansturm auf die Banken und ein Zusammenbruch des Finanzsystems verhindert werden. Unternehmen und Privatleute hatten aus Sorge um den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone in den vergangenen Monaten Milliarden von ihren Konten abgezogen.

Die Wiedereröffnung ist möglich, weil die Europäische Zentralbank am Donnerstag nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zu Reformen die Obergrenze für die Notfallkredite für griechische Banken für eine Woche um 900 Millionen Euro erhöht hat. Diese lag Insidern zufolge zuletzt bei etwa 89 Milliarden Euro. (sda/reu)

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