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Investors look at computer screens in front of an electronic board showing stock information at a brokerage house in Shanghai, China, in this July 14, 2015 file photo. China has enlisted $800 billion worth of public and private money to prop up its wobbly stock markets, a Reuters analysis shows, but the impact of the unprecedented government-orchestrated rescue has so far been modest. REUTERS/Aly Song/Files

Die Börse in Shanghai. Bild: Aly Song/REUTERS

Chinas Industrie ist so stark geschrumpft wie seit über einem Jahr nicht mehr



Chinas Industrie ist im Juli so stark geschrumpft wie seit 15 Monaten nicht mehr. Der Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex lag den am Freitag veröffentlichten, vorläufigen Daten zufolge bei 48,2 Punkten, dem tiefsten Stand seit April 2014.

Es handelt sich um den fünften Monat in Folge mit einem Wert unter der Marke von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert. Der Wert liegt auch unter den Erwartungen: Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten hatten 49,7 Punkte erwartet, was eine leichte Erholung zu den 49,4 Punkten im Juni gewesen wäre.

Ergreift die Regierung jetzt Massnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur?

Das unerwartet schlechte Abschneiden des Index widerspricht anderen Konjunkturdaten, die jüngst auf eine Stabilisierung der zweitgrössten Volkswirtschaft hingedeutet hatten. Die Regierung in Peking hat das Wirtschaftswachstum im Zeitraum April bis Juni mit gleichbleibend sieben Prozent angegeben und damit etwas höher als von Analysten vorhergesagt. 

Die neuen Daten dürften Spekulationen befeuern, dass die Regierung Massnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur ergreifen wird. An Chinas Börsen war es in der ersten Monatshälfte zu einem Ausverkauf gekommen. Die Regierung hat zahlreiche Massnahmen ergriffen, um die Verkaufswelle zu stoppen.

Der Einkaufsmanager-Index wurde in diesem Monat erstmals in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Medienkonzern Caixin veröffentlicht. Zuvor war die Grossbank HSBC beteiligt. (sda/reu)

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