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Chinas Börsen fahren Achterbahn nach staatlicher Intervention



Die Achterbahnfahrt auf den chinesischen Aktienmärkten geht weiter. Nach dem starken Eingreifen der Regierung am Wochenende schossen die Börsen am Montag zum Handelsauftakt zunächst um mehr als 7 Prozent nach oben, verloren aber innerhalb von nur einer Stunde wieder mehr als die Hälfte ihrer Gewinne.

Der Shanghai Composite Index lag eine Stunde nach Handelsbeginn nur noch um gut drei Prozent im Plus. Der Shenzhen Component Index verhielt sich ähnlich und war nur noch um zwei Prozent höher.

Mit einer energischen Intervention hatte die Regierung über das Wochenende versucht, wieder Vertrauen herzustellen und einen befürchteten weiteren Kursrutsch zu verhindern. Die Börse in Shanghai war in den vergangenen drei Wochen um 29 Prozent in den Keller gesackt.

Neue Börsengänge wurden vorerst ausgesetzt und die Liquidität stark ausgeweitet. Wertpapierhändler und Investmentfonds wurden zu längerfristigen Aktienkäufen verpflichtet. Auch kündigte die Zentralbank an, den Wertpapierhändlern beim Aktienkauf auf Pump unter die Arme greifen zu wollen.

Die Signale kamen zunächst gut an, doch verfolgten verunsicherte Anleger mit Spannung, wie sich die Kurse im Laufe des Handelstages weiter entwickeln. Die Krise in Griechenland spielt auf den weitgehend abgeschotteten chinesischen Aktienmärkten keine Rolle. (sda/dpa)

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