Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this July 30, 2019, file photo a woman walks by a Huawei retail store in Beijing. The Trump administration has extended for 90 more days a limited reprieve on U.S. technology sales to the Chinese technology giant Huawei. The U.S. government blacklisted Huawei in May, deeming it a national security risk so U.S. firms aren't allow to sell the company technology without government approval. But numerous loopholes have been exploited, including by U.S. semiconductor suppliers. And the administration says it’s preparing to grand some exemptions.  (AP Photo/Andy Wong, File)

Wegen seiner Nähe zum chinesischen Regime umstritten: Der Techkonzern Huawei. Bild: AP

«Gefahr für nationale Sicherheit» – US-Behörden werfen Huawei aus Hilfsprogramm



Die USA gehen weiter gegen den chinesischen Handy-Hersteller und Netzwerkausrüster Huawei vor. Die Aufsichtsbehörde FCC entschied am Freitag, Huawei und das ebenfalls chinesische Unternehmen ZTE stellten eine Gefahr für die nationale Sicherheit dar.

Damit geht die Regelung einher, dass Mobilfunkanbieter in ländlichen Gegenden der USA milliardenschwere Fördergelder aus Bundesmitteln vorenthalten werden, wenn sie bei den Chinesen Ausrüstung kaufen oder Dienstleistungen buchen. Die Unternehmen werden zugleich verpflichtet, bereits genutzte Produkte von Huawei und ZTE zu ersetzen. Dies könnte der FCC zufolge bis zu zwei Milliarden Dollar kosten.

Rund ein Dutzend Telekomfirmen aus ländlichen Gegenden der USA, die auf kostengünstige Produkte wie von Huawei und ZTE angewiesen sind, haben bereits die Fühler zu den skandinavischen Konkurrenten Ericsson und Nokia ausgestreckt, wie die Nachrichtenagentur Reuters im Juni erfuhr. Im Mai hatte die US-Regierung fast allen amerikanischen Firmen die Zusammenarbeit mit Huawei verboten.

Sie wirft dem Konzern zu grosse Nähe zur kommunistischen Führung in Peking und Spionage vor. Das Unternehmen streitet dies ab. Seit dem Verbot wurden immer wieder Ausnahmeregelungen erlassen. Die USA und China ringen derzeit auch um eine Einigung in ihrem seit Monaten andauernden Handelsstreit.

In Deutschland will die Bundesregierung Huawei beim Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes nicht explizit ausschliessen. Das Thema beschäftigt derzeit auch den CDU-Parteitag. (sda/awp/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

23 Firmen-Logos, aber in ehrlich

Huaweis Falt-Smartphone Mate X kostet 2500 Franken

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Die Corona-Zahlen für die Schweiz steigen im Moment rapide. Deshalb findest du hier einen Überblick zu allen neuen sowie aktuellen Fallzahlen für die Schweiz und einen Vergleich zu internationalen Daten zu Neuansteckungen mit dem Coronavirus.

Das Coronavirus hält die Schweiz weiterhin in Atem. Die Zahl der Neuansteckung steigt nach neuesten Entwicklungen in den unterschiedlichen Kantonen seit dem August wieder, die zweite Welle in der Schweiz und Europa ist da.

Damit du den Überblick über die sich stetig verändernde epidemiologische Lage behältst, zeigen wir dir hier alle relevanten Statistiken zu den Neuansteckungen, Positivitätsrate, Hospitalisierungen und Todesfällen in den Schweizer Kantonen sowie im internationalen Vergleich:

Am …

Artikel lesen
Link zum Artikel