Wirtschaft
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Vatikan

Papst räumt mit Geldwäschern im Vatikan auf



epa04182757 A handout photo exclusively provided by the Italian National Police (Polizia di Stato) on 27 April 204 shows an aerial view of Saint Peter's square taken from a helicopter of Italian National Police during the Canonization mass for Pope John Paul II and Pope John XXIII at the Vatican City, 27 April 2014.  EPA/MASSIMO SESTINI/POLIZIA DI STATO/HANDOUT USE ONLY ALLOWED IN CONNECTION WITH THE CANONIZATION MASS HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Vatikan: Will kein Hort mehr für dubiose Finanzgeschäfte sein. Bild: EPA

Die Finanzaufsicht des Vatikans (AIF) ist im vergangenen Jahr deutlich mehr verdächtigen Transaktionen nachgegangen als in den Jahren zuvor. Innert Jahresfrist sei die Zahl der Verdachtsfälle von sechs auf 202 gestiegen, sagte Direktor René Brülhart am Montag.

Dies sei ein Verdienst der strikteren Bekämpfung der Finanzkriminalität, erklärte Brülhart bei der Vorstellung des zweiten AIF-Jahresberichts in Rom. «Heute haben wir ein angemessenes System zur Vorbeugung und Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität.» Insgesamt fünf der verdächtigen Transaktionen leitete die AIF für weitere Ermittlungen an die zuständige Behörden weiter. 

Der Vatikan hatte die Einrichtung der Finanzaufsicht 2010 beschlossen und 2011 unter Papst Benedikt XVI. umgesetzt. Papst Franziskus hatte im August vergangenen Jahres den Kampf gegen Geldwäsche noch einmal verstärkt und die Überwachung und Regulierung der Finanzgeschäfte des Vatikans durch die AIF ausgeweitet. (tvr/sda)

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