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HANDOUT, COMPUTERILLUSTRATION - Die undatierte Computergrafik zeigt das geplante neue Gebaeude (rechts) der Sika in Zuerich-Altstetten. Der Bauchemie- und Klebestoffhersteller Sika investiert 60 Millionen Franken in den Ausbau seines Standortes in Zürich-Altstetten, wie er am Montag, 23. Juni 2014 an einer Medienkonferenz bekanntgab. Geplant ist der Neubau eines Labor- und Bürogebaeudes fuer bis zu 300 Arbeitsplaetze. In dem Gebaeude sollen 200 bestehende Arbeitsplaetze von anderen Sika-Niederlassungen zusammengelegt und auch neue Arbeitsplaetze geschaffen werden. Damit werden 2016 nach Fertigstellung des Neubaus rund 830 Mitarbeitende bei Sika in Altstetten beschaeftigt sein. (HANDOUT Sika)

Der Sika-Sitz in Baar.
Bild: SIKA

Trotz Frankenstärke: Sika bleibt auf Rekordjagd

Inmitten des Übernahmekampfes bleibt der Baustoffhersteller Sika geschäftsmässig auf Rekordkurs. Nach dem dritten Geschäftsquartal liegt der Nettogewinn des Unternehmens um 9 Prozent über dem Vorjahreswert, obwohl die Frankenstärke den Umsatz drückte.



Zwischen Januar und Ende September verdiente Sika unter dem Strich 338.2 Millionen Franken, wie das in Baar ansässige Unternehmen am frühen Donnerstagmorgen mitteilte. Beim Umsatz macht allerdings der starke Franken dem Unternehmen nach wie vor zu schaffen: Er sank um 1,9 Prozent auf rund 4.1 Milliarden Franken. Kompensiert wurde dies aber unter anderem durch niedrige Rohstoffpreise.

In Lokalwährungen verzeichnete Sika indes in allen Regionen – teilweise dank Übernahmen – ein meist beachtliches Wachstum (total: +5,5 Prozent). Starke Resultate zeigten laut Sika-Communiqué vor allem die Schwellenländer. Den Wachstumskurs setzte Sika mit Investitionen in acht neue Fabriken und die Gründung dreier neuer Landesgesellschaften fort.

Weiter schwelt der Streit um die Kontrolle beim Baustoffhersteller zwischen den Erben der Firmengründer und dem Management. Vor bald einem Jahr gab die Erbenfamilie bekannt, ihre Sika-Aktien und damit die Kontrolle über das Unternehmen an den französischen Saint-Gobain-Konzern verkaufen zu wollen.

Dagegen wehren sich einerseits die Sika-Führung, anderseits aber auch andere Aktionäre. Entschieden werden dürfte der Streit auf dem juristischen Parkett; es laufen mehrere Gerichtsverfahren. Die Erbenfamilie verfügt mit 16 Prozent Kapitalanteil an Sika über eine Stimmenmehrheit. (dwi/sda)

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