Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Pünktlich zum Nationalfeiertag: Bundesrat erlaubt erstmals Sonntagsarbeit in einem Einkaufszentrum



ZUM ENTSCHEID DES BUNDESRATES ZUM SONNTAGS-SHOPPING IN TOURISMUSGEBIETEN STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 18. FEBRUAR 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  – Innenansicht des Shopping Centers Foxtown in Mendrisio, aufgenommen am Mittwoch, 12. September 2012. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Bild: KEYSTONE

Im Tessiner Luxus-Einkaufszentrum Foxtown dürfen Angestellte ab 1. August auch sonntags arbeiten. Das Outlet Center in Mendrisio TI steht damit schweizweit bisher alleine da. Möglich machte dies eine Entscheidung des Bundesrats aus dem Februar.

Sonntagsarbeit sei nur dann rechtens, wenn ein Einkaufszentrum den «Bedürfnissen des internationalen Fremdenverkehrs» diene, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Dienstag in einem Kommuniqué mit. Um in diese Kategorie zu fallen, müssen die Geschäfte vorwiegend Luxusartikel anbieten und ihre Umsätze hauptsächlich mit internationaler Kundschaft erzielen. 

Ausserdem müsse das Einkaufszentrum direkt über die Autobahn oder einen Bahnhof zu erreichen sein und nicht weiter als 15 Kilometer von einer Landesgrenze entfernt liegen.

Da all diese Vorgaben auf das Foxtown-Einkaufszentrum zutreffen, dürfen laut SECO ab 1. August während des ganzen Jahres Arbeitnehmer am Sonntag beschäftigt werden. Eine Sonderbewilligung ist dafür nicht mehr nötig.

Der Bundesrat hatte eine Lockerung des Sonntagsarbeitsverbots im Februar beschlossen. Die Änderung ging auf eine Motion des Tessiner FDP-Ständerats Fabio Abate zurück, die auf das Einkaufszentrum Foxtown in Mendrisio Bezug nahm. Dort waren jahrelang rechtswidrig Sonntagsverkäufe toleriert worden. (wst/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Lockern oder Verschärfen? Das Corona-Paradoxon spaltet das Land

Die Ungeduld und Müdigkeit über die Corona-Massnahmen sind fast mit Händen zu greifen. Die Rufe nach Lockerungen werden lauter. Andere warnen jedoch davor. Und alle warten auf den Bundesrat.

Sie scheinen in unterschiedlichen Welten zu leben, so weit driften die Forderungen auseinander. Auf der einen Seite wächst der Chor der Akteure, der nach Lockerungen ruft: Der Gewerbeverband preschte diese Woche vor, und Gewerkschaftspräsident Pierre-Yves Maillard sagte im «Blick»: «Mit den heutigen Zahlen sollten erste Lockerungsschritte möglich sein.»

Auf der anderen Seite stehen jene, die vor Lockerungen warnen oder gar Verschärfungen fordern. Sie verweisen darauf, dass die Infektionen mit …

Artikel lesen
Link zum Artikel