Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Archäologen finden nahe Kairo Dutzende Sarkophage von hochrangigen Priestern



An archaeology worker opens a sarcophagus at the Saqqara archaeological site, 30 kilometers (19 miles) south of Cairo, Egypt, on Saturday, Oct. 3, 2020, in the presence of journalists and officials. Egypt

Grosse Spannung beim Öffnen der Sarkophage. Bild: keystone

Archäologen haben in der bekannten Grabstätte Sakkara weitere gut erhaltene Sarkophage aus altägyptischer Zeit entdeckt. Insgesamt seien 59 Särge gefunden worden, die seit fast 2600 Jahren nicht geöffnet worden seien, teilte der ägyptische Antikenminister Chalid al-Anani am Samstag vor Journalisten mit. Sie seien in sehr gutem Zustand und hätten ihre Originalfarbe erhalten.

Er sei bei der Öffnung eines Sarges dabei gewesen, sagte Al-Anani weiter. Die Mumie habe ausgesehen, «als wäre sie erst gestern mumifiziert worden». Die Sarkophage gehörten zu Priestern und hohen Offiziellen aus der Spätzeit des Alten Ägyptens.

Al-Anani zufolge gibt es dort weitere Särge, die auch geborgen werden sollen. Ausgestellt werden sollen die Fundstücke im neuen Grossen Ägyptischen Museum, das nahe den Pyramiden von Giseh gebaut wird.

Das ägyptische Antikenministerium hatte bereits im September den Fund von 27 gut erhaltenen Särgen aus derselben Periode in Sakkara bekannt gegeben. Die Nekropole mit der Stufenpyramide von Pharao Djoser liegt südlich von Kairo und zählt zu Ägyptens bekanntesten Totenstädten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Ata, die Mini-Mumie aus der Atacama-Wüste, ist ein Mensch

Jahrelange Detektivearbeit identifiziert Mumie in Basel

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Jakob Fischbacher*. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus Syrien …

Artikel lesen
Link zum Artikel