Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Symbolbild Zukunftshoffnung

Können wir aus der Coronavirus-Pandemie etwas lernen? Bild: Unsplash

Die Coronavirus-Pandemie ist schlimm – aber sie hat auch positive Folgen. 6 Beispiele

Marko kovic



Die Coronavirus-Pandemie verursacht weltweit Leid, Verunsicherung und wirtschaftliche Instabilität. Darum müssen wir zweifellos alles daran setzen, sie möglichst schnell einzudämmen. Die Pandemie hat aber auch jenseits ihres unmittelbaren Schadens einschneidende gesellschaftliche Folgen. Unsere Vorstellungen darüber, wie wir mit anderen Menschen umgehen sollen, aber auch unser Verständnis und unsere Ideen darüber, wie die Gesellschaft ganz allgemein funktioniert und funktionieren soll, ändern sich im Zuge der Pandemie.

Das muss nicht unbedingt schlecht sein: Die indirekten gesellschaftlichen Effekte der Coronavirus-Pandemie könnten mittelfristig in mehrfacher Hinsicht positive Folgen haben.

Marko Kovic

Bild: zVg

Marko Kovic denkt und schreibt zu gesellschaftlichem Wandel und Technologie-bezogenen Risiken. Zu hören ist er im Podcast Denkatelier.

Home Office wird salonfähig

Abermillionen von Menschen machen tagein, tagaus dasselbe Ritual durch: Aufstehen und sich für den Arbeitstag vorbereiten; teilweise mehrere Stunden im Auto oder im öffentlichen Verkehr verbringen, um ins Büro zu kommen; im Büro durch schnatternde Arbeitskollegen, Büro-Intrigen, Bullshit-Meetings und so fort abgelenkt sein; abends erschöpft die lange Reise nach Hause antreten; am nächsten Morgen mit halb leeren Batterien das Ganze erneut durchmachen.

Home Office (Symbolbild)

Bei Home Office ist die Produktivität höher. Bild: Shutterstock

Wir leben in einer digitalisierten Welt, aber «Home Office» oder «Telearbeit», das Arbeiten von zu Hause aus, ist in vielen Unternehmen und Organisationen immer noch verpönt. Nicht zuletzt, weil die Manager-Klasse befürchtet, dass Mitarbeitende weniger gut arbeiten, wenn sie nicht unter ständiger Kontrolle stehen. Dass dieses Vorurteil Quatsch ist, ist schon lange erwiesen: Produktivität bei Home Office ist in Tat und Wahrheit höher als im Büro. Von zu Hause aus zu arbeiten steigert zudem die Jobzufriedenheit und das allgemeine Wohlbefinden deutlich. Ein weiterer positiver Effekt von Home Office ist, dass das tägliche Pendeln, eine grosse Quelle von Stress, wegfällt oder zumindest reduziert wird.

Die Coronavirus-Pandemie zwingt bereits heute viele Unternehmen und Organisationen zu mehr Home Office. Es ist darum nicht unrealistisch, dass die Pandemie der externe Schock sein wird, der die Vorurteile gegenüber Home Office endlich zerschlägt und zu einem Umdenken bei der Frage, wie Arbeit zu gestalten ist, führt.

Die Absurdität der «Prepper» wird deutlich

Die 2000er Jahre waren geprägt von weltweiten, tiefgreifenden Schocks wie den Terroranschlägen vom 11. September 2001 oder der globalen Finanzkrise 2007 / 2008. Diese Erfahrungen haben in vielen Menschen die Angst geweckt, dass nicht nur weitere vereinzelte Schocks, sondern ein weltweiter zivilisatorischer Kollaps bevorstehen könnte.

Statt sich aber der Panik und Verzweiflung ob des bevorstehenden Endes der Welt hinzugeben, beschlossen diese Menschen, sich darauf vorzubereiten. Sie wurden damit Anhänger der Bewegung und Philosophie des «Survivalism»: Der grosse Kollaps mag bevorstehen, aber wer sich auf das Schlimmste vorbereitet, kann auch nach der Katastrophe autark weiterleben.

Es gibt zwei Strömungen dieser «Prepper» (vom Englischen «prepare»), die sich auf den Kollaps vorbereiten. Bei der ersten Gruppe handelt es sich um «normale» Menschen, die Notvorräte anlegen und versuchen, sich grundlegende Überlebensskills anzueignen (z. B. Feuerholz sammeln und Feuer machen, um im Winter nicht zu erfrieren). Diese «bodenständigen» Prepper sind vornehmlich Männer, und das Preppertum hat für sie eine identitätsstiftende Funktion. Es erlaubt ihnen, eine bestimmte Form der rustikalen Maskulinität auszuleben (der Mann als Überlebenskünstler, Versorger und Beschützer der Familie), für die im modernen Alltag nicht mehr allzu viel Platz ist.

Survival Kit, Prepper-Ausrüstung (Symbolbild)

Prepper-Ausrüstung: Survival Kit für alle Fälle. Bild: Shutterstock

Die zweite Strömung der Prepper sind wohlhabende bis superreiche Menschen und Familien, welche das Preppertum als eine Versicherungspolice ansehen. Das Preppertum ist für diese Menschen nicht der Lebensmittelpunkt, aber sie scheuen Aufwand und Kosten nicht, um im Fall der Fälle auf der sicheren Seite zu sein. Während die rustikale Variante des Preppertums auf einfache, bodenständige Massnahmen abzielt, sind die reichen Prepper eher auf Luxus bedacht. Die wohlhabenden Prepper wollen den Kollaps in unterirdischen Bunkern überstehen, die zu grosszügigen Wohnungen mit allem Drum und Dran umgebaut wurden. Oder sie gönnen sich Luxusvillen in abgelegenen Regionen Neuseelands, dem Mekka der reichen Prepper. (U. a. hat der Paypal-Milliardär Peter Thiel ein Endzeit-Refugium in Neuseeland.)

Am Preppertum als entweder bodenständigem oder luxusorientiertem Hobby ist an sich wenig auszusetzen. Doch die Sache hat einen grossen Haken: Sollte es wirklich hart auf hart kommen und die Gesellschaft kollabieren, ist Preppertum nutzlos. Wenn der Kollaps stattfindet und das Chaos seinen Lauf nimmt, wird dadurch nämlich auch automatisch der technologische und soziale Teppich, der das Preppertum erst möglich macht, unter den Füssen der Prepper weggezogen.

Zum einen benötigen auch die extremsten Prepper, die sich auf ein Steinzeit-Leben vorbereiten, moderne Technologie, um ihr Rollenspiel-Hobby ausleben zu können. Ohne Tetanus-Impfung wird bereits ein rostiger Nagel zur Todesfalle; ganz egal, wie gut man sich in der Wildnis zurechtzufinden glaubt. Zum anderen ist die Vorstellung der reichen Prepper, dass sie sich im Notfall ruhig und geregelt in ihre Bunker und Luxusvillen zurückziehen können, geradezu lächerlich. Wenn die Gesellschaft tatsächlich implodiert, haben all die Chauffeure, die Helikopter- und Privatjet-Piloten, die Klempner, die Köche, die Nahrungsmittellieferanten, die Ärztinnen und Ärzte und alle weiteren überlebensnotwendigen Angestellten und Zulieferer wahrlich Besseres zu tun, als den Reichen zuzudienen. Das Preppertum der Reichen ist genauso wie jenes der rustikalen Prepper nur ein realitätsfernes Rollenspiel.

Am Preppertum der Reichen ist zusätzlich ironisch, dass das Geld, welches die Reichen in ihre Prepper-Fantasien stecken, in eine bessere Versicherungspolice investiert werden könnte: Massnahmen, um dem gesellschaftlichen Kollaps vorzubeugen. Damit könnten gesamtgesellschaftliche Risiken und Probleme tatsächlich reduziert werden, doch im libertären Weltbild der reichen Prepper geht es nicht darum, etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun, sondern nur, das Beste für sich selber herauszuholen.

Die Impfbereitschaft steigt wieder

Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte des Kampfes gegen Infektionskrankheiten. Die Pest, Pocken, Polio, Aids, Masern, die Grippe, oder eben Covid-19: Bakterien und Viren, die Krankheiten verursachen, sind die Geissel der Menschheit.

Wissenschaftliche Fortschritte haben uns in diesem Kampf aber glücklicherweise sehr weit gebracht, nicht zuletzt dank Impfungen. Impfungen haben über die Jahrzehnte unmessbar viel Leid reduziert und verhindert. Alleine die Pocken haben im 20. Jahrhundert über 300 Millionen Menschen qualvoll umgebracht; dank der Pockenimpfung konnte diese grausame Krankheit komplett ausgelöscht werden. Doch in westlichen Ländern hat sich mittlerweile eine eigentümliche Impfmüdigkeit breitgemacht.

A nurse holds a dose of experimental vaccine

Impfmüdigkeit ist eine Art der Wohlstandsverwahrlosung. Bild: KEYSTONE

Es gehört heute zum Lifestyle vieler gut situierter Menschen, gegenüber Impfungen eine zurückhaltende bis ablehnende Haltung einzunehmen. Teilweise, weil sie auf pseudowissenschaftliche Verschwörungstheorien im Internet sowie auf skandalisierende Berichterstattung in den Medien hereinfallen, aber vor allem, weil sie das diffuse Gefühl haben, Impfungen wirkten nicht richtig und seien eigentlich gar nicht notwendig. Die Folge dieser Impfmüdigkeit ist, dass vermeidbare Krankheiten wieder häufiger werden, was vor allem Kinder qualvoll zu spüren bekommen.

Die Coronavirus-Pandemie könnte uns im Westen diesbezüglich wachrütteln. Die Impfmüdigkeit in Europa und Nordamerika dürfte nämlich ein Stück weit eine Art Wohlstandsverwahrlosung sein: Gerade weil die Impfprogramme im 20. Jahrhundert dermassen erfolgreich waren, ist die Gefahr viraler Infektionskrankheiten für die meisten Menschen nicht mehr wirklich plastisch greifbar. Im Alltag der meisten Menschen im Westen sind Infektionskrankheiten nur abstrakte Ideen, nicht konkrete Gefahren.

Das Coronavirus könnte indirekt helfen, das Bewusstsein für Infektionskrankheiten wieder zu schärfen, weil wir jetzt zum ersten Mal seit Jahrzehnten (abgesehen vielleicht von der Schweinegrippe-Pandemie 2009) wirklich am eigenen Leib spüren, wie viel Leid und Chaos Infektionskrankheiten verursachen können. Der Schock, den wir gegenwärtig durchmachen, könnte das Denken über Infektionskrankheiten nachhaltig positiv beeinflussen.

Internationale Kooperation nimmt zu

Die vergangenen Jahre waren geprägt von einem stillen Niedergang der internationalen politischen Zusammenarbeit. Mit Donald Trump haben sich die Vereinigten Staaten von ihrer jahrzehntelangen Politik des Multilateralismus abgewandt; mit dem Brexit hat sich das Vereinigte Königreich planlos von der Europäischen Union verabschiedet; China lässt immer mehr seine wirtschaftlichen und militärischen Muskeln spielen, um eigene Interessen durchzusetzen; der Syrien-Konflikt wurde zu einem militärischen Jekami; Europa hat nach wie vor noch keine einheitliche Antwort auf die anhaltende Flüchtlingskrise; Russland sieht sich als regionale Supermacht mit besonderen Rechten; rechtspopulistische, reaktionäre Regierungen in Osteuropa pfeifen zunehmend auf demokratische Normen und internationale Abstimmung.

Belohnt jene, die seinen Brexit-Kurs unterstützt haben, mit Regierungsposten: der britische Premier Boris Johnson.

Planloser Abschied aus der EU: Britischer Premier Johnson. Bild: AP

Das offensichtliche Problem mit der Abkehr von internationaler Kooperation ist, dass es keine wirkliche Alternative dazu gibt. Das klassische Recht des Stärkeren mag gut für grobschlächtige Gesten sein, aber komplexe, weltumspannende Herausforderungen wie Klimawandel, Menschenrechte, Handel oder eben die Coronavirus-Pandemie sind im Alleingang nicht zu meistern. Wenn internationale Kooperation in ruhigen Zeiten abnimmt, merken wir davon nichts. Wenn aber eine Krise mit weltweiter Wirkung entsteht, fehlt das institutionelle Auffangnetz, um die Krise möglichst schnell zu bewältigen. Dass der Airbag im Auto defekt ist, ist uns egal – bis wir einen Unfall haben. Dann ist es es aber zu spät.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat wenige Monate vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie die mangelnde internationale Abstimmung und Vorbereitung auf mögliche Pandemien scharf kritisert. Die Lehre aus diesem Debakel ist eindeutig: Wenn Regierungen auf sich selber fixiert sind und der internationalen Zusammenarbeit den Rücken kehren, sind sie für die Gefahren, welche sich am Horizont anbahnen, blind.

Wir überdenken unsere Tierhaltung

Die Coronavirus-Pandemie ist eine direkte Folge davon, dass Menschen Tiere essen: Das Coronavirus ist auf einem (Wild-)Tiermarkt in der chinesischen Stadt Wuhan ausgebrochen. Eine der bisher grössten Pandemien des 21. Jahrhunderts, die Schweinegrippe von 2009, der rund 200’000 Menschen zum Opfer gefallen sind, war ebenfalls die Folge landwirtschaftlicher Tierhaltung. (Die Pandemie brach auf einer modernen Schweinefarm in Mexiko aus.)

Tierhaltung ist auch die wohl wichtigste Quelle multiresistenter Bakterien: Weil in der Tierhaltung Antibiotika massiv eingesetzt werden, entstehen immer mehr Bakterien, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken. Diese «Superbakterien» sind ein enormes Problem nicht nur für Tiere, sondern auch – und vielleicht vor allem – für uns Menschen.

In den vergangenen Jahrzehnten ist der weltweite Konsum von Tieren, Milchprodukten und Eiern regelrecht explodiert. Damit verbunden steigen auch zwangsläufig die Risiken der Tierhaltung: Ausbrüche von Viren und Bakterien, Belastung für die Umwelt und das Klima, sowie nicht zuletzt das unvorstellbar grosse Ausmass an Leid, das Milliarden von Tieren tagtäglich widerfährt, nehmen zu.

Insgesamt rund 55.000 Legehennen hocken am Freitag, 10. Oktober 2008, dicht gedraengt in einem neuen Stall der Firma

Milliardenfaches Tierleid: Massentierhaltung. Bild: AP

Die Coronavirus-Pandemie könnte einerseits die Politik dazu Bewegen, die Regulierung rund um Tierhaltung zu verschärfen. Andererseits bewegt die Pandemie uns als Konsumentinnen und Konsumenten vielleicht dazu, für einmal wirklich darüber nachzudenken, was wir verzehren. Viele Menschen beteuern, tierische Produkte nur massvoll zu konsumieren und auf regionale, nachhaltige Herstellung zu achten, doch das sind bekanntlich bloss Lippenbekenntnisse. In Tat und Wahrheit ist die Welt süchtig nach billigem Fleisch, billigen Eiern und billiger Milch.

Vielleicht werden wir uns im Zuge der Coronavirus-Krise endlich bewusst, dass das, was wir essen, mit Problemen verbunden sein kann – und dass wir zur Lösung dieser Probleme ganz einfach beitragen können, indem wir unser Konsumverhalten ändern.

Wir nehmen existenzielle Risiken ernst

Die Coronavirus-Pandemie ist eine Krise, die wir definitiv sehr ernst nehmen müssen. Die Anzahl Infektionen und Todesfälle wird in absehbarer Zukunft aber abflachen und wieder sinken. Es wird einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben. Nach und nach wird in den am meisten betroffenen Städten und Ländern wieder soziale und wirtschaftliche Normalität einkehren. Die Menschheit als Ganzes wird die Krise überstehen.

Aber wir werden im Nachhinein auch erkennen: So richtig viel hat nicht gefehlt, bis es noch viel schlimmer gekommen wäre. Was, wenn in Zukunft etwas passiert, das wir weniger gut in den Griff kriegen als die Coronavirus-Pandemie? Wenn etwas passiert, das wir noch weniger auf dem Radar haben als eine neue virale Krankheit? Könnte eine neue Krise katastrophal aus dem Ruder laufen? Könnte die nächste Krise vielleicht so gewaltig werden, dass wir es nicht schaffen, sie zu meistern?

Darstellung: Apokalypse, Weltuntergang, Zivilisationszusammenbruch, Apokalyptisches Szenario (Symbolbild)

Sind wir vorbereitet auf existentielle Risiken? Bild: Shutterstock

Dank der Coronavirus-Pandemie fangen wir als Gesellschaft hoffentlich ernsthaft an, uns diese Fragen zu stellen. Die existenziellen Risiken, die uns dereinst über den Kopf wachsen könnten, sind nämlich bereits heute Realität: Klimawandel, Biotechnologie, eine superintelligente Künstliche Intelligenz – die Liste existenzieller Bedrohungen für die Menschheit wird immer länger, weil mit unserer technologischen Entwicklung auch immer mehr Dinge entstehen, die schiefgehen können. Diese Bedrohungen könnten uns in nicht allzu ferner Zukunft über den Kopf wachsen, mit katastrophalen und endgültigen Folgen.

Das gewaltige Problem der existenziellen Risiken dürfen wir nicht zum Anlass nehmen, die Hände fatalistisch in die Luft zu werfen. Im Gegenteil: Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, den grossen zukünftigen Risiken der Menschheit den Kampf anzusagen. Gerade weil wir langsam zu verstehen beginnen, dass die Menschheit zerbrechlich ist, sind wir in der Lage, das Schlimmste abzuwenden. Die Zukunft der Menschheit liegt in unseren Händen.

Mit Big Brother gegen das Coronavirus

Video: srf/SDA SRF

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Coronavirus: Was du wissen musst.

Wir beantworten eure Fragen zum Coronavirus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

121
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
121Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • _Qwertzuiop_ 11.03.2020 22:56
    Highlight Highlight Joah, das mit der Kooperation sieht man ja an den Schutzmasken in Deutschland... sehr kooperativ, muss schon sagen. Und ob der Punkt mit den Preppern jetzt so positiv ist? Feuerholz sammeln ist in der momentanen Situation jetzt nicht unbedingt notwendig und der Rest? Naja... so weit sind wir ja zum Glück noch nicht.
  • Chuck Wesley 11.03.2020 17:54
    Highlight Highlight Gute wäre, die Menschen würden sich dadurch wieder bewusster werden, dass das Leben jederzeit vorbei sein kann und sich der wichtigsten Frage im Leben stellen: Was kommt danach?
    Darauf lohnt es sich wirklich, sich ernsthaft vorzubereiten.
    Lieber Leser, lass Dich versöhnen mit Gott durch den Herrn Jesus Christus! Dann wirst ewiges Leben und unendliche Herrlichkeit empfangen.
  • Niniforlove 11.03.2020 17:42
    Highlight Highlight Ich bin bei den meisten Dingen, die du geschrieben hast voll bei dir Marko.
    Was ich mich noch frage:
    Was machen all die 20Minuten - Leser hier? Bitte geht zurück! Lasst mir den Glauben, dass bei Watson differenzierte, reflektierte Menschen Kommentare schreiben, die einen gesunden Weg zwischen Naivität und Panik suchen.
  • Beeee 11.03.2020 15:56
    Highlight Highlight Ich hab dank dem Virus aufgehört zu rauchen :)
  • actualscientist 11.03.2020 11:46
    Highlight Highlight Der Tetanus Impfstoff wurde 1890 entwickelt.
    Bis da hin sind einfach alle Menschen gestorben. Super Argumentation.

    Es sind nicht alle Prepper am Munition bunkern oder haben das gefühl, dass sie das Alpha Tier in der Apokalypse werden. Ich bin gerne in der Lage mich in Notsituationen selber zu versorgen. Medizinisch, Nahrungstechnisch u.s.w, dass heisst aber nicht das ich auf das Ende der Zivilisation warte, aber unser System steht teilweise auf wackligen Beinen. Nächste Finanzkrise ist schon in Sicht.

    Hätten wir alle gescheite Notvorräte müsste man auch keine Hamsterkäufe erledigen.
  • Ohniznachtisbett 11.03.2020 10:13
    Highlight Highlight Homeoffice: Der pöse Arbeitsweg und die pösen kontrollierenden Chefs... Aber dann wird bald schon gejammert, dass man Arbeit und Freizeit nicht mehr richtig trennen kann und soziale Interaktion fehlt.
    Prepper: Dass die spinnen, wusste man schon vor Corona
    Impfen: Ob dem dann wirklich so ist, wird man sehen, gut wärs allemal.
    Kooperation: Bis jetzt kocht eigentlich jedes Land sein Süppchen.
    Tierhaltung: Die Argumentation hinkt stark, da ja das ganze von Wildtieren stammt.
    Existenzielle Risiken: Man könnte gerade so gut sagen: "Ein Ring um sie alle zu knechten".

    Eifachöppis
  • Dr no 11.03.2020 09:28
    Highlight Highlight Der grösste Vorteil ist, dass ich mir nicht dauernd Greta in den Medien ansehen muss. Ein bisschen mehr Toleranz mit den Prepper wäre erwünscht. Lasst doch die einfach machen, die tun niemanden weh. Und wenn dann das Chaos ausbricht, dann werden wir sehen, ob die Prepper so falsch lagen.
    • Der Buchstabe I 11.03.2020 11:40
      Highlight Highlight "Ein bisschen mehr Toleranz mit den Prepper wäre erwünscht. Lasst doch die einfach machen, die tun niemanden weh."

      Prepper-Chats, Rechtsextreme und Anschlagspläne – obskurer deutscher Verein zieht nach Zug https://www.watson.ch/!561483186?utm_medium=social-user&utm_source=social_app

      Und zu Greta: Ja, ist halt schon mühsam, wenn jemand die Wahrheit ausspricht und du merkst, dass du nicht ohne Fehler bist.
    • rodolofo 11.03.2020 13:37
      Highlight Highlight Lass ihn doch einfach die Prepper kritisieren!
      Denn solche zersetzende Kritik von dekadent verweichlichten Wohlstandsverwöhnten aushalten zu lernen, gehört zum harten Training eines richtigen Preppers!
  • Der Buchstabe I 11.03.2020 09:16
    Highlight Highlight "4. Internationale Kooperation nimmt zu"

    Ja, deshalb stehlen uns ie Deutschen gerade 240'000 Schutzmasken am Zoll.
  • Nik G. 11.03.2020 08:58
    Highlight Highlight Mir gefallen die Punkte. Ein Teil von mir stimmt sich Optimistisch für die Menschheit. Ein anderer Teil ist pesimistisch weil wir genau eben nicht aus Fehler lernen. Nach der 2. Generation beginnen wir wieder genau die gleichen Fehler zu machen.
  • uhl 11.03.2020 08:57
    Highlight Highlight Da hat aber jemand ein seeeeehr gewaltiges Problem mit Preppern.
    Lasst sie doch, die tun euch nichts. Gilt auch für ganz viele andere, teilweise sonderbar anmutende Aktivitäten.
  • uhl 11.03.2020 08:53
    Highlight Highlight Wenn ganz viele von uns nur noch zuhause arbeiten, dann werden unsere Sozialkompetenzen noch mehr verkorkst. Man schottet sich einfach (noch mehr) ab. Das kommt nicht gut...
  • virus.exe 11.03.2020 08:50
    Highlight Highlight Weshalb immer dieses Schiessen gegen Prepper? Ich verstehe das nicht.
    Was ist falsch daran, sich mal eben 2-3 Wochen selber versorgen zu können?
    Bitte nicht immer alles glauben was auf DMAX gezeigt wird. Das sind meistens Extreme. Prepper sind grösstenteils ganz normale Menschten, Frauen wie Männer, die sich halt ein wenig mehr Gedanken machen als Andere.
    • cdrom 12.03.2020 14:29
      Highlight Highlight Die Prepper misstrauen dem staat vor allem die in in den USA.
      Deshalb werden sie gerne von den US-Imperium freundlichen Medien in die rechte Ecke gedrängt. Wer sich mit dem Imperium anlegt, landet früher oder später dort. In DE findet er keinen Verlag also bleibt ihm nichts anderes übrig als der KOPP Verlag. Der soll auch rechte Schriften verlegen...
  • Scaros_2 11.03.2020 08:33
    Highlight Highlight Für mich ist ein Vorteil auch, dass wir endlich nicht mehr über:

    - Trump
    - Das Klima
    - Flugscham

    und das ganze Zeug reden und nur noch Corona kennen. Das macht das Lesen der Zeitung viel erträglicher.
  • ETH1995 11.03.2020 08:12
    Highlight Highlight Den wichtigsten aller Punkte hat der Autor allerdings vergessen. Wir leben eine eingeschränkte Mobilität. Was das für ein Einfluss auf unsere Umwelt haben kann auf die Emissionen zeigt das Bild des Stickoxid-Emissionen in China. Nicht alles ist auf maximalen Gewinn orientiert. Ansonsten scheint mir der Artikel vor allem darauf aus zu sein, möglichst viele Links in diese Zeilen zu packen. Das gilt wahrscheinlich im modernen Journalismus als seriöse Quellenangabe.
  • rodolofo 11.03.2020 08:07
    Highlight Highlight Der Ansatz, ein Phänomen multi-perspektivisch und mit "Vernetztem Denken" (Kybernetik) anzugehen, ist jedenfalls modern, dringend nötig und sehr zu begrüssen!
    Moralisierendes Gut/Böse-, bzw. Schwarz/Weiss-Denken hat uns bisher nicht nur nichts geholfen, sondern uns noch tiefer in die Scheisse hinein geritten!
    Sehr lehrreich darüber, wie von Menschen versuchte "Paradiese auf Erden" in "Höllen auf Erden" führen, war der gestrige Dienstag-Themenabend auf "arte", dem für mich besten Öffentlich-Rechtlichen Medium, das wir haben:
    https://www.arte.tv/de/guide/20200310/
    Über "gedankliche Viren"...
  • Cirrum 11.03.2020 08:03
    Highlight Highlight Diese Vorteile sind schnell wieder vergessen sobald alles vorbei ist...Der Mensch vergisst leider viel zu schnell und ist auf die Dauer nicht sehr lernfähig..
  • diderot 11.03.2020 07:13
    Highlight Highlight Ein Punkt noch: wir sehen dank der Corona-Thematik auch wieder mal, wer Freund und wer... naja... Nicht-Freund ist. Falls die Geschichte mit dem deutschen Zoll und den blockierten Medizinalgütern stimmt, sehen wir unser freundschaftliches Verhältnis zu unserem nördlichen Nachbarn in einem neuen, hässlichen Licht. Die Globalisierung scheitert mit Ausrufezeichen: Die Schweiz braucht eine eigene Infrastruktur für *alle* krisenrelevanten Produkte. Der Staat muss es richten, wenn es der vielgelobte "Markt" nicht schafft.
    • bbelser 11.03.2020 15:07
      Highlight Highlight Wir sehen schlichtweg, dass sich die ach so unabhängige Schweiz nicht getraut hat, zu einer Union kooperierender Staaten zu gehören. Die Überheblichkeit, mit der die Schweiz der EU entgegentritt, dürfte auch eine Rolle spielen. Und jetzt jammern die Rosinenpicker...
    • diderot 12.03.2020 08:04
      Highlight Highlight Wir werden sehen, wie solidarisch und kooperativ diese Krise innerhalb der EU gehandhabt wird. Etwa so solidarisch und kooperativ wie Griechenland in der Flüchtlingskrise? Oder wie Ungarn davor? Oder so solidarisch wie Spanien bei der Behandlung seiner Minderheiten? Oder so solidarisch wie Deutschland bei der Finanzkrise in Griechenland? Ich und viele andere Schweizer*innen finden: Freundschaft und Verträge: unbedingt? Heirat und Verzicht auf die organisch gewachsene (und manchmal vielleicht ineffiziente) Miliz-Demokratie: nein danke!
  • Auric 11.03.2020 07:04
    Highlight Highlight 7. billigeren Sprit und Heizöl!!
  • Auric 11.03.2020 07:00
    Highlight Highlight 7. es könnte die Rentenkasse sanieren
    8. es könnte die überalterung der ersten Welt beenden

    aber nein, es wird ganz sicher die Anzahl der Veganer steigern
  • Hillman 11.03.2020 06:20
    Highlight Highlight Sind wir ehrlich: Mehr als 3/4 aller Pandemien in den letzten 50 Jahren hatten die Massentierhaltung und/oder die Haltung von Wildtieren zusammen mit Nutztieren unter bedenklichen hygienischen Umständen als Ursache. 3/4! Wir könnten also nicht nur für die Umwelt (CO2 Abdruck), unsere Gesundheit (Koronale Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Krebs etc) und die Tiere (rieisiges Tierleid) etwas tun sondern tatsächlich eine der grössten Gefahren für die Menschheit dramatisch verringern wenn wir endlich auf eine sinnvolle, vollwertig pflanzenbasierte Ernährung umstellen würden. Gibts noch Fragen?
    • ChlyklassSFI 11.03.2020 09:37
      Highlight Highlight Hillman: Nein, eigentlich nicht. Der Gesellschaft ist dies aber egal. Die Tierprodukte sind wichtiger... Es wird Werbung geschalten, subventioniert, gegessen und getrunken als spiele dies alles keine Rolle.
    • Hillman 11.03.2020 11:55
      Highlight Highlight @ChlyklassSFI: Immerhin habe ich im Vergleich zu vor einem Jahr nur noch 1/4 downvotes. Es scheint einigen langsam klarer zu werden. Hoffen wir es ist nicht zu spät
    • ChlyklassSFI 11.03.2020 14:21
      Highlight Highlight Hilllman: Ich hoffe es auch.
  • Rethinking 11.03.2020 06:14
    Highlight Highlight Alle technischen Voraussetzungen sind geschaffen, dass die ganze Belegschaft Home Office machen könnte...

    Doch mein Arbeitgeber will umsverrecken nicht dass die Mitarbeitenden so arbeiten...

    Die Geschäftsleitung ist mit der Denke noch immer tief im Taylorismus und hat angst, dass wir zu Hause nur faul rum sitzen...
  • Eskimo 11.03.2020 06:09
    Highlight Highlight Und durch die "verjüngung" der Bevölkerung wird die AHV entlastet..😉
  • ninolino 11.03.2020 03:56
    Highlight Highlight 7. Die 'Seuche' Mensch bekommt ihre Grenzen schonungslos aufgezeigt.
  • malu 64 11.03.2020 02:42
    Highlight Highlight Vergesst dabei die Umwelt nicht. Weniger Produktion, weniger Schadstoffe, weniger Pendler in Autos usw.
  • KrasseChecker 11.03.2020 01:19
    Highlight Highlight Ich finde das ist der beste Artikel, der je auf Watson erschien!
    • ETH1995 11.03.2020 08:17
      Highlight Highlight Watson existiert jetzt doch schon seit ein paar Jahren. Wenn das der beste Artikel gewesen wäre, der hier je erschienen ist, hätte ich ihn ganz bestimmt nicht mehr gelesen. Weil ich nie mehr auf Watson zurückgekehrt wäre. Im Gegenteil ich finde das einen Artikel von bedenklicher Qualität. Nicht weil alles falsch ist, was da drin steht. Aber die Art und Weise wie es verfasst ist, wie der Autor uns weismachen möchte, was gut und was schlecht ist.
    • cdrom 12.03.2020 14:32
      Highlight Highlight Über den Artikel äussere ich mich lieber nicht.
      Aber die Kommentare sind spitze 😂
  • Melsqy 11.03.2020 00:55
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel! Danke dafür.
  • rudolf_k 11.03.2020 00:04
    Highlight Highlight Bei Punkt 4 ist wieder mal viel zu viel journalistische Ideologie reingerutscht. Selbstverständlich ist internationale Zusammenarbeit wichtig, dort wo sie Sinn macht. Und selbstverständlich gibt es z.B. in der EU eine Zusammenarbeit in Sachen Migration - nämlich die Aussengrenzen konsequent zu schützen. Dass dies die einzige Lösung sein kann haben mittlerweile selbst Sozialdemokraten in vielen Ländern, die 2015 Willkommenshurra geschriehen haben, verstanden.
  • Siru 10.03.2020 23:56
    Highlight Highlight Klingt alles schön und gut, mit viel Friede, Freude, Eierkuchen.
    Es wird eines aber vergessen: der grundsätzliche Egoismus des Menschen.
    Sobald die Krise vorbei ist, und ich zweifle nicht daran, dass sie vorbei geht, werden die Menschen und vor allem die Staaten wieder zum alten Trott zurückkehren. Das hat die Vergangenheit schon oft gezeigt und zeigt sich in der unsäglichen Verweigerung, ernsthafte Massnahmen gegen den anthropogenen Klimawandel zu ergreifen.
    • Marko Kovic 11.03.2020 00:20
      Highlight Highlight Hallo Siru

      Hier bin ich ein wenig optimistischer. In der Geschichte haben Krisen und Schocks doch immer wieder zu nachhaltigen Lösungen und Verbesserungen geführt. Das typische Beispiel: Nach dem Horror des 2. Weltkriegs wurden u.a. die UNO und die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EU-Vorgängerin) gegründet, um sicherzustellen, dass sich ein derartig brutaler, unmenschlicher Krieg nie mehr wiederholt. Das bedeutet nicht, dass nach dem 2. Weltkrieg der Weltfrieden ausbrach, aber immerhin konnte ein 3. Weltkrieg bisher verhindert werden.
    • Cirrum 11.03.2020 08:09
      Highlight Highlight Ja es gibt zwar kein Krieg als solcher, aber ausgenommen und unterdrückt werden die Menschen und Tiere immer noch..
    • Siru 11.03.2020 14:05
      Highlight Highlight Marko Kovic: der WW2 kam gleich nach dem WW1. Beides brutale Ereignisse, die enorm viel Leid verursacht haben. Trotzdem brachte" erst der WW2 die Menschen und Staaten zum Umdenken, weil Teile der Welt in Trümmern lagen.
      Wenn SarsCov-2 ebenfalls Mio Menschen in zweistellige Höhe u bringt und die Wirtschaft mehrerer Länder nachhaltig zerstört, könnte es zu einem Umdenken kommen.
      Soweit wird es aber nicht kommen. Die Krise wird in einigen Monaten vorbei sei und Mensch und Staaten werden zum alten Trott zurückkehren.
      Der anthropologe Klimawandel ist viel gravierender und nichts ändert sich.
  • Snooks 10.03.2020 23:43
    Highlight Highlight Preppers fühlen sich doch im Moment so bestätigt wie noch nie. Und viele Hobby Preppers rennen tagtäglich mit Dosenfutter durch die Supermärkte. Sie sind gesellschaftsfähig geworden.
    • Donny Drumpf 11.03.2020 08:33
      Highlight Highlight Naja ich kanns ehrlich gesagt nachvollziehen, wenn der Staat bereits Mühe hat gewisse Dinge noch zu bekommen kann es auch für den Einzelnen bald schwieriger werden. Da macht es meiner Meinung nach schon Sinn, einen gewissen Vorrat zu haben. Eine Hungersnot scheint noch in weiter Ferne aber DInge wie Insulin oder Antibiotika könnten bald knapp werden. Weitere Sachen bei einer Weltweiten Krise folgen...
  • joevanbeeck 10.03.2020 23:36
    Highlight Highlight Es nützt aber nichts wenn wir alle Vegetarier werden und die Asiaten essen alles was nicht bei zehn auf die Bäume geflüchtet ist, sofern sie das noch können. Wer mal so einen Chinesischen Markt live gesehen hat wundert sich nicht das von dort alle paar Jahre so ein Virus um die Welt wandert.
    • Marko Kovic 11.03.2020 00:24
      Highlight Highlight Hallo joevanbeeck

      China hat in der Tat ein Problem mit Wildtierhaltung (wobei nur teilweise wilde Tiere gejagt werden; ein grosser Teil der wilden Tiere wird auch gezüchtet, aber nicht in industriellem Ausmass).

      Aber z.B. die Schwinegrippe 2009, die rund 200'000 Menschen getötet hat, ist auf einer industriellen Schweinefarm in Mexiko ausgebrochen, nicht in China. Das Problem sind definitiv nicht nur "die Asiaten".
    • Raber 11.03.2020 13:55
      Highlight Highlight Hab den Beitrag geherzt. Hauptsächlich weil ich laut lachen musste ab der Formulierung. Schon an eine Karriere als Comedian gedacht?
  • spaccatutto 10.03.2020 23:27
    Highlight Highlight Punkt 3-6 wäre auch im Bezug auf die Klimakrise wünschenswert
    • Auric 11.03.2020 09:11
      Highlight Highlight Du meinst eine Impfung gegen die Klimahysterie?

      Wäre super 👍
  • LalaLama 10.03.2020 23:26
    Highlight Highlight Ich mag deinen Artikel, Marko. Entspricht meinen Gedanken

    Aaaaaaaber....du hast grad in einige Nester gestochen. Das interessantische finde ich die Tierhaltung. Hui, da schreien einige grad wieder laut :-)
  • dmark 10.03.2020 23:22
    Highlight Highlight Einspruch, euer Ehren...
    Home Office ist leider nur für Büromenschen o.ä., aber nicht für die produktiv arbeitende Bevölkerung möglich. Oder soll man z.B. als Verkäufer(in) nun Lebensmittel von zu hause verkaufen? Ich müsste u.a. ein komplettes Elektroniklabor bei mir einrichten...
    Tetanus... habe ich seit gut 30 Jahren nicht mehr gehabt - sollte mich mal darum kümmern. Lebe aber trotz zahlreicher Verletzungen immer noch.
    Kooperation - naja, bestelle nur mal ein paar Atemmasken in Deutschland... womit wir dann bei den Preppern wären. Die haben sicher welche ;)
    Und KI ist auch nur ein Werkzeug.
    • Marko Kovic 10.03.2020 23:50
      Highlight Highlight Hallo dmark

      Als jemand, der aus einer Arbeiterfamilie kommt und das Arbeiten mit den Händen schätzt, muss ich doch auch die "Büromenschen" ein bisschen in Schutz nehmen: Auch jener Teil des Dienstleistungssektors, der heute vornehmlich vor PC-Bildschirmen stattfindet, beinhaltet "produktive" Arbeit.

      Aber klar, Homeoffice ist ein "Luxus", der nicht überall möglich ist - aber dadurch, dass Homeoffice dort, wo es Sinn macht, mehr genutzt wird, haben wir alle etwas davon. Beispiel Berufsverkehr: Weniger volle Strassen und Züge nutzen eben auch jenen, die die Option Homeoffice nicht haben haben.
    • pachifig 11.03.2020 09:26
      Highlight Highlight Ich bin Büromensch, jedoch kann ich nicht die Post von den Klienten zu mir nach Hause senden lassen und auch möchte ich nicht Kistenweise Akten daheim haben.
      Büro ist leider noch nicht überall papierlos, so dass Homeoffice möglich wäre.
    • dmark 11.03.2020 18:58
      Highlight Highlight @Marko Kovic:
      Mit "produktiver Arbeit" meine ich z.B. die Leute, welche Gerätschaften, Maschinen usw. zusammen bauen oder warten - also "Dinge" in die Hand nehmen" müssen. Diese sind, genauso wie auch Menschen, welche im Detailhandel oder sonstigem Verkauf arbeiten und auch Pflegedienste, Ärzte u.v.a., nun mal eben nicht in der Lage "Homeoffice" zu betreiben.
      Und da gibt es doch sehr viele Menschen, welche nicht "nur" am PC sitzen oder den Tag über telefonieren können.
  • Domino 10.03.2020 23:00
    Highlight Highlight Mein Weinkeller wird ausgemistet -> Zuhause saufen 🍷
  • Petrum 10.03.2020 22:44
    Highlight Highlight Naja, die Fünf-Sekunden-Regel gilt nun schon ab vier Sekunden. Finde ich scheisse.
  • The Count 10.03.2020 22:41
    Highlight Highlight 7 Natürliche Dezimierung der Menschheit
    8 Reiseunlust
    9 weniger Überalterung
  • balabala 10.03.2020 22:40
    Highlight Highlight Selten so viel Unsinn in einem Artikel gelesen...
  • John Steam in the snail hole 10.03.2020 22:38
    Highlight Highlight You dreamer du...
  • homo sapiens melior 10.03.2020 22:35
    Highlight Highlight Danke, Marco Kovic. Genau was ich schon lange sage. Nur viel besser formuliert. Ich hab noch mehr Punkte:

    - Fehler im Gesundheitssystem werden gefunden und können korrigiert werden (z.B. die Unterbezahlung und totale Überarbeitung von Pflegepersonal)
    - der Wirtschaftseinbruch öffnet Chancen auf mehr grüne Wirtschaft.
    - Wichtige Produktionen werden vielleicht wieder breiter gestreut (z.B. Schutzmasken)
    - Die Luftverschmutzung geht wenigstens kurz etwas zurück

    Wer weiss noch mehr?
  • Uno 10.03.2020 22:26
    Highlight Highlight Ein paar Sachen haben wir gelernt. Wie volatil doch alles ist. Nächste Woche haben wir italienische Verhältnisse. Also haben wir jetzt eine Woche gedanklich Vorsprung. wir müssen die Zeit klug nutzen.
  • TheLaenz 10.03.2020 22:25
    Highlight Highlight Wow, jetzt ist die Fleischproduktion sogar verantwortlich für das Coronavirus? Wir sind uns ja Kritik gewohnt, aber irgendwo hörts auf! Weiss der Autor dieses Texts, dass in der Schweiz die prophylaktische Abgabe von Antibiotika an Tiere verbietet? Welche Mengen eingesetzt werden, um kranke Tiere zu behandeln wird elektronisch festgehalten! Bei Hunden und Katzen kräht kein Hahn danach! Und wenn wir in die Humanitärmedizin schauen, schaudert es mich zusätzlich, welche Hormone (Verhütung) in unsere Umwelt gelangen.
    • Marko Kovic 10.03.2020 23:16
      Highlight Highlight Hallo TheLaenz

      Hm, wer ist "wir" bei "Wir sind uns ja Kritik gewohnt..."? Mit dem Text spreche ich eigentlich uns alle als Gesellschaft an und prangere nicht Individuen oder Gruppen an.

      - Zur Situation in der Schweiz: Tatsächlich hat sich in den letzten Jahren viel getan. Nur ist die Schweiz ein kleiner Player im Vergleich zu USA, Brasilien, China, Argentinien, etc. Das Problem ist ein weltweites.

      - Humanmedizin und Haustiere: Ja, durchaus auch Probleme - aber das macht die Probleme der landwirtschaftlichen Tierhaltung ja nicht weniger bedeutend? (Ich lese ein wenig "Whataboutism" heraus.)
    • TheLaenz 11.03.2020 07:41
      Highlight Highlight Ja, wir, welche in der Landwirtschaft mit Fleischproduktion arbeiten.
      Wenn das Problem weltweit angesehen wird gehe ich mit Ihrem Kommentar mit. Es sollte eben einfach gesagt werden, dass wir in der Schweiz einige Dinge wirklich bedeutend besser machen was die Tierhaltung betrifft.
  • Goblin Johnson 10.03.2020 22:15
    Highlight Highlight Hab heute den polier auf der baustelle gefragt ob ich homeoffice machen darf weil dies ja empfohlen werde.. irgendwie hat er mich nur fragend angesehen.

    Diese ganzen empfehlungen und weisungen der landesvertretern sind doch auch nur für bürojobs ausgelegt oder?!
    • 7immi 10.03.2020 22:44
      Highlight Highlight @goblin
      ja, sind sie. Es geht ja auch nicht darum, keine Pendler mehr zu haben. Da bei uns aber der Dienstleistungssektor stark ist und hier viele auf Homeoffice umsteigen können, kann die Situation entspannt werden. Ein Schreiner, Metzger, Lokführer, Reinigungspersonal, etc können kein Homeoffice machen, dafür viele andere.
    • Marko Kovic 10.03.2020 23:23
      Highlight Highlight Hallo Goblin Johnson

      Klar, Homeoffice ist ein "Luxus", der vor allem im Dienstleistungssektor möglich ist (und in der Schweiz sind rund 75% aller Angestellten im Dienstleistungssektor tätig).

      Aber alle haben einen Nutzen davon, wenn das Potenzial von Homeoffice mehr asugeschöpft wird, auch nach der Corona-Krise. Wenn z.B. die Züge und Strassen zu stosszeiten weniger voll sind, reduziert das auch den Stress bei jenen, die berufsbedingt pendeln müssen und die Option Home Office nicht haben.
    • Hercanic 11.03.2020 03:08
      Highlight Highlight Was ist eigentlich an dem Wort Office so schwer zu verstehen? Office heisst Büro und nicht Baustelle, Krankenhaus, Supermarkt oder Werkstatt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • -thomi- 10.03.2020 22:07
    Highlight Highlight Gäbe vieles, was zu diskutieren wäre. Aber trotzdem danke für den Artikel. Nur soviel:
    Witzigerweise ist die Klimadebatte jetzt praktisch tot. Vielleicht kommt sie wieder, je nachdem wie lange diese Pandemie nun dauert. Erinnern wir uns danach wieder?
    Preppers. Weiss nicht. Hobby halt.
    Ein Virus ist nicht superintelligent. Es ist nicht mal klar, ob eine Proteinhülle mit DNA drin überhaupt ein Lebewesen ist. Und Biotech ist grad dabei, zu helfen.
    Brexit ist nicht die Abkehr von Kooperation. Nur von der EU. Und wohl nicht mal das gänzlich.
    Aber Ihr Votum zum Impfen: Bitte ganz oben!
    • poltergeist 10.03.2020 23:05
      Highlight Highlight Sind die Schulen in Schweden auch geschlossen oder geht Greta da jetzt wieder hin? Im Ernst, vielleicht hilft es den Menschen das Leben wieder etwas besonnener anzugehen.
    • Marko Kovic 10.03.2020 23:27
      Highlight Highlight Hallo -thomi-

      - Klimadebatte: Die Diskussion ist tatsächlich ins Hintertreffen geraten. Durchaus verständlich, weil wir angesichts der akuten Krise des Coronavirus politisch und öffentlich ja auch eine Art Triage machen müssen.

      - Superintelligenter Virus: Das kann ich grad nicht so recht einordnen. Meinst du das evtl. im Kontext superintelligenter künstlicher Intelligenz, die im Text erwähnt ist?

      - Biotech: Biotech ist eine klassische "Dual Use"-Technologie. Dass sie helfen kann, bedeutet automatisch auch, dass sie mindestens genauso viel schaden kann (z.B. Stichwort Bioterror).
    • -thomi- 11.03.2020 05:26
      Highlight Highlight Hi Marko
      Danke für die Antwort. Die Frage ist bei der Klimadebatte, ob sie die angemessene Relevanz zurückerhält, oder ob wir einfach weiterschauen.
      Das mit der KI war zugegebenermassen etwas gar sarkastisch, aber einen superintelligenten Algorithmus mit einem Virus zu vergleichen, also etwas Imaginäres mit etwas das uns akut bedroht und das ohne Intelligenz, nur mit ein paar Aminosäuren, scheint mir etwas steil.
      Leute aus Biotech arbeiten grad weltweit an einem Impfstoff (Ok, vielleicht sollte man von Pharma reden, aber dann blitzen all die Impfgegner). Und das ist gut so.
  • Faethor 10.03.2020 22:05
    Highlight Highlight Sobald wieder Normalität herrscht werden diese "positiven Seiten" schnell vergessen vergessen werden
  • Milf Lover 10.03.2020 22:04
    Highlight Highlight HomeOffice ist eine Qual. Für mich.
    • Faethor 10.03.2020 22:57
      Highlight Highlight Des einen Leide des anderen Freud. Warum ist es für Dich eine Qual? Ich mag ho
    • Jürg Müller - Der Katzenmann 10.03.2020 23:41
      Highlight Highlight Warum eine Qual? Ich arbeite seit 2004 Home Office. Nur eineinhalb Wochen im Monat, aber immerhin. Braucht ein bisschen Selbstdisziplin, aber zuhause bist du produktiver. Das einzige, was ich nicht könnte, wäre dauerhaft nur HO machen (so wie wir jetzt halt müssen). Da gehen alle sozialen Kontakte flöten. Und dann wird es zur Qual, da gebe ich dir recht.
    • Milf Lover 11.03.2020 00:57
      Highlight Highlight 1. weil am morgen der Schreibtisch zu weit vom Bett ist und am Nachmittag ist das Bett zu nahe am Bett.
      2. null soziale Kontakte.
      3. Kunden müssen nicht wissen dass mein Hauswart gerade den Rasen mäht oder Laub bläst.
      4. zu viel 5:1
  • 7immi 10.03.2020 21:16
    Highlight Highlight Ein kleiner Kontrast zur Ideologie im Artikel (ausser Punkt 6):
    Man sieht auch mal wieder, dass man nicht "umgeben von Freunden" ist, sondern dass jedes Land nur für sich schaut wenns hart auf hart kommt und internationale Verträge wertlos sind (siehe Maskenembargo).
    Weiter ist mal wieder klar ersichtlich, wie schnell alles gehen kann. Es ist umso wichtiger, dass wir die Reserveinfrastruktur und Pflichtlager besitzen, um schnell zu reagieren. Erst im Ereignisfall loszulegen ist schlicht nicht möglich. Diese Reserven kosten halt Geld, ob mans gerade braucht oder nicht...
    • bbelser 11.03.2020 16:01
      Highlight Highlight "...dass jedes Land nur für sich schaut..."
      Darin waren wir Schweizer aber schon vor der Krise Weltmeister.
    • 7immi 11.03.2020 21:32
      Highlight Highlight bbelser
      Kohäsionsmilliarde? NEAT? Speicherkraftwerke? oder was meinst du konkret?
  • Triumvir 10.03.2020 21:15
    Highlight Highlight Die Luftverschmutzung in China und anderen Ländern geht massiv zurück...auch das ist ein positiver Aspekt dieser Kriese...
    • The Count 10.03.2020 22:42
      Highlight Highlight Sollte das nicht Chiena heissen?
  • w'ever 10.03.2020 21:11
    Highlight Highlight irgendwie fällt mir gerade auf, dass die EU zu diesem thema verdächtig ruhig ist.
    • J.B 10.03.2020 21:27
      Highlight Highlight ... das desolate Konstrukt ist auch bei anderen Themen irgendwie „ruhig“
    • The Count 10.03.2020 22:44
      Highlight Highlight Aber beim Brexit ist die EU wieder gut genug gäll? 😉
      Bigotterie überall, aber hauptsache Trump ist mal nicht euer Thema Nur 1 😂
    • joevanbeeck 10.03.2020 23:43
      Highlight Highlight Denen zerstört ja gerade ein fieser chinesischer Virus ihre in Stein gemeisselten Ideologien. Ich bin dann gespannt wie nach dieser Katastophe Italien mit dem Euro wieder auf die Beine kommt. Die können ja nicht mal ihre Währung abwerten.
  • sikki_nix 10.03.2020 21:09
    Highlight Highlight Ein Punkt auf den ich sehr hoffe ist, dass nach der Wiedereinkehr der Normalität endlich einmal über den Respekt und Bedarf in bestimmten Berufen in Betreuung und gesundheitswesen diskutiert wird. Es kann nicht sein, dass in der Pflege bereits in normalen Zeiten alle überlastet sind. wir müssen auch wieder wegkommen vom Weg in richtung Spital AG. Profit darf i. Gesundheitswesen nicht im Vordergrund stehen! Bei den Kindertagesstätten und Schulen verhält es sich ähnlich. geht dort nichts mehr, steht ein grosser Teil der Gesellschaft still.
    • -thomi- 11.03.2020 05:32
      Highlight Highlight Hätte nie gedacht, dass ich den Satz jemals schreiben würde. Aber dann muss man das System der Krankenkassen auch überdenken. Die zwingen ja das Ganze auf Spital AG, weil sie immer mehr übernehmen müssen.
    • bbelser 11.03.2020 16:07
      Highlight Highlight Wir überlassen viel zu viel unserer existentiellen Bedürfnisse vollkommen dem grossen Messias "Markt" und seinen blinden Spielchen. Und halten uns dabei noch für clever...
  • grandvlad 10.03.2020 21:00
    Highlight Highlight Wenn Regierungen auf sich selber fixiert sind und der internationalen Zusammenarbeit den Rücken kehren, sind sie für die Gefahren, welche sich am Horizont anbahnen, blind.
    So ist es, Lieferungsstopp von Drittstaaten in die Schweiz zeigt, dass eine EU nicht möglich ist....
  • Devante 10.03.2020 20:30
    Highlight Highlight Und leute waschen endlich woeder die hände (richtig) nach dem pullern... :)
    • diderot 11.03.2020 07:14
      Highlight Highlight You dreamer, you...
    • Donny Drumpf 11.03.2020 08:27
      Highlight Highlight Ich beschränke mich auf vor dem Pinkeln...^^
  • Stinkstiefel 10.03.2020 20:27
    Highlight Highlight Das trieft ja vor Ideologie.

    Dass Prepper einen an der Waffel haben, da bin ich ja dabei. Aber "rustikale Maskulinität" - echt jetzt?

    Home Office funktioniert in gewissen Bereichen und bei gewissen Menschen, bei anderen nicht. Das wird auch so bleiben.

    In Puncto internationale Kooperation war Corona bisher nicht gerade ein Lehrstück...

    ...und bei der Tierhaltung wurden ein paar Dinge ganz grob vermischt. Multiresistente Bakterien bei der Massentierhaltung mag ja sein, hat aber REIN GAR NICHTS zu tun mit dem Coronavirus aus einem Wildtiermarkt (das komplette Gegenteil von Massentierhaltung)
    • sikki_nix 10.03.2020 21:06
      Highlight Highlight Mag sein aber der Artikel ist mit der feststellung dass gewisse Risiken mit unserer Ernährung einhergehen trotzdem richtig. Und das mit der Maskulinität der Prepper finde ich auch nicht abwegig.
    • Stinkstiefel 10.03.2020 21:25
      Highlight Highlight Natürlich ist das prinzipiell richtig, dass gewisse Risiken mit unserer Ernährungsweise einhergehen. Sag ich ja auch; mag ja sein.

      Aber der Titel lautet "Positive Folgen der Coronavirus Pandemie" und damit hat der Coronavirus wirklich gar nichts zu tun. Das führt nur zu weiterer Verwirrung zwischen Viren und Bakterien, Antibiotika und Virostatika, und so weiter.

      Der Artikel suggeriert fälschlicherweise, die Massentierhaltung wäre in Bezug auf das Risiko Viren aus dem Tierreich auf die Menschen zu übertragen schlimmer als die Wildtierjagd und die glücklichen Freilandrinder vom Dorfmetzger.
    • Lexxus0025 10.03.2020 22:05
      Highlight Highlight Falsch leon, denn in schlachtbetrieben mit mässigen hygienischen bedingungen oder auf grossen farmen mit verschiedenen tierarten kann solch ein virus genauso entstehen wie auf einem tiermarkt in china. Umso mehr tiere auf kleinem
      Raum es gibt umso grösser die wahrscheinlichkeit dass sowas wieder passiert, theoretisch auch auf einem schweizer bauernhof mit kühen und schweinen möglich, in den dann vieleicht noch eine fledermaus oder eine eingeschleppte tiegermücke fliegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 10.03.2020 20:24
    Highlight Highlight Zum Teil gute Punkte, aber die Nachteile sind grösser als die Vorteile.
    • Barracuda 10.03.2020 20:38
      Highlight Highlight Weniger (Over)Tourism. Weniger Flüge.
    • Jacques #23 10.03.2020 20:46
      Highlight Highlight Bereits in 3 Jahren werden wir enorm viel Positives daraus ziehen.

      Ausserdem beendet Corona Trump. Als Goodie.
    • Chääschueche 10.03.2020 21:25
      Highlight Highlight @Barracuda
      Wuhu....2% weniger CO2 Ausstoss und 50-100 Milliarden weniger Kohle. Ja der Tourismusmarkt ist riesig. Und daran hängen Weltweit X Millionen Jobs.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 10.03.2020 20:24
    Highlight Highlight "doch im libertären Weltbild der reichen Prepper geht es nicht darum, etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun, sondern nur, das Beste für sich selber herauszuholen."

    Überspitzt formuliert, ist sich doch im Westen (und vermögenden Staaten wie Saudi Arabien, VAE, Kuwait) jeder sich selber am nächsten. Würde jeder Milliardär jährlich 100 Millionen für Länder wie Bangladesch, Kolumbien, Armenien, Moldawien oder für Afrika als Kontinent spenden, würde es allen besser gehen. Aber nein, man baut lieber nutzlose Reserve Villen oder kauft als westlicher Preepper 300kg Lebensmittel. Egoismus pur 🤦‍♂️
    • The Destiny // Team Telegram 10.03.2020 21:36
      Highlight Highlight Ein prepper hat lange vor den Engpässen bereits eingekauft, oder seinem bestand aufgestockt. Für die leeren Regale sind die nicht Schuld. Die haben leere Regale bereits antizipiert.
    • bbelser 11.03.2020 16:11
      Highlight Highlight Es würde schon reichen, wenn die Milliardäre ihre Steuern ordentlich zahlen würden. Ihre charity und philanthropy könnten sie dann gerne behalten...
  • Duden 10.03.2020 20:19
    Highlight Highlight Nebst dem Home-Office könnte sich auch in der Bildung (Unis, FHs) der digitale Wandel vollziehen und so evtl. Vorlesungen via Podcast/Livestream durchgeführt werden.

    Damit würde die Infrastruktur entlastet und auch eigenständigeres Lernen gefördert.
    • Patho 10.03.2020 21:04
      Highlight Highlight ...und soziale Vereinsamung.
      Der Hauptgrund an die Uni zu fahren war, ist und bleibt die Kaffee-/Mittagspause, in der man sein Netzwerk aufbaut und Kontakte knüpft. Das wird auch nach der Epidemie wieder so sein, denn die didaktische Ausbildung der Professoren wird nicht besser, solange sie keine solche haben...
    • -thomi- 11.03.2020 09:50
      Highlight Highlight Wird gemacht. Meine ehemalige Gastuni im Silicon Valley (wo wohl sonst?) hat grad gestern über social media informiert, dass sämtliche Vorlesungen gestreamt werden und auch die Seminare im digitalen Format geführt werden.
  • Third_Lanark 10.03.2020 20:14
    Highlight Highlight Guter Artikel! Man hätte aber auch das durch die Epidemie und die gestrichenen Flüge eingesparte CO2 erwähnen können ;-)
  • Phaf 10.03.2020 20:12
    Highlight Highlight "Unsere Vorstellungen darüber, wie wir mit anderen Menschen umgehen sollen, aber auch unser Verständnis und unsere Ideen darüber, wie die Gesellschaft ganz allgemein funktioniert und funktionieren soll, ändern sich im Zuge der Pandemie."

    Ich bin leider überzeugt, dass sich unser Verhalten gar nicht ändern wird - sieht man auch an den Diskussionen rund ums Klima.
  • techiesg 10.03.2020 20:10
    Highlight Highlight Guter Artikel - etwas gar fest durch die rosarote Brille gesehen - aber im Grundsatz: wenns so rauskommt, hat/te COVID-19 durchaus auch sein Gutes....

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel