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Immer mehr junge Menschen erkranken schwer am Coronavirus. bild: shutterstock (symbolbild)

Warum junge Menschen schwer am Coronavirus erkranken

Zu den Risikogruppen der Lungenerkrankung Covid-19 zählen vor allem ältere Menschen. Doch immer mehr jüngere Infizierte entwickeln einen schweren Verlauf. Woran das liegen könnte, hat eine Studie aus den USA untersucht.

Melanie Weiner / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Das Coronavirus verursacht bei Senioren häufiger schwere Krankheitsverläufe als in anderen Altersgruppen. Der Anteil der jüngeren Menschen ist jedoch nicht so gering wie zu Beginn der Pandemie erwartet. Auch sie können schwer an Covid-19 erkranken.

Aktuelle Daten aus den USA zeigen, dass sich seit April der Anteil junger Corona-Patienten, die in Krankenhäusern behandelt werden mussten, deutlich erhöht hat. So gab es dort laut der Seuchenschutzbehörde CDC bis Mitte April 8.7 Krankenhauseinweisungen pro 100'000 Einwohner aus der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen. Unter den Menschen über 65 Jahren waren es 128.3 von 100'000. Bis Ende Juni hatte sich der Anteil der jungen Erwachsenen allerdings verdreifacht, während jener der älteren Menschen um den Faktor 1.4 gestiegen war. Das berichtet die «Süddeutsche Zeitung».

Jeder dritte junge Erwachsene könnte gefährdet sein

Forscher der University of California San Francisco (UCSF) haben mögliche Ursachen für diesen Anstieg untersucht. Sie fanden anhand repräsentativer Daten von mehr als 8'400 Probanden heraus, dass jeder dritte junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren anfällig für einen schweren Covid-19-Verlauf sein könnte.

Grund dafür seien bestimmte Risikofaktoren, die – unabhängig vom Alter – schwere Verläufe begünstigten. Die Ergebnisse der Studie wurden im englischsprachigen Fachblatt «Journal of Adolescent Health» veröffentlicht.

Risikofaktoren für junge Menschen

Zu den typischen Risikofaktoren, die auch auf junge Menschen zutreffen können, zählen das Rauchen sowie chronische Krankheiten wie:

Die Probanden galten in der Studie als gefährdet, wenn sie mindestens einen Risikofaktor vorwiesen. Von den 8'400 jungen Erwachsenen gaben 25 Prozent an, in den letzten 30 Tagen Tabak, E-Zigaretten oder Zigarren geraucht zu haben. Den Wissenschaftlern zufolge liegt deshalb der grösste Risikofaktor für junge Menschen in ihrem Zigarettenkonsum.

Dagegen waren nur etwa 16 Prozent der Probanden von chronischen Krankheiten betroffen. Asthma war hierbei die häufigste Erkrankung mit etwa neun Prozent. Die Forscher betonen jedoch, dass selbst junge Patienten ohne Vorerkrankungen ein Risiko für einen schweren Covid-19-Fall haben können. Denn auch genetische Faktoren spielen bei Infektionskrankheiten eine Rolle.

Raucher sind anfälliger für schwere Krankheitsverläufe

«Rauchen kann bei jungen Erwachsenen, bei denen die Raten für die meisten chronischen Krankheiten in der Regel niedrig sind, erhebliche Auswirkungen haben», heisst es in der Pressemitteilung der UCSF. Demnach könne Rauchen auch einen grossen Einfluss auf den Verlauf von Covid-19 haben.

Das Coronavirus greift nach bisherigem Forschungsstand zuerst die Lunge an. Patienten, die bereits an einer durch das Rauchen bedingten Lungenschädigung leiden, könnten infolge von Covid-19 schwere Atemwegsprobleme entwickeln – teilweise sogar mit tödlichem Ausgang.

«Das Risiko, medizinisch gefährdet zu sein, wird halbiert, wenn die Raucher, einschliesslich der E-Zigaretten-Nutzer, aus der Stichprobe herausgenommen werden», schreiben die Forscher. Nur etwa einer von sechs jungen Erwachsenen, die nicht rauchten, sei anfällig für eine schwere Covid-19-Erkrankung, so die Studienautoren. Jede Anstrengung damit aufzuhören, lohne sich.

WHO warnt vor Nikotinsucht

Wenige Tage vor der Veröffentlichung der Studie warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem Zusammenhang zwischen Rauchen und schweren Corona-Fällen. Wer das Rauchen aufgeben wolle, finde in der Corona-Pandemie den perfekten Anreiz zum Aufhören, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am 10. Juli auf einer Pressekonferenz. Es sei erwiesen, dass Raucher anfälliger als Nichtraucher sind, schwer an Covid-19 zu erkranken.

Verwendete Quellen:

(cki)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lexxus0025 18.07.2020 21:54
    Highlight Highlight Es werden mehrmals explizit ezigaretten erwähnt.
    Die produzieren allerdings genauso viel lungenschäden wie das lutschen eines ricola-bonbons, nämlich gar keinen.
    Auch wird von nikotinsucht, dann von tabak gesprochen, heisst wenn ich kaugummi und pflaster benutze, steigt das risiko für covid-19auch. total daneben die angst vor einem virus für die eigenen zwecke (stimmungsmache gegen nikotin) zu missbrauchen. Man lernt bei jeder wissenschaftlichen ausbildung, dass eingesetzte konstrukte trennscharf sein müssen, um aussagekräftige ergebnisse zu bekommen, das sind sie hier schonmal nicht.
  • what's on? 18.07.2020 20:20
    Highlight Highlight Neu sind diese Erkenntnisse nicht. Wer in Zukunft einen Job will, lebt besser gesund. Personen aus Risikogruppen anzustellen wird zum Geschäftsrisiko. Aber vermutlich gibt's für dann auch wieder Versicherungen.
  • Joe Meier 18.07.2020 18:41
    Highlight Highlight Neusten Studien zufolge (Bsp aus Wuhan) verlaufen ca. 90 % der Infektionen absolut symptomlos. Von den Hospitalisierten waren ca. 80 % über 65 Jahre alt. Also diese Studie ist definitiv für den Müll und schürt nur Panik. Wenn schon Studie dann bitte konkrete Zahlen wie viele jüngere Personen schwer erkrankt sind. Unglaublich dass so etwas abgedruckt wird was nur wieder Panik schürt!
  • rodolofo 18.07.2020 14:45
    Highlight Highlight Zusatzerkrankungen erhöhen natürlich das Risiko bei einer Infektion mit Covid-19-Viren.
    Die Zusatzerkrankungen können chronisch sein, aber auch temporär, wenn zum Beispiel eine Corona-Infektion mit einer Grippe zusammenfällt!
    So gesehen wäre es vielleicht gar nicht mal so dumm, jetzt im Sommer mehr zu riskieren, auszugehen und zu feiern, als dann wieder im Winterhalbjahr...
    Ja, ich glaube, das werde ich so machen.
    • lilie 18.07.2020 20:48
      Highlight Highlight @rodolofo: Nein, es ist nicht wahrscheinlich, dass man zwei Virenerkrankungen gleichzeitig hat, da sich Viren im Körper konkurrenzieren. Man hat in der Regel nur entweder eine Grippe oder Covid-19.
  • Gubbe 18.07.2020 08:59
    Highlight Highlight "Dass jeder dritte junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren anfällig für einen schweren Covid-19-Verlauf sein könnte".
    Ja, Raucher sind Nikotin-und Asphaltbelastet und könnten Risikopatienten (Lungen) sein. Alkoholtrinker könnten Risikopatienten (Leber, Nieren) sein. Bluthochdruck- und Herzpatienten könnten...
    Das haben forschende Wissenschaftler heraus gefunden. Dieses Könnte lese ich jeden Tag in einem aufgeblasenen, absolut nichtssagenden Artikel. Natürlich wird dann mein Kommentar dazu nie aufgeschaltet. Danke.
  • Calvin Whatison 18.07.2020 08:30
    Highlight Highlight Danke das es zuoberst im Artikel steht, dass die Studie aus den USA stammt. Erübrigt das weiterlesen.
    • iudex 18.07.2020 11:09
      Highlight Highlight Auch hierzulande ist ein erschreckend grosser Teil der Bevölkerung viel zu fett.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.07.2020 21:57
    Highlight Highlight Ich rauche nicht, hatte offenbar resistente Vorfahren, die mir viele Viren-DNA-Schnipsel mitgegeben haben und Blutgruppe 0.

    Ihr müsst mich noch ein Weilchen aushalten. Sorry.
    • lilie 18.07.2020 17:00
      Highlight Highlight @Antinatalist: Müsstest du das selber nicht am meisten bedauern? 😁
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.07.2020 22:23
      Highlight Highlight @lilie: Tue ich doch. Für die 10 Minuten Spass, die zwei andere mal hatten, muss ich nun ein ganzes Leben ausbaden. 🙄
      Aber da ich nun schon mal hier bin, kann ich anderen wenigstens ein bisschen auf den Geist gehen. 😛
    • Zat 18.07.2020 22:26
      Highlight Highlight 😂
      Die lilie, nie um eine Antwort verlegen, wie man so schön sagt.
      Und immer fair in den Diskussionen. 👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 17.07.2020 21:53
    Highlight Highlight Im Artikel wird weder dargelegt was 'schwer erkranken' genau bedeutet, noch steht über welchen Zeitraum das x pro 100'000. Nutzlose Info, da würde ein einfacher Link zur Studie mehr bringen.
  • mystiker 17.07.2020 21:52
    Highlight Highlight es wird wieder mal angst gemacht... BUHH!
  • Sandlerkönig Eberhard 17.07.2020 21:03
    Highlight Highlight Es wird langsam aber sicher schwierig, bei all den Studien den Überblick zu behalten. Mittlerweile scheint es für den einigermassen durchschnittlich ge- aber nicht eingebildeten Bürger wie mich auf Folgendes herauszulaufen: Entweder du infizierst dich, wirst ernsthaft krank oder auch nicht, oder du infizierst dich nicht. Simpel, aber irgendwie naheliegend. Und dann sollte man vielleicht darüber nachdenken, dass eben dies ein Grund sein könnte, dass je länger je weniger Leute, vielleicht langsam zu Recht, die Thematik ernst nehmen. Völlig ohne schlechtes Gewissen, mir zumindest geht es so.
    • lilie 18.07.2020 17:03
      Highlight Highlight @Sandlerkönig: Du musst einen solchen Artikel ja nicht lesen. Das ist die vorderste Front der Forschung, also faktisch alles Neuland. Es wird Jahre dauern, bis daraus gefestigte Erkenntnisse werden. Wem das zu anstrengend ist (und das ist jetzt überhaupt nicht böse gemeint!), sollte sich lieber auf etwas anderes konzentrieren.
    • Sandlerkönig Eberhard 18.07.2020 18:22
      Highlight Highlight Alles gut, ich mag Lilien😉. Vielleicht sollte man langsam beginnen, wirklich nötige und brauchbare Informationen in „normale“ Zeitungen zu packen, und alles andere in, sagen wir jetzt mal „branchenspezifische“ Literatur und Internetportale zu stapeln. Die Watsons könnten ja zum Beispiel zwei Kategorien erstellen, so a la „überlebenswichtig“ und „Werde-Covid-19-Profi“ oder sowas. Verstehst Du was ich meine? Viele werden durch die Endlos-Berichterstattung der Sache überdrüssig. Und wie schon erwähnt, mir geht es auch so. Und das wirkt sich auf das Verhalten aus. Und das ist vielleicht nicht gut
    • Sandlerkönig Eberhard 18.07.2020 18:24
      Highlight Highlight Und entschuldige bitte das „a la“, ich bin jetzt nicht so der Compi-Profi, keine Ahnung wie das mit den Grafs und Egüs funktioniert😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Itallion 17.07.2020 19:15
    Highlight Highlight Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    Diabetes
    Asthma
    Übergewicht
    Lebererkrankungen
    Autoimmunerkrankungen....mit diesen Risikofaktoren ist jeder gefährdet. Ob Alt oder Jung.....
    • Saraina 18.07.2020 07:40
      Highlight Highlight Also ich habe nichts davon. Nicht mal den hohen Blutdruck die Blutgerinnungsstörung, die hier noch nicht mal erwähnt wurden.
    • chicadeltren 18.07.2020 22:47
      Highlight Highlight Nun ja, als junger Mensch hat man normalerweise nichts davon... Höchstens Asthma ist einigermassen häufig.
  • Saerd neute 17.07.2020 17:20
    Highlight Highlight Wird hier nun bewusst eine Studie herangezogen welche auf junge Menschen zielt um auch den Jungen noch Angst zu machen?
    Erst hiess es noch Rauchen sei kein Risikofaktor. Und laut Statistik waren 97% der Todesfälle 85j. und älter.
    Das Gefühl bleibt bestehen dass der Corona Hype künstlich am Leben erhalten wird.
    • elco 18.07.2020 11:25
      Highlight Highlight Ja, das ist der Zweck dieses Artikels, ähhh, Studie.
  • Baumi72 17.07.2020 16:42
    Highlight Highlight Darum: Es ist wichtig dass DU das Virus killst und nicht umgekehrt!
    Benutzer Bild
    • Saraina 18.07.2020 07:43
      Highlight Highlight Reduziere Stress... klar dich, wenn täglich neue Artikel auf dich einprasseln, die Angst machen sollen... Jeder Arzt weiss zudem, wie wichtig es ist, dem Genesenden eine gute Prognose zu vermitteln, weil das die Gesundung erwiesenermassen fördert. Im Fall von Covid findet das genaue Gegenteil statt.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.07.2020 16:02
    Highlight Highlight Also Zusammengefasst...es gibt nichts neues aber ein Bericht sollte halt schon geschrieben werden.
  • nass 17.07.2020 15:36
    Highlight Highlight Laut BAG und schweizer Diabetesgesellschaft ist aber ein gut eingestellter Diabetes ja kein Risiko. Und ich wage mal zu behaupten, dass die meisten Typ1 in dem Alter einigermassen gut eingestellt sind. Und soviele Typ2 gibts in dem Alter in unseren Breitegraden ja auch nicht. Also irgnedwie gehts nicht auf...
  • Herren 17.07.2020 15:24
    Highlight Highlight Die meisten Raucher werden den Wink mit dem Zaunpfahl ignorieren. Sie wissen bereits, dass sie mit dem Rauchen den Körper schädigen und (statistisch belegt) ihre Lebenszeit verkürzen. Sie sind Meister darin, diese Fakten zu ignorieren und sich auf irgendeinen Opa zu berufen, der trotz Rauchen 95 Jahre alt wurde. Leute, es gibt keinen Grund NICHT mit dem Rauchen aufzuhören. Besonders jetzt.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.07.2020 20:00
      Highlight Highlight Leute es gibt keinen Grund das Leben zu beginnen, denn es endet tödlich.
      Warum sollte ein gesunder Mensch z.B. mit 75 Jahren mit rauchen und Alkohol aufhören und in seinem Erleben 6 Monate Lebenszeit bekommt aber dafür 12 Jahre Lebensqualität verliert.
      Also es gibt schon Gründe Nicht mit Rauchen aufzuhören.
      Ich bin Nichtraucher und nerve mich über Raucher in meiner Nähe, und trotzdem...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.07.2020 22:04
      Highlight Highlight Die Tabaklobbyisten sind hier sehr offensichtlich wieder fleissig unterwegs und lassen es blitzeln.
  • Super8 17.07.2020 15:23
    Highlight Highlight "Jeder dritte junge Erwachsene könnte gefährdet sein."

    Warum haben wir dann nicht schon Tote auf der Strasse wegen überfüllten Spitälern? Ah, weil dieser Bericht hier totale Panikmache und Statistik und Wahrscheinlichkeit sowieso keine Stärke von Journalisten ist.
    • darkgrey 17.07.2020 22:20
      Highlight Highlight Schaust Du nach USA oder Israel?
      Dann siehts Du wie schnell es geht. Schliesslich gehen die Zahlen auch bei uns aufwärts.
      Natürlich ist die Schweiz zur Zeit relativ "sicher".
      2 4 8 16 32 64 128 256 512 1024...
      Die Schweiz ist nicht besser oder besser geschützt als der Rest der Welt!
    • taz 18.07.2020 09:57
      Highlight Highlight @darkgrey....hoer endlich auf mit diesem exponentiellen wachstum / 2te welle stuss. die situation in der schweiz is voellig unter kontrolle. seit wochen ist die positivtaetsrate der test bei ungefaehr einem prozent. will heissen, dass einer von hundert tests positiv ausfaellt. das ist nichts!! in den usa, brasilien und im apartheidstaat ist die grundgesundheit der bevoelkerung sehr schlecht. ein grosser anteil leidet an diabetes etc. und schmeisst mannigfach tabletten. gesundheitlich sind sie angeschlagen und reagieren deshalb staerker auf diesen husten...
  • Kain E. Ahnung 17.07.2020 14:24
    Highlight Highlight Gibt es auch Studien die besagen, wie viele Studien aussagekräftige Reslutate liefern?
    • hgehjvkoohgfdthj 17.07.2020 15:09
      Highlight Highlight Solche Studien gibt es tatsächlich. Das sind dann die sogenannten Meta-Studien.
    • lilie 18.07.2020 17:07
      Highlight Highlight @Kain: hgeh hat es bereits gesagt. Dafür müssen aber genug Studien zusammenkommen. Sprich: Wir werden noch einige Monate und Jahre mit immer neuen Studien bombardiert, bis daraus gefestigte Erkenntnisse abgeleitet werden können.
    • chicadeltren 18.07.2020 22:43
      Highlight Highlight Es gibt Meta-Analysen.
  • Dr. Unwichtig 17.07.2020 13:45
    Highlight Highlight In der Schweiz lässt sich diese Situation nicht beobachten. Seit die 20-29 jährigen einen grösseren Anteil an den Fallzahlen haben, hat die Hospitalisierungsrate nicht zu, sondern abgenommen (von 2.97% auf 1.32%).
    • Shlomo 17.07.2020 14:30
      Highlight Highlight Dr. Unwichtig hat wohl den Text nicht verstanden oder ist schlecht in Mathe. Kennst du die Mischungsgleichung?
    • Hillary Clinton 17.07.2020 15:15
      Highlight Highlight Wir haben auch nicht soviele Übergewichtige Menschen wie die USA.

      Wenn du seit Kindheit übergewichtig bist, ziehen bis Mitte 20 bereits die ersten Folgeerkankungen an....
    • beaetel 17.07.2020 15:40
      Highlight Highlight Wir haben aber mehr Raucher als die USA
  • Dr. Unwichtig 17.07.2020 13:32
    Highlight Highlight Was für ein gewaltiger "Nothing-Burger" von einem Bericht. Eine Verdreifachung bei 18-29 jährigen vs. eine Zunahme um den Faktor 1.4 bei den Ü65-jährigen bedeutet, das Verhältnis beträgt nun 26.1 zu 179.6. Die Inzidenz bei den Ü65 gegenüber den 18-29-jährigen hat es also um 33 Personen auf 100.000 Einwohner zugenommen. Dies, obwohl davon auszugehen ist, dass die Anzahl an Infizierten in der jüngeren Altersgruppe deutlich höher ist.

    Ausserdem scheinen Begriffe wie "Dunkelziffer", "asymptomatische Verläufe" hier keine Rolle zu spielen...
  • @t. 17.07.2020 13:21
    Highlight Highlight Studie falsch gelesen?? die Studie macht die im Artikel erwähnten Aussagen m.E. so nicht, sondern übernimmt Rauchen bereits als gegebenen Risikofaktor, d.h. die Studie sagt aus, dass rauchen anteilmässig bei jüngeren Menschen der häufigste Risikofaktor ist. Ob Rauchen allerdings tatsächlich ein Risikofaktor für einen schweren Verlauf ist (Grundannahme), war nicht Teil der Studie
    • elco 17.07.2020 15:31
      Highlight Highlight Ergo: Studie wertlos.
  • solum 17.07.2020 13:17
    Highlight Highlight Was den meisten Klinikern, welche mit COVID Patienten zun hatten/haben, klar wurde, ist dass starkes Übergewicht ein hohes Risiko bei dieser Infektion bedeutet. Daher grassiert COVID in den USA auch deutlich. Junge Menschen haben aber nach wie vor ein tiefes Risiko für einen schweren Verlauf, da sind die Zahlen eindeutig. Sind junge Menschen aber krank und dazu gehört auch Fettleibigkeit, sind sie einem grösseren Risiko ausgesetzt. Die WHO ist nicht unschuldig, hat sie doch in der Vergangenheit cut-offs von zB LDL hinaufgesetzt um eine Volkskrankheit zu kaschieren.

    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.07.2020 20:07
      Highlight Highlight Da müssen wir jetzt aber starkes Übergewicht erst mal definieren.
      Je nach Alter variiert das Risiko auch noch.
      Bei 100 kg bei 180 cm grösse besteht für einen 20 jährigen ein grosses Risiko
      Bei denselben Daten aber 45 Jahre ist das Risiko nur noch massig und ab 75 Jahren besteht es nicht mehr.



    • NathanBiel 18.07.2020 09:57
      Highlight Highlight BMI 30+. Wie Püschel un Hamburg vermerkte...
  • schnupperi 17.07.2020 13:15
    Highlight Highlight Tue mich schwer mit der Einordnung dieses Berichts. Vielleicht ist er einfach auch zu hoch für mich. Einer von drei jungen Erwachsenen ist also anfällig schwer zu erkranken. Bei Rauchern muss das Risiko also noch viel höher liegen. Gleichzeitig verlaufen über 80% aller Infektionen eher mild. Und in diesen 80% sind alle Altersgruppen mit drin - also auch die Älteren, welche viel mehr von schweren Verläufen betroffen sind. Was bedeutet anfällig zu sein? Es stimmt doch nicht dass 1 von 3 Jungen einen schweren Verlauf hat? Oder wie sind die im Bericht genannten 1:3 resp. 1:6 zu verstehen?
    • Ah_geh 17.07.2020 14:11
      Highlight Highlight Um das besser abzuschätzen, hilft es z.B., wenn man sich die Seroprävalenzdaten in Genf anschaut, die kürzlich veröffentlicht wurden:

      https://www.thelancet.com/pdfs/journals/laninf/PIIS1473-3099(20)30584-3.pdf

      Die IFR für unter 50-jährige wird dabei auf 0,0092%, also weniger als 1 von 10000 Personen, geschätzt. Nehmen wir an, schwere Verläufe sind dazu proportional: 1 von 3 jungen Erwachsenen hat nun eine höhere Chance auf einen schweren Verlauf - die absolute Wahrscheinlichkeit dagegen bleibt tief.

      So viel zum Auftrag der Presse, Zahlen auch einzuordnen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.07.2020 16:04
      Highlight Highlight Die sind so zu verstehen, dass wir täglich 5 neue Berichte benötigen es aber nur News für 0.5 Berichte gibt.
    • ConcernedCitizen 17.07.2020 16:39
      Highlight Highlight War gerade auf der WHO Seite:

      “WHO urges researchers, scientists and the media to be cautious about amplifying unproven claims that tobacco or nicotine could reduce the risk of COVID-19.”
    Weitere Antworten anzeigen
  • raph124 17.07.2020 13:05
    Highlight Highlight Welch tolle Studie, wer schon seit langem bekannte Risikofaktoren aufweist ist also gefährdeter als ein gesunder Mensch. Neue Erkenntnisse bietet der Autor in diesem Artikel nicht wirklich, aber das wäre wohl auch etwas viel verlangt von jemandem der eigene Recherchen in der Quellenangabe auflistet.
  • Toga 17.07.2020 13:02
    Highlight Highlight Was ich eher nachdenklich macht, ist, dass bereits bei einem mittelschweren Krankheits-Verlauf ( jung oder alt ) irreparable Schäden zurück bleiben können. Ist das wirklich so? Weiss jemand mehr darüber?
    • elco 17.07.2020 14:30
      Highlight Highlight Ja, ich.
    • α Virginis 17.07.2020 18:48
      Highlight Highlight @elco: Würde mich doch mal interessieren, was Du darüber weisst. Ohne auf den Kommentar von Toga einzugehen, "Ja, ich" ist es ein Null-Kommentar und sagt nur etwas über Deine, anscheinend hohe, Meinung über Dich selbst zu sein. Das bring es ja wirklich nicht...

      Ich bitte Dich also, uns alle mal aufzuklären.
  • pop_eye 17.07.2020 13:00
    Highlight Highlight Einmal sind es die Senioren, nun die Jungen und dann später kommen noch die 30-60 Jährigen drann. Das ganze ist mittlerweile ein schlechter Witz.

    Dr. Wodarg hat es prophezeit!!!!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 17.07.2020 16:09
      Highlight Highlight Ich mag Wodarg eigentlich nicht, leider zeigt es sich aber, dass scheinbar die kritischen Stimmen doch nicht ganz unbegründet waren.
  • ikbcse 17.07.2020 12:52
    Highlight Highlight Eine gute Freundin von mir ist eher an der Grenze zum Untergewicht, seit 8 Monaten Nichtraucherin, keine Autoimmunerkrankung, kein Diabetes, keine der anderen, oben genannten Risikofaktoren - 31 Jahre jung.

    Trotzdem hat es sie relativ schwer erwischt und sie ist seit 12 Tagen hospitalisiert wegen COVID-19.

    Einigen wir uns doch einfach darauf, dass es alle treffen kann und das Virus gefährlich ist.
    • Joe Meier 17.07.2020 18:06
      Highlight Highlight Ja, da gehe ich mit dir einig.. Wenn wir uns auch darauf einigen dass dies ein absoluter ausnahmefall ist der leider immer und bei jedem Virus eintreffen kann.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 17.07.2020 22:16
      Highlight Highlight "...seit 8 Monaten Nichtraucherin..."

      Naja, das reicht ja. Je mehr die Lunge mit Schadstoffen belastet wird, desto schneller altert sie. Mit 31 ist sie nicht mehr so jung und hat davor wahrscheinlich über eine Dekade lang gepafft. Eine Lunge erholt sich nie mehr von dem Gift. Was hingegen geschieht, wenn jemand nicht mehr raucht: Dann altert die Lunge erheblich langsamer. Mit 31 dürfte sie also inzwischen etwa die Lunge einer 45 bis 50-Jährigen haben, die nie geraucht hat
      Pro Jahr verliert ein Raucher 80 bis 90ml Lungenvolumen. Alle anderen 25-30ml. 15 Jahre rauchen machen ca. 8 bis 9dl aus.
    • lilie 18.07.2020 17:13
      Highlight Highlight @ikbcse: Ich hoffe, sie erholt sich gut von der Erkrankung.

      Könnte es sein, dass sie Blutgruppe A+ hat? Genetische Faktoren haben sich ebenfalls als Risikofaktoren herausgestellt, unabhängig von irgendwelchen Vorerkrankungen.
  • Heijho 17.07.2020 12:48
    Highlight Highlight Wurde in der Studie auch die allgemeine Ernährung in der USA berücksichtigt? 1l Monser Energys und billig Fast-Food an jeder Ecken. Kunststück erkranken in solch einem Land mehr Junge an Covid. Die schlechte Gesundheitsversorgung, dürfte wohl auch dazu beitragen, das viele gar nicht wissen, wie es um ihren eigenen Körper steht.
  • Hockey-Fan 17.07.2020 12:38
    Highlight Highlight Und da gab es diese Studie, welche genau das Gegenteil zeigte: Unter den schwer Erkrankten hatte es proportional zu wenig Raucher, woraus abgeleitet wurde, dass allenfalls der Tabak in irgendeiner Weise eine positive Wirkung gegen das Virus haben soll ... Soll jetzt nicht als Ermutigung gelten, mit dem Rauchen anzufangen! Dass aber die WHO nun Covid im Kampf gegen den Tabakkonsum ins Feld führt, erstaunt nicht. Übergewicht ist übrigens auch ein Risikofaktor, in den USA vermutlich verbreiteter als die Raucher ...
    • mrmikech 17.07.2020 12:56
      Highlight Highlight @Hockey-Fan: Nicht Tabak sondern Nikotin könnte eine schützende Wirkung haben. Tabak rauchen macht Menschen anfälliger für schwere Verlaufen.
    • SeboZh 17.07.2020 14:14
      Highlight Highlight Steht ja auch im Text.🤷‍♂️ Übergewicht oder eben Rauchen, Asthma etc
    • Herren 17.07.2020 15:18
      Highlight Highlight Die beiden Studien müssen sich nicht automatisch widersprechen. Es könnte sein, dass sich Raucher verhältnismäßig weniger oft anstecken, dafür aber schwerere Verläufe erleiden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Uno 17.07.2020 12:27
    Highlight Highlight Aha. Widerspricht zwar der Pariser Studie, welche eine sigifikante Nichtansteckung der Raucher feststellte. Aber denke man sollte nicht locker lassen, den Rauchern Angst einzujagen.
    • D(r)ummer 17.07.2020 12:59
      Highlight Highlight "Den Rauchern Angst einzujagen."

      Was ne Lachnummer jedesmal wenn mir so einer kommt.
      Auf Kosten anderer aufbessern... damit wird man auch nicht alt.
    • Schlingel 17.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Oh nein. Widerspruch in der Wissenschaft. Wie konnte sowas nur passieren....? /s
    • α Virginis 17.07.2020 18:53
      Highlight Highlight @Schlingel: früher war die Flache Erde auch eine unumstössliche "Wissenschaftliche Wahrheit"...

      Hmmm... Und Einstein hat die Quantentheorie als "spukhafte Erscheinung" schlichtweg abgelehnt. Sollen doch die Leute glauben was sie wollen, irgendwann werden sie von der Realität überholt.
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Mehr als zwei Drittel der Tierwelt seit 1970 vernichtet: «Wir spielen Russisches Roulette»

Die Wildtierpopulationen der Welt sind in den letzten vier Jahrzehnten um mehr als zwei Drittel gesunken. Der Rückgang bei rund 21'000 beobachteten Populationen beträgt zwischen 1970 und 2016 im Durchschnitt 68 Prozent. Einige der Ursachen: Entwaldung, nicht nachhaltige Landwirtschaft und der illegale Handel mit Wildtieren. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten «Living Planet Report 2020» der Umweltstiftung WWF und der Zoologischen Gesellschaft London hervor.

Der Wert hat sich im …

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