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Zwei Wochen Fertigprodukte haben Folgen für die Gesundheit. Bild: zdf

ZDF-Doku zeigt: Das passiert mit deinem Körper, wenn du nur Fertigprodukte isst



Er ist der Gigant unter den Lebensmittelherstellern: Der Konzern Nestlé umfasst über 2000 Marken, die uns schon seit der Kindheit begleiten. Von Nesquick-Kakao über Cini-Mini-Cornflakes bis hin zur Maggie-Suppenwürze haben wohl die meisten Haushalte zumindest gelegentlich ein Nestlé-Produkt vorrätig. Prall gefüllt mit Zucker, Fett und Aromen schmecken die Fertigprodukte eben auch besonders gut.

Dass frisch zubereiten immer gesünder ist als Pulver aufkochen oder eine Wagner-Tiefkühl-Pizza (ebenfalls von Nestlé) in den Backofen zu schieben, wird den meisten von uns klar sein. Aber manchmal sind wir eben zu gestresst, um selbst zu kochen. Und wenn es schnell gehen muss und auch noch lecker sein soll, sind die Fertigprodukte manchmal wahre Lebensretter.

Wenn dir deine Gesundheit lieb ist, solltest du allerdings nur in absoluten Ausnahmefällen zu den praktischen Produkten greifen. Denn ein Versuch von «ZDFzeit» zeigt nun, dass sich dein Körper schon nach zwei Wochen verändert, wenn du dich ausschliesslich von Fertigprodukten ernährst – und zwar zum Negativen.

Dein Körper verändert sich, wenn du zwei Wochen nur Fertigprodukte isst

In der Doku «Der grosse Nestlé-Report – Wie gut sind Süssigkeiten, Fertiggerichte & Co.?» fühlt das ZDF-Team dem Lebensmittelriesen auf den Zahn: Überprüft werden Geschmack, faire Arbeitsbedingungen oder nachhaltige Verarbeitung. Besonders deutlich fallen allerdings die Testergebnisse im Bereich Gesundheit aus.

Die Probandinnen Andrea und Dilek müssen sich in der Doku zwei Wochen lang an einen strengen Ernährungsplan halten. Andrea, die sich normalerweise sehr gesund und frisch ernährt, darf zwei Wochen lang ausschliesslich Nestlé-Produkte essen. Und Dilek, die ganz gerne mal zu fertiger Nahrung greift, muss genau dieselben Gerichte, die Andrea isst, frisch nachkochen.

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Eine Auswahl der Nestlé-Produkte, die Andrea zwei Wochen lang zu sich nehmen musste. Bild: ZDF

Vor und nach dem Versuch werden Blutwerte und Gewicht der beiden Testpersonen gemessen. Zu Beginn sind sowohl Andrea als auch Dilek kerngesund. Nach zwei Wochen zeigen sich allerdings überraschende Veränderungen:

In Nestlé-Produkten verstecken sich ungesunde Fette

Grund für die unerfreuliche Veränderung bei Andrea sind wohl die vielen gesättigten Fettsäuren, die Nestlé-Produkte enthalten. Die sorgen auf Dauer nicht nur für schlechtere Blutwerte, sondern zaubern auch mehr Gewicht auf die Hüften. Ernährungsmedizinerin Kathrin Hausleiter, die das Experiment begleitet, warnt in dem Beitrag:

«Wenn Sie so weiter essen würden, wäre das eventuell wirklich ein Problem, weil die Gefässe einfach immer enger werden und es zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen könnte.»

Glücklicherweise werden sich wohl die wenigsten Menschen ausschliesslich von fertigen Produkten von Nestlé oder anderen Marken ernähren. Dass so eine Art, sich zu ernähren, ungesund ist, wird den meisten Menschen einleuchten und ist im Prinzip auch von zahlreichen Studien gut belegt. Trotzdem zeigt sich Hausleiter besorgt darüber, wie schnell sich der Körper verändert, wenn er nur fertige Produkte zu essen bekommt:

«Was ich jetzt wirklich spannend fand, ist, dass innerhalb von zwei Wochen schon so ein deutlicher Unterschied zu sehen war.»

Kreiere lieber deine eigenen Fertigprodukte!

Lieber also die Finger von Tütensuppen und fertiger Pizza lassen und selbst kochen. Wem die Zeit dafür fehlt, kann auch einfach vorkochen und einfrieren: Zum Beispiel kannst du Suppengemüse in der Küchenmaschine zerkleinern, mit Salz mischen und in Eiswürfelbehälter füllen. Das eignet sich prima für «fertige» Suppen. Auch Pizzateig kannst du frisch anrühren und portionsweise einfrieren, wenn es dir abends mal nach einer TK-Pizza gelüstet.

Fertig geht also auch frisch – wenn du ein bisschen kreativ wirst und ein wenig planst. Dein Körper wird es dir danken.

(ak)

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74
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74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Team Insomnia 24.06.2020 15:11
    Highlight Highlight „ Ausserdem hat sie ein Kilo Gewicht gewonnen.“ 🤭

    Gewonnen!😂

    Ich gratuliere zum Gewinn!
  • Turicum04 24.06.2020 13:19
    Highlight Highlight Typisch Deutschland! In der schlechten Wirtschaftslage will man deutsche Produkte forcieren und ausländische schlecht machen. So ist es auch bei den elektronischen Produkten (fast nur deutsche Testsieger!).
  • Back in Time 24.06.2020 11:36
    Highlight Highlight Also, ich finde, viele Fertigprodukte schmecken nicht wirklich gut. Dafür alle gleich, weil es standardisiert ist.

    Am besten isst man so wenig Fertigprodukte wie möglich. Selber kochen mit frischen, saisonalen Zutaten, abwechslungsreich und ausgewogen, ist sinnvoll. Es gibt auch viele Rezepte für frisch gekochte Gerichte, die sehr schnell gehen. Und es gibt viele Möglichkeiten, vorzukochen, sei es für zwei Tage oder die ganze Woche. Und ich finde, kochen macht Spass.
  • Paddiesli 24.06.2020 11:36
    Highlight Highlight Sehr zu empfehlen:
    Unser Gehirn ist, was es isst
    (arte Mediathek)
    • Cirrum 24.06.2020 12:50
      Highlight Highlight Sehr spannende Doku. Die Folgen von falscher Ernährung sind gravierender als man denkt... und noch wichtiger in der heutigen Zeit, in der die Leute immer dicker werden, mehr an Depressionen und körperlichen Schäden leiden.
    • Lioness 24.06.2020 13:00
      Highlight Highlight Depressionen haben sicher nichts mit der Ernährung zu tun.
    • Kruk 24.06.2020 17:29
      Highlight Highlight Lioness, Das können sie, doch.

      Und vor allem kann eine gute Ernährung vorbeugende Wirkung haben.
  • Hugeyun 24.06.2020 11:04
    Highlight Highlight Kein Link oder Sendehinweis?
    Wann soll «Der grosse Nestlé-Report – Wie gut sind Süssigkeiten, Fertiggerichte & Co.?» denn zu sehen sein?
    • Back in Time 24.06.2020 11:28
      Highlight Highlight Es war gestern Abend um 20:15h zu sehen. Eine Wiederholung gibts heute Nacht um 1:20h. Danach ist die Sendung möglicherweise in der Mediathek des ZDF verfügbar...
  • Peter Vogel 24.06.2020 10:45
    Highlight Highlight Die Essgewohnheiten der Leute hängen mit dem Alltagsstress zusammen. Um die überrissenen Mieten bezahlen zu können müssen meistens beide Elternteile arbeiten. Zeit zum Kochen bleibt keine. Früher reichte ein Lohn um eine Familie zu ernähren. Der CH Wohlstand ist eine Farce und wir alle machen uns selber was vor.
    • nicht_millenial 24.06.2020 16:29
      Highlight Highlight hat was. Die ganzen "mehr Zeit zum Leben" vorportionierten Sachen. Beispiel Kopfsalat: immer nur das gelbe, vitaminarme im Beutel, zwar knackig, aber Eisen und so weiter sind in den dunkelgrünen, nicht lange haltbaren Aussenblättern. Ein Kopfsalat vom Markt kostet 2 Stutz und hat erst noch keine Keime aus der Waschanlage. Aber wir haben un daran gewöhnt und die Verteiler lieben es, dass wir uns "die gewonnene Zeit" was kosten lassen
    • Ribosom 24.06.2020 17:00
      Highlight Highlight Selber Schuld, wenn man über den eigenen Verhältnissen lebt.
      Es gibt preiswerte Wohnungen. Diese sind vielleicht nicht die neusten oder schönsten.
      Ausserdem kann man täglich frisch kochen, auch wenn man arbeitet und Kinder hat.
      Macht man es nicht, ist man schlicht zu faul. Sorry.
    • Kruk 24.06.2020 17:47
      Highlight Highlight Zucker hat seit jeher ein enges Verhältnis zur Sklaverei, schliesslich war es diese die das Produkt von einem Luxusgut für wenige zur Billigware für alle machte.

      Später verbreitete man unter Arbeitern eine Zuckerreiche Diät in der Annahme diese würde für eine Steigerung der Leistung sorgen.

      Und heute gibt man es damit die Leute mehr Zeit zum arbeiten haben und der Lohn dank Abhängigkeit zurück an die Konzerne fliesst.
      😁
  • LarsBoom 24.06.2020 10:34
    Highlight Highlight Ich hätte gerne mal ein Vergleich zwischen all den grossen Lebensmittelkonzerne wie Nestlé Danone Unilever etc. In gewissen Ländern hat man schlicht keine andere Wahl. Und wenn ich irgendwo vor einem Wasserregal stehe und mich nur zwischen Nestle und Danone entscheiden kann, wüsste ich gerne wer der weniger schlimme ist. Momentan kaufe ich halt Nestle da Schweiz.
    • Political Incorrectness 24.06.2020 11:18
      Highlight Highlight Ich bezweifle stark, dass ein Konzern besser ist als der andere. Alle habe doch gesunde, ungesunde und katastrophal schlechte Produkte im Sortiment. Einfach auf die Inhaltsangaben schauen. Da ist fast alles drauf.
    • Peter Vogel 24.06.2020 16:54
      Highlight Highlight Das Hahnenwasser in der Schweiz ist trinkbar und sehr gut. Nur so zum säge für die ganzen Flaschendeppen.
    • Ribosom 24.06.2020 17:02
      Highlight Highlight @swisswitchbitch
      In gewissen Ländern ist das Wasser von zu Hause aber trotz Glasflasche nicht trinkbar.
      Was dann? Nehme ich dann Nestle- oder Danone-Wasser?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hillary Clinton 24.06.2020 10:20
    Highlight Highlight Wer frisst bitteschön 2 Wochen exklusiv Nestle Fertigprodukte?

    Das ist schon etwas gesuchte Kritik an einem Konzern, welchen man für ganz andere Sachen kritisieren könnte...
    • Mandelmus 24.06.2020 10:42
      Highlight Highlight Ich kenne so leute..
    • Hillary Clinton 24.06.2020 14:48
      Highlight Highlight Ganz ehrlich:
      Ich könnte mich nicht von Fertigprodukten ernähren. Eine Fertigpzza ab und zu aus Zeitgründen ist oke - aber die sind ja auch nicht wirklich sehr gut.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.06.2020 10:09
    Highlight Highlight Ist das eine nicht-randomisierte, prospektive Studie mit n=1 und einem Beobachtungszeitraum von 2 Wochen?
    Die Aussagekraft tendiert wohl gegen 0.
    • Mijasma 24.06.2020 10:40
      Highlight Highlight Wo wird denn hier gesagt es sei eine Studie??

      Da steht "Versuch"!!
    • Bits_and_More 24.06.2020 15:35
      Highlight Highlight Infotainment à la Galileo halt. Natürlich ist die Ernährung alleine mit Fertigprodukten schlecht, dazu würde es auch reichen, einfach die entsprechenden Angaben in den Nährwerttabellen zu analisieren und über 2 Wochen aufsummieren.

      Ist aber halt weniger spannend als ein "Experiment".

      Dafür können mit solchen einfachen Versuchen viel mehr Menschen erreicht werden, als mit der Analyse reiner Studien und zu einem gesünderen Lebensstil bewogen werden.
    • h-max 24.06.2020 16:22
      Highlight Highlight raues Endoplasmatisches Retikulum: Das dachte ich auch. Aber sowohl in der Sendung, wie auch bei diesem Artikel, ging es offensichtlich hauptsächlich darum, den "grossen bösen Konzern" ein bisschen schlecht dastehen zu lassen. Lässt sich so natürlich mit vorhersehbar schlechtem Resultat bei absolut realitätsfremdem Szenario gut anstellen. :) Das selbstgekocht besser und gesünder ist als industriell verarbeitete Lebensmittel weiss jedes Kind.
      Und an den Artikelverfasser: Maggi schriebt sich ohne e am Schluss. Wagner Pizzen gibts in der Schweiz nicht (offiziell) zu kaufen.
  • GraveDigger 24.06.2020 09:06
    Highlight Highlight Na solange man des Geldes wegen im Hamsterrad rotiert wird sich gesundes Essen kaum mehr durchsetzen. Schnell und billig ist die Devise. Essen am Familientisch - Nope.. Abgeschafft nicht mehr Zeitgemäss, zu teuer, zu konservativ, sexistisch und die Kinder muss man ja auch noch aus der Kita abholen damit man bei Conveniencefood vor der 65" Affenlampe mit belanglosem Zeugs sich betäubt und nebenbei noch auf dem Smartphone rumdaddeln und sich drüber ärgern das Whatsapp schon wieder eine Macke hat. Hab ich was vergessen? Es lebe die Zivilisation.. ;-)
    • who cares? 24.06.2020 12:34
      Highlight Highlight Wenn das bei dir zuhause so aussieht, solltest du vielleicht etwas an deinen Gewohnheiten ändern :)
      Ansonsten bitte nicht von dir auf andere schliessen.
  • Dave1974 24.06.2020 08:57
    Highlight Highlight "Überprüft werden Geschmack, faire Arbeitsbedingungen oder nachhaltige Verarbeitung."

    Da müsste man wohl die Doku schauen oder andere Zusammenfassungen lesen um mehr darüber zu erfahren.

    Kurz: In Sachen Geschmack sind Fertigprodukte Top, weil sie an das Gewohnte andocken. Fett und Zucker täuschen dabei mit.
    Bezüglich der Nachhaltigkeit ist vorallem die Wasserentwendung ein Thema und auch in Sachen Fairness hat "unser" Grosskonzern Nachholbedarf.

    Nebenbei: Unser Gehirn ist unterbewusst schlauer als wir selbst und regelt, resp. sagt uns eigentlich schon, was wir bräuchten - darauf hören. ;)
    • Kruk 24.06.2020 09:30
      Highlight Highlight Da kann ich dir nur zustimmen,

      ausser mit der Aussage "In Sachen Geschmack sind Fertigprodukte Top" da bin ich ganz anderer Meinung, ich finde man merkt den Unterschied zwischen frisch und selber gemacht und diesen Fertigprodukten enorm, wobei letztere dabei sehr viel schlechter abschneiden.
      Dieses Zeug ist teilweise so hässlich, hätten alle Menschen immer genug Zeit und wären wir nicht faul das würde niemand essen.

      Aber hat wohl auch damit zu tun was man von Kind auf gewohnt ist.
    • Dave1974 24.06.2020 09:57
      Highlight Highlight @Kruk

      Das ist das Fazit der Doku.

      Bin auch der Meinung, dass viele Fertigprodukte eher verschlechtbessert werden - wohl um ein breiteres Publikum "abhängig", äh zufrieden zu stellen. War schon oft Diskussionsgrundlage in meinem Umfeld in dem sowohl gekocht, aber auch mal gschwinglingt wird.

      Ich persönlich mixe gerne. Eine simple Grundlage auf deren Herkunft und Inhalt ich achte und
      das ganze mit Gluscht ergänzen - auch da achte ich auf Herkunft und Inhalt.
    • who cares? 24.06.2020 10:13
      Highlight Highlight @Kruk es ist ein Fakt, dass das Gehirn auf eine gewisse Kombination aus Fett und Zucker besonders anspringt. Auch deines.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cirrum 24.06.2020 08:44
    Highlight Highlight Und so ernähren die meisten ihre Kinder.. Man sieht ja auch, dass bald die meisten übergewichtig sind. Falsche Nahrung wirkt sich auf Körper, Gesundheit und Psyche aus.. Wenn man Tieren die falsche Nahrung gibt, bleiben sie auch klein und schwach und sind immer anfällig auf Krankheiten.. wir sind auch Säugetiere..
    • Amboss 24.06.2020 13:53
      Highlight Highlight "Und so ernähren die meisten ihre Kinder.. "

      "Man sieht ja auch, dass bald die meisten übergewichtig sind. "

      Nee, aber das ist jetzt wirklich Unsinn. Ich wess ja nicht wo du dich rumtreibst... Aber sicher nicht in der Umgebung von Kindern.
      Das was du beschreibst, mag es geben, abe rdas sind dann schon Einzelfälle und sicher nicht "die meisten"
    • Kruk 24.06.2020 16:28
      Highlight Highlight An manchen Orten sind es mehr an anderen weniger und so bekommt jeder seinen eigenen Eindruck.

      Auf jedenfall sind es zuviel.
  • nafets 24.06.2020 08:39
    Highlight Highlight nach einer Woche bereits Schlüsse über +/- 1kg Körpergewicht aufgrund der Fertigprodukte zu ziehen, ist dann wohl doch etwas unprofessionell. bereits mit normaler Ernährung kann es bei Frauen und Männern zu diesen Schwankungen kommen. Hingegen sind Veränderungen in den Blutwerten definitiv nachweisbar. die heutige Ernährungsgrundlage und Zeit-Management zeigt klar den Wissensrückstand auf. wenn bei Schülern in der Pause nicht auf die Ernährung geachtet wird, wie soll sich dann dies in der Zukunft ändern.
    • dä dingsbums 24.06.2020 10:03
      Highlight Highlight Es wurde nach zwei Wochen geprüft, nicht nach einer.

      Bei Schülern wird zumindest in Zürich sehr darauf geachtet was sie in der Pause essen.

      Schon im Kindergarten wurden wir Eltern ausführlich darüber informiert welcher Znüni OK ist und welcher nicht. Auch die Kinder lernen in welchen Lebensmitteln sich viel Zucker verbirgt.
    • JayPi 24.06.2020 10:15
      Highlight Highlight 1kg kann das Gewicht sogar innerhalb eines Tages schwanken. Das kann auch durchaus mit dem Wasserhaushalt zu tun haben. Hat man am Vorabend etwas salziges gegessen hält der Körper mehr Wasser zurück und es kann sein, dass man am nächsten Tag 1kg schwerer ist. Das ist bis zum übernächsten Tag aber wieder ausgeglichen.
    • Turicum04 24.06.2020 13:21
      Highlight Highlight Es kommt immer noch darauf an, wie jemand seine Ernährung verdaut.
  • MacB 24.06.2020 08:38
    Highlight Highlight Durch korrekte Ernährung kann man den Cholesterinpegel ca. 10% senken oder ihn auch verschlechtern, mehr nicht. Es ist aber nicht der grosse Treiber für Gefässverengungen, wie der Artikel das suggeriert.

    Natürlich hilft Sport und vernünftige Ernährung, das ist unbestritten. Ebenso unbestritten ist, dass jede Mahlzeit, die dir ein Konzern kocht, die schlechtere Wahl ist.
  • Roro Hobbyrocker 24.06.2020 08:37
    Highlight Highlight Ich habe lange in der Lebensmittelindustrie gearbeitet, es geht seit jeher nur um Marketing und Gewinn. Ein neues Produkt muss in die Produktionslinie passen. Dies bedeutet man nimmt möglichst die gleichen Grundprodukte, welche man hat. Den Geschmack wird dann mit Geschmackstoffen, Fett, Zucker und Salz erzielt. Danach eine Coole Verpackung und eine Aktion beim Grossverteiler und hoffen das es angenommen wird.
    Der Verbraucher muss halt die Zusammensetzliste lesen. Wenn an 2ter Stelle Zucker, Maissirup, Glykose usw steht kann es einfach nicht Gesund sein.
  • Vintage 24.06.2020 08:21
    Highlight Highlight Fertigprodukte schmecken besonders gut? Wie bitte?
    • smartash 24.06.2020 11:29
      Highlight Highlight nur den Leuten, die erst eine Doku sehen müssen, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass Fertigprodukte nicht so gesund sind wie Selbstgkochtes 😂
    • Kruk 24.06.2020 16:31
      Highlight Highlight Leuten die nichts anderes kennen....
  • PeteZahad 24.06.2020 08:15
    Highlight Highlight "Und wenn es schnell gehen muss und auch noch lecker sein soll"

    Na ja, würde eher sagen:
    "... und auch einigermassen ok schnecken soll"

    Lecker ist was anderes ...

    Try organic food ... or as your grandparents called it, "Food".

  • Queen C 24.06.2020 08:12
    Highlight Highlight Ist jetzt das ein Artikel über ungesunde Fertigprodukte oder einer über (das böse) Unternehmen Néstle?🤔
  • PC Principal 24.06.2020 08:07
    Highlight Highlight Ich liebe Fett und Zucker! 😀
    • Cirrum 24.06.2020 08:54
      Highlight Highlight Wenn man dann mal kochen kann und du dir erlaubst, deine Geschmacksnerven zu entwickeln und lernst auf deinen Körper zu hören, wirst du deine Meinung wahrscheinlich ändern.
    • Chewbacca 24.06.2020 09:37
      Highlight Highlight @Cirrum: Naja, Fett ist und bleibt ein hervorragender Geschmacksträger - gerade auch wenn man selbst kocht ;)
    • who cares? 24.06.2020 10:16
      Highlight Highlight @Cirrum unser Verlangen nach Fett und Zucker kommt von unserem Überlebensdrang.

      Übrigens, ich koche sehr gerne und Fette sind ein wichtiger Faktor für den Geschmack.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andi7 24.06.2020 07:58
    Highlight Highlight Nicht nur die physische Gesundheit leidet dabei, es hat auch Einfluss auf die geistige Verfassung. Es gibt da eine sehr interessante Arte-Doku im Netz „Unser Hirn ist, was es isst“ - Sehenswert!
    • Cirrum 24.06.2020 12:53
      Highlight Highlight Die Blitze zeigen, die Leute sind zu faul um etwas zu ändern, obwohl es ihnen besser gehen würde:-)
  • Baccaralette 24.06.2020 07:57
    Highlight Highlight Pizzateig portionenweise einfrieren? Also auswallen und dann einfrieren, oder?

    Weil sonst macht das nämlich wenig Sinn, wenn ich einen gefrorenen Teigklumpen habe, ist nichts mit schnell ne TK Pizza machen.....
    • iamsami 24.06.2020 08:05
      Highlight Highlight Am besten finde ich es, die Pizza gleich zu belegen, vorzubacken und dann einzufrieren! :D
    • TBD 24.06.2020 09:00
      Highlight Highlight Ich bestreiche den ausgewallten Teig meist schon mit Tomatensosse und backe ihn 5min vor. Dann Backpapier drauf, zusammenfalten und ab in den TK.
    • Garp 24.06.2020 09:15
      Highlight Highlight Du müsstest den Teig am Morgen schon aus dem Tiefkühler nehmen und im Kühlschrank auftauen.

      Ich hab mehrere Bleche und mache meine Fertigpizza selber, friere sie samt Blech erst mal ein, kann sie, sobald gefroren verpacken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ridcully 24.06.2020 07:48
    Highlight Highlight Dass hochverarbeitete Lebensmittel problematisch sind, ist wohl breit anerkannt. Jedoch ist auch die Bedeutung von Cholesterin sehr umstritten, da oft noch auf den gefälschten Studien aus den USA der 50 abgestützt wird. Auch haben die Cholesterinsenker aus der Familie der Statine beträchtliche Nebenwirkungen, wie Depressionen. "Richtige" Ernährung ist komplex. man kann nicht einfach sagen esst dies, oder esst das nicht.
    • holden27 24.06.2020 08:02
      Highlight Highlight Man kann nicht einfach sagen, esst dies oder esst das...
      Doch kann man schon. Esst einfach ausgewogen, frisch und möglichst wenig verarbeitete Produkte.
      Man weiss heutzutage ziemlich gut, was ab welcher Menge ungesund wird. Wenn man sich plus/minus an die Ernährungspyramide hält, macht man schon vieles richtig
    • Jeremy Liquidpsy 24.06.2020 08:51
      Highlight Highlight @holden27 oh bitte nicht die ernährungspyramide.. das ist sowas
    • Vintage 24.06.2020 08:54
      Highlight Highlight Ach was komplex, gut kochen muss man können, frische Produkte, so wenig Fleisch wie nur möglich und Spass macht es auch noch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The fine Laird 24.06.2020 07:32
    Highlight Highlight Für die die es interessiert, hier zum nachschauen:
    https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-der-grosse-nestl-report-102.html

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