Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Am Erntedank-Umzug 1948 in Lembeck beteiligten sich auch Vertriebene und Flüchtlinge

Vertriebene am Erntedank-Umzug in Lembeck (NRW): Die mühelose und erfolgreiche Integration der deutschen Vertriebenen ist ein Mythos. Bild: PD

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.



Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Jakob Fischbacher*. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus Syrien – es sind deutsche Vertriebene, Flüchtlinge aus den Ostgebieten. «Blutschande» ist für den Bauern-Funktionär, «wenn ein Bauernsohn eine norddeutsche Blondine heiratet.»

Vertreibung aus Schlesien

Heimatlos: Vertreibung von Deutschen aus Schlesien. Bild: PD

Die aktuelle Flüchtlingskrise erinnert an jene andere Fluchtwelle am Ende des Zweiten Weltkrieges, als Deutschland Millionen von Vertriebenen aufnehmen musste. Doch damals war die Belastung für die Bevölkerung ungleich höher als heute. Und anders als im oft verklärenden Rückblick – etwa wenn in Schulbüchern von der «erfolgreichen Integration» die Rede ist – war der Empfang für die Neuankömmlinge nicht gerade herzlich.

Empfehle diese Story weiter. Danke!
Artikel teilen
Bild

Erste Station in einem neuen Leben: Im Auffanglager Friedland fanden ab 1945 viele Vertriebene aus dem Osten eine Unterkunft. Bild: PD

Die Vertriebenen zahlten die Zeche

Grösser sollte Deutschland werden, dafür hatten die Nazis einen Weltkrieg angezettelt. 1945 war der Krieg verloren – und Deutschland kleiner als je zuvor. Die Zeche zahlten die 12 bis 14 Millionen Deutschen, die aus ihrer Heimat in Mittel- und Osteuropa vertrieben wurden. Sie flohen in der Endphase des Krieges vor der Roten Armee oder wurden nach Kriegsende von den neuen Machthabern verjagt. Hunderttausende kamen um. Die Überlebenden strömten in ein hungerndes, zerbombtes Land, in dem niemand auf sie wartete.

Deutsche Vertriebene und Flüchtlinge

Karte: LeMo

Vertreibung aus den Ostgebieten

Auf der Potsdamer Konferenz 1945 besiegelten die Siegermächte die Abtrennung der deutschen Gebiete östlich von Oder und Neisse. Die deutschen Einwohner dieses über 110'000 km2 grossen Gebiets sollten auf «humane Art» ausgesiedelt werden. In Wahrheit wurden jene, die nicht schon geflohen waren, gewaltsam vertrieben.
Ebenfalls vertrieben wurden über 3 Millionen Sudetendeutsche aus der Tschechoslowakei und hunderttausende Deutschstämmige aus Mittel- und Osteuropa und dem Balkan. Insgesamt belief sich die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen auf bis zu 14 Millionen. Etwa 10 Millionen flohen in die westlichen Besatzungszonen, der Rest gelangte in die sowjetische Zone.

Die meisten grösseren und viele kleinere Städte lagen in Trümmern. Die Wohnungsnot war unbeschreiblich und die Wirtschaft lag am Boden. In den städtischen Zentren und in den stark zerbombten Industrieregionen – besonders im Ruhrgebiet – war die Versorgung zusammengebrochen. Für diese Gebiete wurden zunächst Zuzugssperren verhängt. Die Vertriebenen wurden daher vorwiegend in ländlichen Regionen einquartiert, wo die Versorgungslage besser war.

Zuwachs durch Zwangsmigration

Aber auch dort sorgte die Zwangsmigration für Unmut und Probleme. Zum einen war der Zustrom enorm: Einige Regionen wie Mecklenburg verdoppelten ihre Einwohnerzahl. Im heutigen Schleswig-Holstein, wo vor dem Krieg 1,59 Millionen Menschen gelebt hatten, stieg die Bevölkerung 1946 auf 2,65 Millionen. Bayern nahm bis 1950 rund 1,8 Millionen Menschen auf – ein Zuwachs von 30 Prozent.

Zum andern strömten nun grosse Gruppen von Menschen, die oft eine andere Konfession und einen fremden Dialekt mitbrachten, in vormals konfessionell einheitliche Gebiete – Oberbayern zum Beispiel oder die Lüneburger Heide. Dort waren viele Dörfer vom Krieg nahezu unberührt geblieben. Die Ankunft der Vertriebenen beendete dieses Idyll. «Die Leute, die am meisten verloren haben, sind jetzt in den engsten Kontakt gekommen mit den Bauern, die am wenigsten verloren haben», stellte ein amerikanischer Beobachter 1946 fest.

Vertriebenen-Familie

Fremd im eigenen Land: Vertriebene Familie.

ADN-ZB/dpd
Westdeutschland 1948:
Mit Frau, Kind und Kegel zieht dieser Mann über die Strassen Nordwestdeutschlands. Ein paar Töne aus der Ziehharmonika locken die Mitleidigen herbei, die sich zu einer Spende bereitfinden.
1931-48

Strassenmusikant aus Not: Vertriebene Familie 1948 in Nordwestdeutschland. Bild: Bundesarchiv, Bild 183-W0911-501

«Bis heute noch Hassgefühle»

Die Zwangsgemeinschaften mit ungeliebten Untermietern und die Lebensmittelknappheit sorgten für Zündstoff. Die Reaktion der Einheimischen fiel entsprechend harsch aus. Fischbachers eingangs erwähnte Wutrede ist nur ein Beispiel unter vielen; ein anderer bayrischer Lokalpolitiker rief sogar nach Pogromen. Gängige Bezeichnungen für die Flüchtlinge waren «Flüchtlingsschweine», «Pollacken», «Rucksackdeutsche» oder «40kg-Zigeuner». In Schwaben kursierte ein «Gebet», das die Flüchtlinge als «Gesindel» titulierte:

«Herrgott im Himmel, sieh unsere Not,
wir Bauern haben kein Fett und Brot.
Flüchtlinge fressen sich dick und fett
und stehlen uns unser letztes Bett.
Wir verhungern und leiden grosse Pein,
Herrgott schick das Gesindel heim.»

In Schleswig-Holstein, wo viele Ostpreussen Zuflucht gefunden hatten, hiess es auf Plattdeutsch, aber nicht minder grob:

«In de Nordsee mit dat Schiet!»

Und ein Winzer im Rheingau musste eine Busse zahlen, weil er gesagt hatte:

«Ihr Flüchtlinge gehört alle nach Auschwitz in den Kasten!»

Bild

Flüchtlingsausweis: Viele Vertriebene wurden in ländlichen Regionen in Niedersachsen, Bayern oder Schleswig-Holstein einquartiert. Bild: PD

Entsprechend ungute Erinnerungen an diese Zeit hatten daher viele Flüchtlinge. Die aus Pommern geflüchtete Gisela Bertl gab zu Protokoll:

«Ich habe sehr schlechte Erinnerungen an unsere erste Familie, bei der wir eingewiesen waren. Es gab einen abschätzenden Blick und kein freundliches Wort: ‹Na ja – wir müssen euch ja aufnehmen.› Sie besassen einen Bauernhof, hatten also keine Not zu leiden. Auf die Idee, mir als Kind einen Becher Milch abzugeben [...], kamen sie nicht. Es tat weh, wenn wir an dem vollgedeckten Tisch vorbeigehen mussten. Ich habe bis heute noch Hassgefühle in mir, wenn ich daran denke, wie diese Familie mich und meine Mutter behandelt hat.»

Androhung von Waffengewalt

Oft nahmen die Einheimischen die Zwangsuntermieter nur unter Androhung von Waffengewalt auf. Ohne den Zwang durch die Besatzungsmächte wäre die Aufnahme von so vielen Menschen im darniederliegenden Restdeutschland nicht möglich gewesen. Gleichwohl kam es zu Turbulenzen; der Historiker Andreas Kossert spricht gar von bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

abspielen

Der Historiker Andreas Kossert über die Integration der Vertriebenen in Restdeutschland. Video: YouTube/Ostpreußischer Rundfunk

Die Besatzungsmächte hätten deshalb die Vertreibungen im Osten zeitweise ausgesetzt, um die Lage in den Aufnahmegebieten nicht noch weiter anzuheizen, sagt Kossert, der mit «Kalte Heimat: Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945» ein Standardwerk zum Thema vorgelegt hat.

Die Neuankömmlinge, die bei Vertreibung oft Schikanen und Gewalttätigkeiten erlebt hatten, erfuhren in der neuen Heimat als Deutsche zweiter Klasse Ausgrenzung und Ablehnung. Meistens war mit ihrer Flucht ein sozialer Abstieg verbunden: In der Regel hatten sie nur das Nötigste mitnehmen können. Erst 1952 wurden mit dem Lastenausgleichsgesetz die durch den Krieg und die Vertreibung entstandenen Verluste auf alle Bevölkerungskreise verteilt.

Vertriebene Matratzenlager

Nur das Nötigste dabei: Matratzenlager für Vertriebene in einer Turnhalle in der Amerikanischen Besatzungszone. Bild: PD

Ohne Vertriebene kein Wirtschaftswunder

Ohne die Millionen von Neubürgern, die fast alle ganz von vorn anfangen mussten, wäre allerdings das Wirtschaftswunder nicht möglich gewesen, stellt Kossert fest. Die Vertriebenen bildeten ein Heer von oft gut ausgebildeten und motivierten Arbeitskräften. Sie waren aber auch sonst ein wichtiger Motor der Modernisierung Deutschlands: Ihre Ankunft bewirkte die stärksten sozialen und konfessionellen Veränderungen in Deutschland seit dem Dreissigjährigen Krieg.

Die Neubürger mit ihrem fremden Zungenschlag, ihren anderen Traditionen und Gewerben weichten die zuvor weitgehend einheitlichen Verhältnisse auf. Die Konfrontation der unterschiedlichen Konfessionen löste einen Säkularisierungsschub aus. Erst aus diesem mannigfachen Zusammenprall entstand die neue deutsche Nachkriegsidentität – auf lange Sicht war die Integration der Vertriebenen also doch ein Erfolg.

abspielen

Doku: «Fremde Heimat (Teil 1) - Das Schicksal der Vertriebenen nach 1945». YouTube/DokuJunkie

abspielen

Doku: «Fremde Heimat (Teil 2) - Das Schicksal der Vertriebenen nach 1945». YouTube/DokuJunkie

* Jakob Fischbacher wurde in der ursprünglichen Fassung des Artikels irrtümlich Josef genannt.

Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Bild lügt mehr als 1000 Worte: Was dir diese Fotos nicht zeigen

Mehr History:

John F. Kennedy – sein Leben in 33 Bildern

Link zum Artikel

Drogendealer in der Weltpolitik – das Leben von Panamas Ex-Diktator Noriega

Link zum Artikel

Das bittere Ende der Frau, die den «Vater des Gaskriegs» nicht stoppen konnte

Link zum Artikel

So haben dein Opa und deine Oma früher auf den Putz gehauen

Link zum Artikel

«Der Slogan nach dem Krieg war ‹Nie wieder›» Und heute? Eine Holocaust-Zeitzeugin erzählt

Link zum Artikel

Geschichte der Menschenversuche: Geköpfte unter Strom, Pestflöhe und Gasbrand

Link zum Artikel

Das Schicksal der «Liederlichen»: Graubünden arbeitet seine dunkle Vergangenheit auf

Link zum Artikel

Über die Sinnlosigkeit des menschlichen Treibens: Die Weltgeschichte in 20 Minuten

Link zum Artikel

«Erst grosses Gelächter, dann Schreie»: Seilzieh-Weltrekord in Lenzburg endet in Tragödie

Link zum Artikel

«So stirbt man also!» – 17 Berühmtheiten und ihre letzten Worte

Link zum Artikel

Regierungsrat und Gulag-Opfer: Was aus Lenins Schweizer Genossen wurde

Link zum Artikel

Die wilde Affäre von zwei Astrologen mit Hitler, der Schweiz und dem MI5

Link zum Artikel

Die Schweiz im Untergrund: Tunnel, Bundesratsbunker und militärische Allmachtsphantasien

Link zum Artikel

Erdogans langer Weg vom Strassenkämpfer zum neuen Sultan

Link zum Artikel

Vom rettenden Orgasmus bis zur Lobotomie: 10 gruslige Therapien aus der Medizingeschichte

Link zum Artikel

Gebär du mal 16 Kinder wie Maria Theresia und verteidige gleichzeitig dein Reich

Link zum Artikel

Der gescheiterte Weltrevolutionär: Wie ein Schweizer 1917 über ein Telegramm stolperte

Link zum Artikel

1980, Zürich brennt, die Bullen schiessen – Klaus R. schiesst mit der Kamera zurück

Link zum Artikel

Das älteste Rezept der Welt ist für … BIER! #priorities

Link zum Artikel

Von geliebten Männern weggesperrt: Das traurige Schicksal von Johanna der Wahnsinnigen

Link zum Artikel

Einst streng geheim, jetzt auf Youtube – die Videos der US-Atomtests

Link zum Artikel

Российская империя: So schön (und farbig) war Russland, als der letzte Zar abdankte

Link zum Artikel

Syphilis, Gladiatoren oder die Hölle – In welches Jahrhundert gehörst du wirklich?

Link zum Artikel

Vivi Kola und das Frauenstimmrecht: Wie ein Kind der 70er «Die göttliche Ordnung» erlebt

Link zum Artikel

Arschtrompeten im Gebetsbuch und andere Obszönitäten aus dem Mittelalter

Link zum Artikel

Kaiserin Theodora von Byzanz: Die Frau, die ihre Vagina mitten im Gesicht trug

Link zum Artikel

«Neger fallen über weisse Frauen her»: Parallelen zur Fake-News-Epidemie von 1942 

Link zum Artikel

Bier per Spitfire: So versorgten die Alliierten die Truppe mit kühlem Blonden

Link zum Artikel

So schön war Peking, bevor die Kommunisten es mit Hochhäusern zupflasterten

Link zum Artikel

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv – muss man sehen, um es zu glauben

Link zum Artikel

Von Kaiser Wilhelm bis zum Atomzeitalter: Karikaturen des Zürchers «Bosco»

Link zum Artikel

Die Italiener in der Schweiz – eine Geschichte in 5 Akten

Link zum Artikel

Eispickel, Regenschirm und Polonium: 10 ungewöhnliche Geheimdienst-Attentate

Link zum Artikel

Sie nannten es das «Paris des Nahen Ostens»: So cool war Beirut vor dem Bürgerkrieg

Link zum Artikel

Mata Hari – der Mythos der angeblichen Meisterspionin bröckelt

Link zum Artikel

70er-Jahre Verkehrssendung: «Achtung, Frau am Steuer!»

Link zum Artikel

Faszinierende Bilder aus dem alten Jugoslawien (vor Hitler, Tito und Milošević)

Link zum Artikel

Exorziert die Würmer und hängt die Sau! – Tiere auf der Anklagebank

Link zum Artikel

Gib Schweizern eine Kamera, Afrika, den Himalaya ... Krasse Reisefilme aus den 1930ern

Link zum Artikel

Die keltische Kriegerkönigin Boudica, die tausende Römer niedermetzelte

Link zum Artikel

Der Kampf ums Schweizer Frauenstimmrecht: Als Film göttlich absurd und höllisch traurig

Link zum Artikel

Treffen der Schreibtischmörder: Sie planten vor 75 Jahren den Holocaust

Link zum Artikel

Die 100 bedeutendsten Menschen aller Zeiten – auf Platz 80 tummelt sich ein Schweizer

Link zum Artikel

Frauen, die Geschichte schrieben, Teil I: Die ägyptische Traumfrau Kleopatra

Link zum Artikel

Das Rätsel um den letzten grossen Nazi-Verbrecher ist geklärt

Link zum Artikel

«Die Zarin krault ihm die Eier»: Der Mord am gottlosen Scharlatan Rasputin 

Link zum Artikel

Busen-Pillen und Alpenbitter – Schweizer Werbung im Zweiten Weltkrieg

Link zum Artikel

Alte Fotos zeigen die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs

Link zum Artikel

Jul-Tanne statt Christbaum: So versuchten die Nazis, Weihnachten umzudeuten

Link zum Artikel

Mitten im 1. Weltkrieg kicken deutsche und britische Soldaten an der Front

Link zum Artikel

Wie aus einer römischen Orgie der Geburtstag von Jesus wurde

Link zum Artikel

Kaum zu glauben – diese historischen Ereignisse fanden zur gleichen Zeit statt

Link zum Artikel

Der morbide Charme von verlassenen Bunkern

Link zum Artikel

Rechnen wie Cäsar: Schaffst du diesen römischen Mathe-Test?

Link zum Artikel

Pearl Harbor: Vor 75 Jahren stürzten sich 400 japanische Flugzeuge auf die US-Flotte

Link zum Artikel

History Porn Teil XI: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

Big Money im Weissen Haus: Die Rangliste der reichsten US-Präsidenten

Link zum Artikel

Donald wie Ronald? Auch 1980 gewann ein «Hirnloser» – und die Welt ging nicht unter

Link zum Artikel

«Hässlich, grossmäulig, kurzhaarig»: Amerika träumt seit über 100 Jahren von Hillary

Link zum Artikel

Wie ein junger Fotograf 1973 auf Tuchfühlung mit Muhammad Ali ging

Link zum Artikel

In London versteigern sie den Nazi-«Reichsbank-Schatz» 

Link zum Artikel

History Porn Teil X: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

Globalisierung anno dazumal: Archäologen finden in Japan römische Münzen 

Link zum Artikel

Britischer Journalist soff wie Churchill – und das kam dabei heraus

Link zum Artikel

Weltkriegs-Flüchtling in der Schweiz: «Wir mussten uns komplett ausziehen»

Link zum Artikel

Aus der Geschichte lernen? Läuft ... Warum Duterte Obama «Hurensohn» nennt

Link zum Artikel

Codewort Porno – wie Schwarzbrenner trotz Verbot Absinth verkauften

Link zum Artikel

History Porn Teil IX: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

Weil Wikinger dir beim Flirten helfen: 11 Fakten über die bärtigen Seefahrer

Link zum Artikel

Wieder hat es Haiti getroffen – seit einem Pakt mit dem Teufel soll das Land verflucht sein

Link zum Artikel

Belagert, ausgehungert, zerstört: Diesen 7 Städten erging es wie heute Aleppo

Link zum Artikel

Wie Leni Riefenstahl zu Hitlers Reichsregisseurin wurde – und was ein Wasserfall im Tessin damit zu tun hat

Link zum Artikel

Superkanone V3: Wie ein Kennedy Hitlers Hochdruckpumpe ausschalten sollte

Link zum Artikel

Vor 70 Jahren ermordete ein polnischer Mob über 40 Juden, darunter Holocaust-Überlebende

Link zum Artikel

«Operation Entebbe»: Wie Jonathan Netanjahu auf einem Terminal in Uganda zum Helden wurde 

Link zum Artikel

Es ist nicht alles Putin – eine Reise in Russlands zaristische, revolutionäre und phantastische Seele

Link zum Artikel

Diese 13 Fehler veränderten den Lauf der Weltgeschichte

Link zum Artikel

Atemberaubend schön: 45 Bilder von Swissair-Stewardessen

Link zum Artikel

Pendeln damals und heute: «Er liebt seine Familie, obwohl er sie nur am Abend zu sehen bekommt»

Link zum Artikel

Der letzte Schweizer Ölsoldat ist gestorben: Die Suva zahlte ihnen 46 Millionen Schmerzensgeld 

Link zum Artikel

Die Schweiz, das kleine Russland: So gross könnte die Eidgenossenschaft wirklich sein

Link zum Artikel

Life-Hacks aus der Ära des Alkoholverbots: So einfallsreich waren die Schmuggler während der Prohibition

Link zum Artikel

Als die Schweizer Armee einen brünstigen Elefanten mit der Kanone erschoss

Link zum Artikel

Cox, Bhutto, Rabin & Co.: 11 politische Morde und ihre Folgen

Link zum Artikel

So sahen die Schweizer «Hooligans» im letzten Jahrhundert aus

Link zum Artikel

Liebe Frau Flückiger: In den Alpen gab es schon Muslime, als noch keine Eidgenossen existierten

Link zum Artikel

Anno dazumal auf dem Bürgenstock: 29 wahnsinnig schöne Bilder von Audrey Hepburn                 

Link zum Artikel

Wie ein Schweizer mit einer Kampfhunde-Armee die Japaner im 2. Weltkrieg bezwingen wollte

Link zum Artikel

Vor 100 Jahren fand die grösste Seeschlacht aller Zeiten statt: «Irgendwas stimmt mit unseren verdammten Schiffen nicht»

Link zum Artikel

100 Jahre Armenier-Genozid: Der erste organisierte Völkermord des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Seit 54 Jahren brennt es in Centralia: Wie ein Bergbaustädtchen zur Geisterstadt wurde

Link zum Artikel

Krieg, Hoffnung, Zerfall: Das dunkle 20. Jahrhundert erzählt in 50 Bestsellern 

Link zum Artikel

25.05.1935: Keiner ärgerte Hitler mehr als Jesse Owens – dabei hätte der Führer ja wissen müssen, was der Schwarze drauf hat

Link zum Artikel

Das Réduit und der Streit, ob die beste Festung der Welt die Nazis abgewehrt hat oder nicht

Link zum Artikel

Hitler, Stalin und Co: Erkennst du diese Diktatoren auch in jung?

Link zum Artikel

Grosstante Margit tanzt, als 180 Juden massakriert werden – eine Familiengeschichte

Link zum Artikel

Vom Kugelfisch-Helm bis zum geflügelten Husaren: Die sonderbarsten Rüstungen der Geschichte  

Link zum Artikel

Als hätte H.R. Giger es entworfen: Bilder aus dem Innenleben eines deutschen U-Boots von 1918

Link zum Artikel

So spektakulär war Brückenbau in der Schweiz früher

Link zum Artikel

Traurig-schöne Bilder aus Somalia, als wir dort noch Badeferien machten und clubben gingen

Link zum Artikel

History Porn Teil III: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Link zum Artikel

Mit dem Gondeli über den See – als in Zürich aus Visionen noch Realität wurde

Link zum Artikel

Doch nicht durch die Schweiz: 2000-jähriger Kot verrät endlich Hannibals Alpenroute

Link zum Artikel

So schön waren die Miss-Europe-Kandidatinnen anno 1930

Link zum Artikel

Diese Bilder beweisen, dass es in Bern schon früher gemütlich zu und her ging

Link zum Artikel

Kalaschnikow trifft auf Kajal: 8 Milizen, in denen Frauen kämpfen

Link zum Artikel

Vertraut und doch ganz anders – so sah die Schweiz vor hundert Jahren aus

Link zum Artikel

Darum bleibt Kurdistan ein Traum

Link zum Artikel

Folter, Mord und Führerkult: Wie aus einem deutschen Idyll in Chile ein Gottes-KZ wurde

Link zum Artikel

Der Mythos Mens: Die ewige Angst der Männer vor dem bisschen Blut

Link zum Artikel

So schön war der Irak einmal: Diese Bilder stimmen irgendwie traurig

Link zum Artikel

Obama und kein Happy End: Amerikas Schwarze stehen dort, wo sie immer schon standen

Link zum Artikel

Nazi-Schmierfinken, Mord und Blechschaden: Polizeibilder aus Zürich von damals

Link zum Artikel

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Link zum Artikel

Rustikale Enthaltsamkeit! Eier abgeschnitten, Schwanz entfernt – aber ganz nah bei Gott!

Link zum Artikel

Grossartige Fotos aus Basel, als über dem Birsig noch Plumpsklos hingen

Link zum Artikel

Früher in Stein gemeisselt, heute im Internet zuhause: Die 6 ältesten Listicles der Menschheit

Link zum Artikel

100 Jahre Schlacht von Verdun: Das Grauen in Zahlen

Link zum Artikel

Fantastische Bilder aus einer Zeit, in der in Zürich noch keine Hipster rumkurvten

Link zum Artikel

So stellten sich die Menschen vor 100 Jahren unsere Zeit vor

Link zum Artikel

Luther, Gratulation zum Todesjubiläum, du asoziales Genie!

Link zum Artikel

Die Schweiz und ihre Ausländer: Als die «Tschinggen» auf dem Pausenplatz verprügelt wurden

Link zum Artikel

Zweite Röhre am Gotthard? Wie fantasielos! Diese 9 Megaprojekte sind wirklich visionär

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Was ein Statistik-Professor über lügnerische Zahlen und falsche Ängste zu sagen hat

Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.

Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.

Sie haben die Deutschen mal als «Volk von Innummeraten» (Zahlen-Analphabeten) bezeichnet und ihre bedauerliche Schwäche Goethe, dem dichtenden …

Artikel lesen
Link zum Artikel