Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08305664 A passenger walks through an emptied check-in area at Haneda International Airport in Tokyo, Japan, 19 March 2020. According to government data, with a 58 percent plunge following the coronavirus outbreak, Japan posted its largest drop in the number of foreign visitors in February 2020 since the 2011 earthquake and tsunami that triggered the Fukushima Daiichi nuclear disaster.  EPA/FRANCK ROBICHON

«Social Distancing» in Japan: Der Flughafen Haneda in Tokio am 19. März. Bild: EPA

Warum versagt der Westen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie?

Marko Kovic



Die Coronavirus-Pandemie hat die Welt überrascht. Das Coronavirus und die durch dieses verursachte Krankheit Covid-19 traten erstmals im Dezember 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan auf, um sich nur wenige Monate später weltweit auszubreiten. Die Regierungen der Welt tun ihr Bestes, um die Pandemie einzudämmen und zu bekämpfen. Wenn wir alle gemeinsam diszipliniert die empfohlenen Verhaltensregeln wie «Social Distancing» sowie häufiges und gründliches Händewaschen befolgen, können wir dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus und der Krankheit zu verlangsamen.

Marko Kovic

Bild: zVg

Marko Kovic denkt und schreibt zu gesellschaftlichem Wandel und Technologie-bezogenen Risiken. Zu hören ist er im Podcast Denkatelier.

So wäscht du dir die Hände richtig

Video: other_external/bag

Ist damit die Geschichte der Coronavirus-Pandemie bereits fertig erzählt? Nicht ganz. Ein Blick auf die Entwicklung des Ausbruchs zeigt nämlich, dass Länder in Europa und Nordamerika im Vergleich zu Ländern in Ostasien offenbar deutlich mehr Mühe bekunden, die Pandemie einzudämmen. Der bisherige Verlauf der bestätigten Fälle pro 100’000 Einwohner sieht für einige europäische und nordamerikanische Länder wie folgt aus (Daten der Johns Hopkins University):

Bestätigte Coronavirus-Fälle in westlichen Ländern (Stand 22.3.2020)

Diagramm: Marko Kovic

Bestätigte Coronavirus-Fälle in ostasiatischen Ländern (Stand 22.3.2020)

Diagramm: Marko Kovic

Der Unterschied ist erstaunlich: Die ostasiatischen Länder schaffen es bisher deutlich besser, die sogenannte Kurve an Infektionen flach zu halten, obschon der Ausbruch bereits im Januar stattfand. Sogar Südkorea, das ostasiatische Land mit dem relativ gesehen schlimmsten Ausbruch, hat die Neuinfektionen in den Griff bekommen.

In den westlichen Ländern ist das Bild umgekehrt: Es passierte bis zur zweiten Februarhälfte wenig (das Virus musste erst ankommen), dann aber schiessen die Infektionen in die Höhe. In Nordamerika und dem Vereinigten Königreich ist die Welle erst am Heranrollen, aber auch in diesen Ländern ist ein starker Anstieg zu erwarten.

Warum breitet sich die Pandemie in westlichen Ländern explosionsartig aus, während ostasiatische Länder die Kurve flach halten und die Ausbreitung verlangsamen? Es gibt unterschiedliche mögliche Antworten.

These 1: Krisenmanagement geht ohne Demokratie besser

Die bisher erfolgreiche Eindämmung der Pandemie in China und in Singapur drängt die Frage auf, ob das Krisenmanagement in undemokratischen Ländern womöglich besser funktioniert als in demokratischen. Während China zentralisiert und entschlossen durchgreifen kann, hatten wir in der Schweiz monatelang die übliche verwirrende und teilweise widersprüchliche Kakophonie von Gemeinden, Kantonen und Bund, die nicht unbedingt Klarheit und Sicherheit ausstrahlte.

Doch die These, dass Demokratie dem Krisenmanagement nicht zum Nutzen gereicht, ist wacklig. Einerseits zeigen die Daten, dass auch demokratische Länder in Ostasien wie Taiwan, Japan, Südkorea und Hongkong (das formal zu China gehört) sehr erfolgreich im Kampf gegen die Pandemie sein können.

epa08274632 A man wearing a medical face mask walks on an empty street next to the 798 Art District in Beijing, China, 06 March 2020. Daily life in Beijing has been heavily affected by the outbreak of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus.  EPA/ROMAN PILIPEY

Lockdown in China: Strassenszene in Peking. Bild: EPA

Andererseits ist es sehr wahrscheinlich genau Chinas antidemokratische Gesinnung, welche es verunmöglicht hat, die Ausbreitung des Coronavirus im Keim zu ersticken, bevor sie überhaupt erst zu einer Pandemie wurde. China hat zu Beginn wichtige Informationen zurückgehalten, keine Massnahmen ergriffen, reagierte auf die ersten Fälle zögerlich und war gegenüber der internationalen Gesundheits-Gemeinschaft intransparent. Insgesamt dürfte Autokratie also kein Faktor sein, der den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie vereinfacht.

These 2: Geografie spielt eine Rolle

Japan, Singapur und Taiwan sind Inselstaaten; Südkorea ist eine Halbinsel. Das könnte rein geografisch ein Vorteil im Kampf gegen die Pandemie sein, weil der Fluss an Menschen besser überwacht und, wenn nötig, abgeklemmt werden kann. Binnenstaaten wie die Schweiz hingegen haben den Nachteil, mit relativ vielen Ländern relativ viele Grenzübergänge auf dem Landweg zu haben, was die Kontrolle der Personenströme deutlich erschwert.

epa08281820 The Ticino cantonal police checks border crossers along the Italian-Swiss border after the Lombardy region was declared a red zone due to the corona virus COVID-19, in Stabio, Switzerland, 09 March 2020. In the midst of the coronavirus COVID-19 crisis, the border between Italy and Switzerland remains open for border crossers for the time being.  EPA/ELIA BIANCHI

Polizeikontrolle im Tessin. Die Schweiz hat eine lange gemeinsame Grenze mit Italien. Bild: EPA

Im Prinzip ist also recht klar, warum Geografie eine Rolle spielen kann: Je schwieriger es ist, in ein Land zu gelangen, desto schwieriger ist es eben auch für infizierte Personen, in ein Land zu gelangen. In der Realität dürfte die Rolle geografischer Gegebenheiten aber durch den modernen Flugverkehr relativiert sein.

China befördert jährlich über 600 Millionen Passagiere; Japan über 120 Millionen; Südkorea knapp 90 Millionen; Singapur über 40 Millionen. Die Coronavirus-Pandemie hat sich weltweit in erster Linie wegen des regen internationalen Flugverkehrs ausgebreitet und nicht wegen Grenzübergängen auf der Strasse oder Schiene.

These 3: Die ostasiatischen Gesundheitssysteme sind besser

Der Umstand, dass ostasiatische Länder die Coronavirus-Pandemie relativ gut im Griff haben, könnte darauf hindeuten, dass diese Länder allgemein über bessere Gesundheitssysteme verfügen. Diese These macht an sich durchaus Sinn: Je effektiver und effizienter ein Gesundheitssystem, desto besser sollte es universal für Herausforderungen und Krisen wie die Coronavirus-Pandemie gewappnet sein.

In einer grossangelegten, internationalen Studie von 2018 zeigt sich denn auch, dass die Gesundheitssysteme in Japan, Singapur und Südkorea bei Zugang und Qualität der Versorgung mit jeweils 94, 91 und 90 von 100 Punkten zur Weltspitze gehören. Doch Taiwan erreicht nur 85 Punkte, und China ist sogar relativ weit abgeschlagen mit nur 78 Punkten. Gleichzeitig bewegen sich in dieser Studie auch westliche Länder an der Weltspitze. Die Schweiz erreicht ganze 96 Punkte, Italien 95, Deutschland und Frankreich je 92.

epa08306809 Healthcare personnel wearing protective suits and mask at work in the intensive care unit of the Brescia's Hospital, Italy, 19 March 2020. Italy has reported at least 35,713 confirmed cases of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus and 2,978 deaths so far. The Mediterranean country remains in total lockdown as the pandemic disease spreads through Europe.  EPA/FILIPPO VENEZIA

Krankenhaus in Brescia, Italien. Das italienische Gesundheitssystem gilt als sehr gut. Bild: EPA

Natürlich ist eine einzige Studie, so umfassend sie auch sein mag, nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn es um Gesundheitsversorgung geht. Aber grundsätzlich lässt sich wohl sagen, dass es keine Kluft zwischen der Qualität der Gesundheitsversorgung in ostasiatischen und in westlichen Ländern gibt.

Die Gesundheitsversorgung ist in Ostasien nicht kategorisch besser und teilweise sogar tendenziell schlechter als in westlichen Ländern. An der These, dass bessere Gesundheitssysteme erklären, warum ostasiatische Länder die Pandemie besser im Griff haben, dürfte also nicht viel dran sein.

These 4: In Ostasien sind Menschen für Infektionskrankheiten sensibilisiert

Das Bild der ostasiatischen Person mit einer Gesichtsmaske gehört für uns im Westen mehr oder weniger zum Repertoire der Stereotype, wenn es um Asien geht. Doch an diesem Stereotyp ist tatsächlich etwas dran: Im Westen trägt kaum jemand öffentlich Gesichtsmasken während der Grippesaison, aber in Ostasien ist diese Form des Ansteckungsschutzes weit verbreitet; nicht zuletzt, weil die Gesichtsmaske zu einem kulturellen Symbol für Solidarität mit Mitmenschen wurde.

epa08170122 A group of Chinese tourists wear protective masks at the Fort railway station in Colombo, Sri Lanka, 27 January 2020. Sri Lankan health and immigration officials have taken action to screen those arriving at the island's premier airports and seaports by installing thermal monitors following the outbreak of the deadly Coronavirus from China. A Sri Lankan female student returning from China and a male Chinese tourist were admitted to the 'Infectious Diseases Hospital' on suspicion of being infected with the Coronavirus. Later in the night another Sri Lankan male and a Chinese female too were admitted, raising the total to four. The Medical Research Institute confirmed that the tests proved negative. Meanwhile, following a meeting at the Presidential Secretariat, President Gotabhaya Rajapaksa directed the Sri Lankan Foreign Secretary and the national carrier SriLankan Airlines to take necessary steps in cooperation of the missions of the two countries to bring back 150 Sri Lankan students currently studying at universities in Sichuan and Chengdu in China within 48 hours.  EPA/CHAMILA KARUNARATHNE

Masken tragen als Akt der Solidarität: Chinesische Touristen in Sri Lanka. Bild: EPA

Es scheint entsprechend nicht weit hergeholt, dass die kulturelle Prägung im Umgang mit Infektionskrankheiten einen Einfluss auf den Verlauf der Coronavirus-Pandemie haben könnte. In Krisenzeiten wie der aktuellen Pandemie können ostasiatische Länder dieses kulturelle Kapital der in der Bevölkerung verankerten Verhaltensroutinen, Einstellungen und Normen mobilisieren.

In der Kultur westlicher Länder ist die Sensibilisierung für Infektionskrankheiten hingegen eher tief, und entsprechend schwierig fällt es der Bevölkerung, ihr Verhalten und ihren Tagesablauf zu verändern. Wir sind es uns schlicht nicht gewohnt, mit Infektionskrankheiten umzugehen und haben nun entsprechend Mühe, unser Verhalten anzupassen. Davon zeugen nicht zuletzt Leute, die auch inmitten der Pandemie irrationalerweise nicht auf Party und Ausgang verzichten wollen.

Wie Taiwan auf das Coronavirus reagierte:

abspielen

Video: YouTube/NowThis News

These 5: Die ostasiatischen Länder haben sich vorbereitet

Wenn wir den Umgang westlicher Regierungen mit der Coronavirus-Pandemie nachzeichnen, zeigt sich im Grunde ein ähnliches Bild: Bis die ersten bestätigten Fälle auftreten, wird nichts unternommen; nachdem die Infektionen rasant zunehmen, werden erste sanfte Empfehlungen abgegeben; nachdem die Infektionen ungebremst in die Höhe schiessen, werden konkretere Massnahmen wie Einreisekontrollen und ein «Lockdown» eingeführt. Das Ganze ist vor allem reaktiv und wirkt planlos.

Im Gegensatz dazu haben ostasiatische Länder schneller und proaktiver gehandelt und Strategien genutzt, die sie bereits Jahre vorher erarbeitet hatten. In erster Linie haben die ostasiatischen Länder sofort strikte Einreisekontrollen eingeführt, diagnostische Tests entwickelt und ein zuvor erarbeitetes System zur Identifikation und Isolierung infizierter Menschen aktiviert und umgesetzt. Zudem haben die ostasiatischen Länder anders als die westlichen Länder «Social-Distancing»-Massnahmen nicht erst dann obligatorisch eingeführt, als es bereits zu spät war.

Warum waren die ostasiatischen Länder im Gegensatz zu westlichen Ländern verhältnismässig gut vorbereitet? Sie haben, anders als wir im Westen, die Lehren aus der SARS-Epidemie 2002/2003, der Schweinegrippe-Pandemie 2009 und der MERS-Epidemie 2015 gezogen. Rein statistisch war eine neue Epidemie oder Pandemie garantiert, und ebenso garantiert war, dass die Menschheit nicht immer Glück haben wird wie in den vergangenen Fällen.

FILE - In this Dec. 18, 2003, file photo, people walk past a local government 's anti-SARS advertisement in Shanghai, China. Nearly two decades after the disastrously-handled SARS epidemic, China’s more-open response to a new virus signals its growing confidence and a greater awareness of the pitfalls of censorship, even while the government is as authoritarian as ever. Chinese characters on the advertisement says

Anti-SARS-Plakat in Schanghai im Dezember 2003. Bild: AP

Die ostasiatischen Länder haben die Risiken neuartiger Infektionskrankheiten, welche zu Epidemien und Pandemien werden können, also nicht nur in der Theorie erkannt, sondern in den letzten rund 15 Jahren ganz praktisch und konkret in den Aufbau von Strategien, Systemen und Kapazitäten investiert, mit denen das Schlimmste abgewendet werden soll. Westliche Länder hingegen wurden von der Coronavirus-Pandemie kalt erwischt und reagieren nun ad hoc und ohne klaren Plan, um zu retten, was zu retten ist.

Es ist natürlich nicht so, dass westliche Regierungen und Verwaltungen sich der Gefahr von Epidemien und Pandemien nicht bewusst wären. Aber umfassende bürokratische Trockenübungen wie zum Beispiel der «Influenza-Pandemieplan Schweiz» bringen offensichtlich nichts, wenn im Ernstfall das Chaos regiert.

Theoretische Lagebeurteilungen und Arbeitspapiere und Evaluationen sind schön und gut, aber die ostasiatischen Länder demonstrieren, dass frühzeitig eben auch Nägel mit Köpfen gemacht werden müssen, um auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Risikomanagement bedeutet, nicht nur zu wissen, dass es Risiken gibt, sondern darüber hinaus auch aktiv etwas zu unternehmen, um die Risiken zu senken.

Die frühzeitige Vorbereitung in Ostasien und die mangelnde Vorbereitung im Westen zeigt uns also etwas, was wir eigentlich schon längst wissen müssten: Mit dem Zusammennähen des Fallschirms können wir nicht erst dann beginnen, wenn wir schon aus dem Flugzeug gesprungen sind.

Coronavirus: Wir erklären dir, warum du jetzt wirklich zuhause bleiben musst

Video: watson/Emily Engkent

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Diese Promis, Sportler und Politiker haben das Coronavirus

«Flatten the curve» – die Massnahmen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

186
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
186Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jürg Biner 24.03.2020 10:00
    Highlight Highlight Lässt dieser Bericht nicht völlig ausser Acht, wer wie viel misst? Scheinbar wird in Italien in einer anderen Häufigkeit gemessen als andernorts, weniger, und vor allem nur ältere, und dies muss doch bei der Beurteilung einzelner Länder unbedingt statistisch mitberücksichtigt werden.

    In anderen Worten: Null Messungen = Null Fälle. Je mehr Messungen, desto mehr Fälle. Todesfälle in Relation zu Erkrankungsfällen zu setzen macht nur bei gleichen Messausgangslagen Sinn. Wer nur Erkrankte und keine Gesunde (noch nicht erkrankte aber schon infiszierte) misst, erhält ganz andere Statistiken.
  • Tataaa 23.03.2020 20:34
    Highlight Highlight Ich kenne das italienische Gesundheitssystem nicht im Detail und auch nicht aus persönlicher Erfahrung. Alles, was ich bisher aber gehört habe von Erfahrungen einiger Italiener lässt mich die 95 Punkte extrem anzweifeln. Ist das ggf. so ähnlich wie die Fifa-Weltrangliste, wo die Schweiz auf dem ungefähr 3. Platz liegt?
  • Hakuna!Matata 23.03.2020 19:28
    Highlight Highlight Der Pandemieplan vom BAG ist für einen Laien gar nicht mal so schlecht zu verstehen. Schade hält man sich offenbar nicht daran, schreibt er doch als Massnahme ein Veranstaltungsverbot über 50 Personen vor (wir sind mit 1'000 gestartet) und werden seine Bedingungen für Schutzmasken auf Lager nicht erfüllt. Teilweise fehlen im Plan aber auch die konkreten Umsetzungen und so scheint dann der Einleitungssatz des Plans nicht ganz Unrecht zu haben: "If you fail to plan, you are planning to fail"
  • Name_nicht_relevant 23.03.2020 13:55
    Highlight Highlight Italien hat Hubei mit Anzahl toten überholt zur Zeit sind es knapp 2000 mehr. Ausserdem haben sich die Angstevkten verringert anfangs waren es mehr als 90000 nun sind diese Zahlen rückläufig. Obs stimmt ist ein Fragezeichen, jedoch sind runds um uns herum immer mehr Infizierte und die Zahl steigt und steigt.
  • Therealmonti 23.03.2020 13:37
    Highlight Highlight Diese Zahlen und Kurven sind nichts wert.
    1. Jedes Land testet anders.
    2. Es ist nicht erwiesen, ob die Tests sicher sind und die richtigen Resultate liefern.
    3. Jedes Land testet anders: Wieviele Prozente der Bevölkerung wurden getestet? Wieviele der Getesteten Persnen haben den Virus? Wieviele überleben, wieviele sterben?
    Ich behaupte: Je weniger Tests, deso besser sind die Zahlen.
    Beispiel: In Thailand kostet ein Corona-Test ca. 250 Franken. Der Test muss privat bezahlt werden. Das ist fast ein Monatslohn für die meisten Thais.
    Man kann sich ausrechnen, wieviele Thais sich testen lassen.
    • Satan Claws 23.03.2020 16:34
      Highlight Highlight @Therealmonti

      "Es ist nicht erwiesen, ob die Tests sicher sind und die richtigen Resultate liefern."

      Sofern die Proben gut sind, sind Polymerasekettenreaktionstests korrekt.
  • Roland Kull (1) 23.03.2020 13:33
    Highlight Highlight Glaube nicht, dass es die Geographie ist. Es ist die Einstellung und die Mentalität. Liberalismus ist in solchen Fällen schädlich. Es wird lamentiert und lamentiert. Es vergeht wichtige Zeit. Zudem sind die Asiaten, leider ist das so, bedeutend disziplinierter (siehe Leistungen an Unis/Schulen etc), sind es auch gewohnt in Grippezeiten Masken zu tragen, was wir ja auch immer belächeln. In Zeiten wie dieser wären kurze "Befehlswege" wichtig. Denke solche Krisen werden mehr (zu viele Menschen) - das wird vermutlich ändern müssen. Natürlich gegen den Widerstand von rot/grün.
  • Beeee 23.03.2020 13:33
    Highlight Highlight Steigen eigentlich die Chinesen die auf dem Markt gearbeitet haben, nach unten auf ihrem Sozialpunktesystem ?

  • joevanbeeck 23.03.2020 13:05
    Highlight Highlight Wurde die EU eigentlich heimlich abgeschafft ohne das ich das mitgekriegt habe? Aber vielleicht ist es besser wenn die abgetaucht sind, ausser Geld verteilen kann dieser Schönwetterverein eh nichts.
  • sterpfi 23.03.2020 12:14
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte mal Todeszahlen vergleichen!? Bei den Todeszahlen gibt es grosse Unterschiede zwischen den (europäischen) Ländern und das wird in den Medien nicht thematisiert. Nur die Fallzahlen werden verglichen, welche eine sehr ungenaue Grösse ist (da es mit den Testkapazitäten zusammenhängt).
    Beispielsweise ist der Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich frappant (D: 111 Tote, F: 674 Tote), obwohl Deutschland mehr Fälle (getestet) hat.
    • Roland Kull (1) 23.03.2020 13:40
      Highlight Highlight das ist eine einfache Rechnung: man nehme z.B. Deutschland 25000 infizierte vs. Schweiz 8000. bedeutet eigentlich, DE müsste 80'000 infizierte haben da 10x mehr Einwohner. Entweder große Dunkelziffer oder schlussendlich doch disziplinierter als die verwöhnten Schweizer (zähle auch dazu). Dann spielt mit Sicherheit auch das Gesundheitssystem eine große Rolle. Italien: unterbesetzt und Verwandte spielen bei der Pflege eine große Rolle (bei Corona?) Dasselbe wird wohl leider auch für GB gelten. CH noch genügend Platz und Geld. Siehe Hilfe an F. Gute med. Versorgung etc.
  • Satan Claws 23.03.2020 11:41
    Highlight Highlight Anstatt Grenzen endgültig fallen zu lassen und gemeinsam zu kämpfen, blöterlet jedes Land selbst vor sich hin. Die Ressourcen könnten deutlich besser genutzt werden, wenn man an einem Strang zöge. Grenzen sind jetzt dümmer denn je. Wo bleibt die Solidarität? Egoisten horten Hygiene Artikel, egal ob Personen oder Staaten.

    Was ist wichtiger 10 italienische oder 1 schweizer Leben?

    Ich hasse die heutige Gesellschaft, aber auch alle früheren. Lernen wir denn nie etwas?
    • pacoSVQ 23.03.2020 14:18
      Highlight Highlight Wie willst du einen Infektionsherd abriegeln ohne Grenzen?
      Kannst du dir vorstellen, dass bei einer „Weltregierung“ das ganze noch viel bürokratischer laufen würde ? (Siehe EU) Die Völker, Kulturen und Interessenskonflikte verschwinden nicht mit Auflösung der Grenzen.
    • ursus3000 23.03.2020 14:44
      Highlight Highlight Das Leben muss Dir ja ganz übel mitgespielt haben , dass Du die jetzige und alle vorherigen Gesellschaften hasst . Von mir kriegst Du ein bisschen Mitleid zum, das zu verarbeiten
    • Satan Claws 23.03.2020 16:27
      Highlight Highlight @ursus3000

      Ich mag zwar Menschen aber ein Konstrukt, dass auf den Rücken der Schwachen aufgebaut ist nicht.

      @pacoSVQ

      "Wie willst du einen Infektionsherd abriegeln ohne Grenzen?"

      Lokal so wie man es immer macht. Wenn irgendwo ein Giftfass ausläuft schliesst man ja auch nicht alle Grenzen, sondern das Fass.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 23.03.2020 11:23
    Highlight Highlight Wer 1 Person von 10000 testet wird weniger finden als jemand der 1 von 1000 untersucht.

    Da bei den meisten die Krankheit ohne schlimme Symptome verstreicht ist eine Statistk mehr Schein als Sein. Schnelltests müssen so schnell wie möglich her, damit wir wissen wann alles wieder wie gewohnt weiter gehen kann.
    • ursus3000 23.03.2020 14:46
      Highlight Highlight Tests ändern nichts an der Situation
    • Satan Claws 23.03.2020 16:28
      Highlight Highlight @ursus3000

      Sie ändern aber etwas an den Fakten, selbst wenn das Resultat schlechter ist.
  • Meinsch 23.03.2020 10:35
    Highlight Highlight Weniger Schlagzeilen und Online Newsfeeds ist mehr. Nocebo-Effekt, wer glaubt die Welt geht zu Grunde trägt tatsächlich auch dazu bei.

    Lesetipp: Im Grunde Gut
    Eine neue Geschichte der Menschheit
  • partypapst 23.03.2020 10:32
    Highlight Highlight Super. Die Tabellen werden langsam. Die X- Achse passt. Nun sollte noch die Y-Achse bei der ersten im Land/Region nachgewiesenen Übertragung beginnen.
  • Satan Claws 23.03.2020 10:18
    Highlight Highlight Eine Pandemie rechtfertigt ein Leben in "Gefangenschaft" nicht. Klar für den Moment ist es gut und richtig sich von anderen fern zu halten. Danach in eine Schockstarre zu verfallen und sich beim Wort "Pandemie" einzustuhlen ist ein Freifahrtschrein für Überwachung und zwar nicht nur im Guten.
  • rodolofo 23.03.2020 09:01
    Highlight Highlight Bei all dieser Lobhudelei zu Gunsten einer autoritär-disziplinierten "östlichen" Lebensweise und Gesellschafts-Organisation wollen wir aber auch nicht unterschlagen, wie sich diese Corona-Viren überhaupt zur Pandemie entwickeln und global ausbreiten konnten!
    Auf dem Fischmarkt von Wuhan wurden bis zur Notstands-Schliessung durch die KP China Wildtiere verkauft, unter anderem Gürteltiere, die Corona-Viren in sich trugen. Dieser Handel geschieht äusserst grausam und ohne jegliches Mitgefühl für diese Tiere!
    Weil sie in China am AUSSTERBEN sind, holt man sie jetzt aus Afrika...
    Toll, was?
    • Alnothur 23.03.2020 10:48
      Highlight Highlight Es ist nicht einmal klar, ob das Virus von diesem Markt stammt oder nicht, das ist eine von mehreren Theorien.
    • rodolofo 23.03.2020 16:28
      Highlight Highlight Nicht klar? Ich denke schon...
      Und es würde mich nicht wundern, wenn die nächste Pandemie von Brasilien ausgehen wird.
      Dort lassen Bolsonaro und seine Leute den Urwald abbrennen und darin lebende Indigene (direkt und indirekt) umbringen. Da werden dann auch irgendwelche Wildtiere eingefangen und auf lokalen Märkten verkauft...
      Die Viren rächen die vergewaltigte und zerstörte Natur!
      Im Tages Anzeiger von heute:
      "Mutter Erde bestraft uns gerecht mit Corona"
      Leonardo Boff Der Befreiungstheologe ist jetzt Esoteriker: Er führt das Virus auf die Misshandlung der Erde zurück.
  • Peter R. 23.03.2020 08:37
    Highlight Highlight These 8: Es wurde verharmlost.
    Als ich vor 3 Wochen alle Termin abgesagt habe und nicht mehr auf Besuche ging und keine Besucher mehr empfangen habe - wurde ich belächelt, alle haben mir gesagt dies sei nur eine saisonale Grippe die harmlos sei.
    Jetzt sieht die Situation anders aus.
    • ursus3000 23.03.2020 14:49
      Highlight Highlight These 9 :
      Du hättest uns alle retten können wenn Du uns das gesagt hättest
  • grosnaldo 23.03.2020 08:21
    Highlight Highlight bis jetzt bin ich mit dem Krisemanagement unserer Regierung zufrieden, danach ist man schläuer. Sie wiegen alle Punkte überlegt ab, informieren ständig transparent. Erst mit Erfahrung kann man später schneller reagieren. Mich nimmt es viel mehr wunder dass wir, das Volk das an der Macht steht in normalen Zeiten, die kommende Krise unterschätzt hat. Ich nehme auch mich an die Nase, ich habe das unterschätzt. Und vielleicht weil ich ständig Bewsportale lese die täglich mit "Krisen" um sich schwingt.
  • Stefano82 23.03.2020 06:59
    Highlight Highlight "Das italienische Gesundheitssystem gilt als sehr gut.".... Es soll sogar mehr Punkte als Deutschland und Frankreich haben. Bin vor lauter Lachen fast vom Stuhl gefallen. Wahrscheinlich wurde hier nur der Spitaldirektor gefragt, aber nicht die Patienten. Hört endlich auf mit diesen Fake-News.
    • Carlo Meyer 23.03.2020 10:32
      Highlight Highlight Das Gesundheitssystem in Italien ist sehr föderalistisch aufgebaut. Die Qualitätsunterschiede selbst innerhalb einer Region sind riesig.
    • Tatatuk 23.03.2020 10:33
      Highlight Highlight Oder du kannst einfach den verlinkten wissenschaftlichen Artikel durchlesen, bevor du Unterstellungen machst.
      Die Qualität des Gesundheitssystems wurde an der Mortalitätsrate von Krankheiten, welche bei zugänglicher und guter Versorgung nicht zum Tod führen müssen, gemessen.
      Die Vertrauensintervalle der Punkte von Italien und Deutschland überlappen leicht; auch scheint aus irgendeinem Grund Deutschland bei der Krankheit "Leukemie" abgeschlagener zu sein als andere europäische Länder. Die Publikation diskutiert auch nicht einzelne Punkte sondern gruppiert vorsichtigerweise in Dezilen.
    • Wiedergabe 23.03.2020 11:33
      Highlight Highlight Allenfalls wäre es eine schlecht recherchierte Quelle oder eine schlechte Quelle auf die sich der Autor bezieht.
      Fake-News ist was anderes (gezielte Falschmeldung!)
      Ich glaube nicht, dass Watson vorsätzlich und aus Eigeninteresse Lügen über das italienische Gesundheitssystem verbreitet.
      Bitte nicht das trumpsche, falsche Herumfuchteln des Begriffs Fake News übernehmen.
  • So en Ueli 23.03.2020 06:11
    Highlight Highlight These 7. Die Bevölkerung von asiatischen Ländern tut idR das, was die jeweilige Regierung ihnen sagt, was getan werden muss. Sie lamentieren nicht, sie gehorchen. Sie jammern nicht, sie tun. Sie wollen es nicht besser wissen, sondern vertrauen den Anweisungen des Staates. Wir im Westen sind verwöhnte, verzogene & besser wissende Kinder. Alles was der Staat sagt, muss zuerst einmal hinterfragt und kritisiert werden. Wir wollen unser eigener Chef sein. Es liegt nicht am Staat und deren Entscheidungsstärke, sondern an uns. Wir, das freiheitsliebende Volk sind die schuldigen hier. Shame on us.
    • rodolofo 23.03.2020 09:06
      Highlight Highlight Diese Lehren zu ziehen, wäre allerdings fatal.
      Darf ich Dich darauf aufmerksam machen, dass "Der Ober-Chef aller Chef's" Donald Trump heisst?
      Damit sollte doch wohl klar sein, dass wir besser überleben werden, wenn wir NICHT einfach glauben und machen, was "Der Chef" uns sagt und befielt, oder?
    • Dr no 23.03.2020 09:49
      Highlight Highlight nein Ueli, wir sind aufgeklärt. und das ist auch gut so. oder hast du lieber Kadavergehorsam `?
    • So en Ueli 23.03.2020 10:53
      Highlight Highlight Hat sicher damit zu tun. Aber genau das ist das Problem hier. Wir Idioten müssen immer jeden Scheiss hinterfragen. Anstatt, dass wir das tun, was der BR sagt (zu Hause bleiben) denken wir, dass wir es besser wüssten. Das denke ich, dass das der Grund ist, warum die asiatischen Länder diese Corona Scheisse besser im Griff haben, als die westlichen Länder. In solchen Situationen wäre Gehorsam die einzig richtige Reaktion von uns aufgeklärten Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swen Goldpreis 23.03.2020 05:39
    Highlight Highlight Ähm, wer (mal abgesehen von der chinesischen Propaganda) sagt ernsthaft, dass der Westen versagt hat? Ja, wir haben in Europa momentan mehr Fälle. Aber wer sagt, dass es die vermeintlichen Musterschüler nicht in einer zweiten Welle heftiger trifft, wenn bei uns schon eine gewisse Immunisierung da ist?

    Ausserdem stellt sich auch grundsätzlich die Frage, ob die Zahlen aus Asien stimmen. Aus China kann ich garantieren, dass sie nicht stimmen. weil mir Freunde aus Wuhan von einem frisch infizierten Nachbar erzählten, der bis heute nicht in der Statistik erschien. China kann einfach besser lügen.
    • Dong 23.03.2020 08:01
      Highlight Highlight Die Zahlen sprechen halt schon gegen uns, und alles andere ist Spekulation.
    • Clank 23.03.2020 10:39
      Highlight Highlight Da sind weitere Länder aufgezählt als China und alle Lügner bezeichnen würde ich nicht. Die Anzahl Todesopfer wird von Japan, Singaour und co. wohl kaum vertuscht.
      Die Realität schmerzt, aber wir müssen sie akzeptieren und schnell daraus lernen, sonst droht bei einer 2. Welle genau der gleiche Mist.
    • Swen Goldpreis 23.03.2020 16:02
      Highlight Highlight Dong:
      Wenn Zahlen so offentlicht gefälscht sind wie in China, dann sprechen sie weder für uns noch gegen uns. Sie sprechen schlicht gar nichts, weil sie nicht aussagekräftig sind.

      Clank
      Es ist schwer zu beurteilen, ob andere Länder auch bei den Zahlen mogeln. Bei Japan gäbe es wegen Olympia immerhin ein Motiv für die erwiesenermassen geringe Testmenge. Zu Singapur habe ich aus systemischen Gründen wenig Vertrauen. Am ehesten zu Taiwan. Aber dort liegt die niedere Quoto daran, dass das Festland Taiwan für die Wahlen strafen wollte und seinen Bürgern verbot nach Taiwan zu reisen.

  • S. L. 23.03.2020 03:42
    Highlight Highlight These 7: Im Unterschied zu uns scheren sich Asiaten um die Gesellschaft als Ganzes. Wer krank ist (Erkältung, Grippe etc.) geht nur mit Masle aus dem Haus. Hier undenkbar, es wäre ja uncool.
    • ridega 23.03.2020 09:16
      Highlight Highlight Sie gehen mit Maske aus dem Haus, weil sie selbst wenn sie Krank sind zur arbeit gehen...
      Tolles Vorbild hast du da...
    • Til 23.03.2020 09:46
      Highlight Highlight @ridega: In welcher Realität lebst du? Hier gehen auch viele krank zur Arbeit, aber niemals mit Maske.
  • dä u nid der anger 23.03.2020 01:37
    Highlight Highlight Fast alle von uns kennen die Bilder, der Zug fährt in den Bahnhof ein und die Hölle bricht los, ein unsägliches gedrängel.
    In Asien funktioniert das reibungslos, zuerst aussteigen, danach einsteigen.

    Die Disziplin und Respektlosigkeit in der Schweiz, vor allem in der öffentlichkeit ist schon ziemlich extrem, bin selber viel in Asien und habe bei jeder rückkehr einen kleinen Kulturschock.

    Sowas zu ändern ist aber extrem schwierig, Respekt und Disziplin gegeüber anderen wird in Asien von Kindesbein an geübt.

    "Was Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nimmermehr"
    • sdv520 23.03.2020 04:52
      Highlight Highlight wie schon gesagt, es ist nicht nur ein kulturelles problem. hier wie dort wird wc papier gehamstert, dort sogar mehr. die behörden hier, aber haben mehr angst durchzugreifen und die leute hier sind generell behördenkritischer eingestellt. https://www.ettoday.net/news/20200322/1673879.htm?from=fb_et_share&fbclid=IwAR25JMdMWtLUcdgOwv8zFNHSRtuVwOv65bztsLGrFGuLhRuE7l4TKtu4nH0
      eine news von taiwan, wo ein unter quaränte stehender bei einer club razzia gefunden wurde. also hört endlich auf mit diesem individualismus vs kollektivismus denken. schlussendlich ist sich jeder selbst am nächsten.
    • Swen Goldpreis 23.03.2020 05:54
      Highlight Highlight Ähm... Bist du sicher, dass du schon mal in China warst? Diese Aufnahmen sind nicht Einzelfälle, sondern Alltag. Ich habe die chinesische Disziplin und den Respekt jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit genauso erleben dürfen. Aber ja, in der Schweiz ist alles so schlimm.

      Play Icon
    • Stefan Morgenthaler-Müller 23.03.2020 06:00
      Highlight Highlight In Europa gab es eben die Aufklärung sowie die bürgerliche Revolution. Mit Disziplinierung und Autorität (Respekt) haben wir zwischen 1933-1945 unsere Erfahrung gemacht und die Lehren daraus gezogen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BlickvonAussen 23.03.2020 01:36
    Highlight Highlight WIR HABEN DIE PANDEMIE NICHT VERURSACHT, SONDERN EINE ASIATISCHE DIKTATUR!!!

    Demokratie:
    Unsere westeuropäische Gesellschaft ist für mich noch immer das Beste, was ich im Leben angetroffen habe.
    Wie müssen akzeptieren, dass in demokratisch, freien Gesellschaften, wie in Westeuropa, nicht alle im Gleichschritt marschieren.
    Das asiatische System würde ich mit Preussen gleichsetzen: Der Soldat müsse seinen Offizier mehr fürchten als den Feind.
    Nicht die Demokratie ist das Problem, sondern nicht alle von uns sind reif freiwillig rücksichtsvoll und sozial sich zu verhalten.




    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 23.03.2020 06:35
      Highlight Highlight Je pandemischer sich das Virus verbreitet, desto nationaler reagiert die Politik. 💁🏼‍♀️
    • aglaf 23.03.2020 07:23
      Highlight Highlight Mit Grossbuchstaben zu schreien und den Finger auf andere zu zeigen ist hingegen eine wunderbar demokratische Errungenschaft, nicht wahr?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 23.03.2020 07:37
      Highlight Highlight @zerphos. Je mehr Glace verkauft wird, desto mehr Badeunfälle.

      China schickt Italien Hilfsmittel, französische Patienten werden in der Schweiz behandelt, international wird nach einem Mittel geforscht, usw. Spricht alles gegen ihre Aussage.

      Die Politik kann nunmal nur innerhalb des eigenen Landes Verhaltensregeln oder Gesetze erlassen, oder lassen sie sich von Putin etwas vorschreiben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • T13 23.03.2020 01:21
    Highlight Highlight These 6
    In ostasiatischen Länder halten sich Leute an Angaben/Empfehlungen und denken nicht ständig nur an sich. #gemeinschaft
    • Stefan Morgenthaler-Müller 23.03.2020 06:02
      Highlight Highlight Es gibt den Begriff 'positiver Rassismus', müsste der Autor des Artikels eigentlich kennen.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.03.2020 01:21
    Highlight Highlight Japan war das erste Land, das das Virus in den Griff bekam. Dafür gibt es einen effektiv wirksamen Grund:

    Meiwaku.

    Damit ist eigentlich alles umschrieben. Das ist etwas, das hier im Westen schlicht nicht existiert. Das macht es hier auch so unangenehm, wenn sich irgendwo viele Leute aufhalten. Dann wird in erster Instanz geellbögelt. Und das zieht sich weiter bis hin zur endlosen Rücksichtslosigkeit.
    • Swen Goldpreis 23.03.2020 05:57
      Highlight Highlight Japan möchte nicht die Olympischen Spiele absagen. Deswegen wird im Land sehr wenig getestet. Sehr gut möglich, dass Japan - ähnlich wie die USA - das erst merken, wenn die grosse Krise kommt.
    • Jo Blocher 23.03.2020 06:54
      Highlight Highlight @Goldpreis. Fantasterei! Während der Westen die frühen Massnahmen in asiatischen Ländern noch als Hysterie belächelte, konnte sich Covid-19 noch 2 Monate ungehindert ausbreiten in Europa und dem Rest der Welt. Der Vergleich der Entwicklung in Asien und Restwelt spricht Bände! Gruss aus Thailand.
  • Likos 23.03.2020 00:51
    Highlight Highlight In asiatischen Ländern hat das Wohl der Gemeinschaft ein wesentlich höheren Wert, als das eigene Wohl. Wir sehen das im Westen als Unterdrückung und gesellschaftliche Zwänge, aber die Disziplin funktioniert bei Problemen sehr gut.
    Wir leben dagegen eher diametral dieser Kultur und zumindest ich würde das auch nicht tauschen wollen. Der Preis dafür, ist aber eine eher lange Leitung bei gemeinschaftlichen Gedanken. Der Fall ist bei uns auch sehr tief, wenn man z.B. plötzlich keinen Job mehr hat.
    • sdv520 23.03.2020 01:13
      Highlight Highlight wann wird dieser abergläubische mist endlich überwunden? asiaten sind genauso mehr oder wenig egoistisch wie wir, aber wenn in der not niemand einspringt, müssen es halt die nächsten tun. das hat nichts mit buddhismus oder konfuzianismus zu tun, sondern mehr mit selbstnot. der staat hilft dir in diesen ländern nicht, du darfst selber für dich schauen.
    • Wiedergabe 23.03.2020 01:52
      Highlight Highlight Ich kenne eine Japanerin und war bereits in China. Meiner Meinung nach sind diese beiden 'Asianten' etwa ähnlich vergleichbar wie zB die beiden 'Europäer' Spanier und Finne.
      Die Japaner sind extrem diszipliniert, da muss ich Likos zustimmen.
      Die Chinesen sind in unserem westlichen Empfinden undiszipliniert und egoistisch, da muss ich sdv zustimmen.
      Habe noch nie ein derartiges Chaos und 'Ellenbögeln' erlebt wie in China.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.03.2020 04:48
      Highlight Highlight Ironischerweise weisen heutige Japaner zu 92% eine genetische Übereinstimmung mit den Yayoi auf und sind damit direkte Nachfahren von Südchinesen, die über Korea auf die Japanische Insel einwanderten und dort die ebenfalls eingewanderten Jomon, die etwas europäischer aussahen, sowie die Ainu, die Ureinwohner Japans teilweise vollständig verdrängten oder assimilierten. Das ist wohl auch der Grund, weshalb Japaner z.T. weniger stark asiatisch aussehen (grössere Nase, weniger ausgeprägte Mandelaugenform). Und wahrscheinlich reichen 8% andere Gene, um aus Chinesen anständige Menschen zu machen. 😜
    Weitere Antworten anzeigen
  • KarlWeber 23.03.2020 00:37
    Highlight Highlight Ich denke der Westen war einfach nicht sensibilisiert auf das Thema. In Asien hatte man bereits Erfahrungen aufgrund von SARS gesammelt. Hier wurde zuerst nur darüber gelächelt und alles herunter gespielt.

    Auf die nächste Pandemie wird bestimmt auch der Westen sehr viel besser vorbereitet sein.
  • Hans Jürg 23.03.2020 00:24
    Highlight Highlight Wieso soll der "Westen" im Kampf gegen Corona versagt haben?
    Noch dauert der Kampf weltweit (auch in Asien) an. Erst wenn Corona hoffentlich endgültig besiegt sein wird, können wir beurteilen, wer mehr und wer mehr verloren hat und wieso.
  • sdv520 23.03.2020 00:24
    Highlight Highlight ich habe vor einem monat schon hier geschrieben, man sollte diese pandemie mehr ernst nehmen. und die reaktionen, die ich gekriegt habe dafür, sind ein grund dafür, warum die situation zum jetzigen stand viel schlimmer ist in europa als in asien. niemand hat es ernst genommen, 'uns trifft es eh nicht und wenn schon, dann ist's nur ein bisschen wie die grippe'. ich hoffe, diese leute die mich damals noch für paranoid befunden haben, haben den ernst der lage erkannt.es ist nicht einfach eine grippe, sondern eine lungenentzüdung,die auch jüngere betrifft.
    Benutzer Bild
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 23.03.2020 05:54
      Highlight Highlight Kassandra-Syndrom, sehr nervig. Den frühesten Einkaufzettel mit Aufstockung des Hundefutters finde ich ab Mitte Februar, nachdem der chinesische Tourist in Paris gestorben ist - ab dem Zeitpunkt war ich aufmerksamer. Die Frage ist, ob wir je eine Chance auf koordiniertes Vorgehen hatten bei den Verflechtungen politischer und wirtschaftlicher Interessen mit den Nachbarländern, speziell in Europa. Da hätten alle Systeme prophylaktisch gleichziehen müssen - wie hätte man das machen müssen?
    • ridega 23.03.2020 09:24
      Highlight Highlight @sdv520: Ja, hätten wir bloss auf dich gehört. Aber der dumme Pöbel hat dich leider noch nicht als den Messias anerkannt.

      Bitte ignoriere die ungläubigen - und bereichere uns mit deiner nächsten Prophezeiung!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 23.03.2020 15:00
      Highlight Highlight Heute schon Klopapier gekauft, @ ridega?
  • sdv520 23.03.2020 00:13
    Highlight Highlight da gibt es noch wesentlich mehr faktoren. china's nachbarstaaten,v.a. taiwan, zweifelten von anfang an china's bzw der WHO(nichts mehr als eine marrionette china's, wenn es um sich china selbst handelnt) offiziellen zahlen und haben sehr schnell restriktive massnahmen ergriffen. z.b. handy ortung für unter quarantäne stehende. weniger körperkontakt und schutzmasken haben sicher auch geholfen. aber europa hat es halt von anfang an verpennt, leute von gefahrenherden konsequent unter quarantäne zu stellen oder wenigstens zu überwachen.
    • ridega 23.03.2020 09:30
      Highlight Highlight @sdv520: Du hast vollkommen Recht. Ein Polizeistaat hat seine Vorteile.
  • Peer 23.03.2020 00:11
    Highlight Highlight Die Chinesen hatten keine Ahnung was vom Virus zu erwarten war und sind als es unausweichlich schien, so massiv wie in einer Diktatur möglich dagegen vorgegangen, ohne Rücksicht auf Kollateralschäden. Der Westen geht grössenteils populistisch dagegen vor, sprich man versucht die Massen mit Massnahmen zu beruhigen, die aufgrund der heutigen Datenlagen keinen Sinn mehr machen, wie die Schulen geschlossen zu halten oder um jeden Preis vermeiden zu wollen, dass sich Menschen anstecken. Es wäre jetzt zielführend, wenn sich schnell viele gesunde Menschen ansteckten und immun würden.
    • Lucida Sans 23.03.2020 01:16
      Highlight Highlight Würde man gegen eine Viruserkrankung immun, gäbe es längst keinen Schnupfen mehr.
    • Wiedergabe 23.03.2020 01:25
      Highlight Highlight Na, bei der Frage nach Sinnhaftigkeit vertraue ich doch lieber den Spezialisten vom BAG, die sämtliche Informationen haben und ihr gesamtes Arbeitsleben lang mit diesem Thema zu tun hatten, als einem Schwarzmaler, der nach der Lektüre einer handvoll Zeitungsartikel seine Einschätzung für sachkundig hält.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.03.2020 01:26
      Highlight Highlight Mit welchem Typ? S oder L?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paedu87 23.03.2020 00:06
    Highlight Highlight 1. Ich glaube den Zahlen aus China per se nicht
    2. Ich denke, das Urteil, wer sich besser behauptet hat, sollte man, am Ende der Pandemie ziehen.
    3. Dieses Ost gegen West finde ich etwas bedrohlich. Für mich heisst das immer auch, dass der westliche Individualismus nicht mehr geschätzt wird. Mir ist Uneinigkeit immer noch lieber als Eingeschränktheit. Mit dem meine ich nicht, die Massnahmen des Bundesrates. Diese trage ich zu 100% mit. Mit dem meine ich, dass sich Leute lauthals über die abgesagten Fussballspiele der 5. Liga beklagen können, egal wie irrational das auch sein mag.
  • Locutus70 22.03.2020 23:54
    Highlight Highlight Ein weiterer Effekt dürfte sein, dass die asiatischen Gesellschaften fitter sind.
    Lt. ISS (Nationales italienisches Gesundheitsamt) litten 99 % der Verstorbenen in Italien an einer oder mehreren Vorerkrankungen. Die Luftverschmutzung dürfte auch einen Effekt haben: In der Lombardei hat es die größte Luftverschmutzung Italiens.
    • Asho 23.03.2020 00:57
      Highlight Highlight China ist ja bekannt für seine saubere Luft...
    • Wiedergabe 23.03.2020 01:30
      Highlight Highlight Naja, da das Durchschnittsalter der Todedfälle in Italien etwa 80 Jahre ist, wird das mit den Vorerkrankungen kaum an der Luft liegen. Zeigen sie mir einen 90 jährigen ohne Diabetes, Bluthochdruck oder Herzproblemen.
      Und so nebenbei, die am stärksten Umwelt- und Luftbelasteten Städte der Welt liegen in Asien. Googeln sie mal zB den Smog in Peking.
      Ich glaube nicht an ihre Theorie. Aber Massnahmen gegen Luftverschmutzung kann ich nur unterstützen. Kohlekraftwerke, Autos, Flugzeuge...
    • Locutus70 23.03.2020 02:26
      Highlight Highlight @Wiedergabe - Ich habe von zusätzlichen Effekten gesprochen und nicht von Hauptursachen. Dazu kommt natürlich auch noch, das Italien die meisten Alten in Europa hat.

      Und was die Luftverschmutzung betrifft:

      https://aqicn.org/map/europe/de/

      Einfach mal tagsüber aufrufen. Im übrigen schädigt starke Luftverschmutzung die Atemwege und macht sie damit anfälliger für Viren.

      Im übrigen: Sorry das ich was geschrieben habe, ich überlasse es in Zukunft den Besserwissern hier :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • redeye70 22.03.2020 23:37
    Highlight Highlight Ich würde sagen punktgenaue Landung. Habe nichts hinzuzufügen.
    • Coffey 23.03.2020 12:18
      Highlight Highlight Ich war schon den ganzen Morgen gespannt, ob du was hinzuzufügen haben wirst.
  • Wiedergabe 22.03.2020 23:33
    Highlight Highlight Was definiert uns Schweizer? Wie wurden wir zu einem gemeinsamen Staat mit 4 Landessprachen?
    Diese Fragen geben uns ein Gefühl weshalb wir (wohl) nicht unsere gesamte Bevölkerung einsperren werden.
    Werden wir (Bund und jeder Einzelne) bei einer nächsten Pandemie Dinge besser machen? Bestimmt!
    Ausserdem war ich in China, auch ausserhalb der Grossstädte. Die Mentalität ist komplett anders als bei uns. Ich behaupte dort ginge nichts wenn man die Leute nicht einsperrt und kontrolliert.
    Aber nun von 'Versagen' zu sprechen finde ich unangebracht (ausser vielleicht bei Trump oder Boldonaro).
    • Wiedergabe 23.03.2020 02:00
      Highlight Highlight Pjoter, danke dass sie mich auf den Vertipper aufmerksam gemacht haben.
      Achtung, aufmerksam lesen: Ich habe bewusst nicht die Staaten Brasilien und USA erwähnt sondern die Präsidenten, deren Umgang & Aussagen zum Virus nicht ignoranter oder peinlicher hätten sein können.
      Natürlich ist mir klar, dass auch diese beiden Länder in den entsprechenden Positionen und Ämtern fähige Leute haben, die entgegen dem Unsinn ihrer Präsidenten die richtigen Massnahmen einzuleiten vermögen.
      Ich hoffe, sie haben diese Weitsicht auch in Bezug zur CH.
  • Egü 22.03.2020 23:25
    Highlight Highlight pomizeistaat kann locker ausgehverbot durchsetzen... stellt euch vor, der BR hätte in der erstenPressekonferenz die jetzt geltenden Regeln bekanntgegeben....
  • Jules Carachou 22.03.2020 23:21
    Highlight Highlight Der Westen wird die Macht verlieren aufgrund Egoismus! Punkt! Die Geldgier überwiegt und da und nicht nur da, sind uns die asiatischen Länder weit voraus. Der Westen belächelt die Gesichtsmasken, belächelt den Shutdown... das sagt schon viel über die Besserwisserei und Überheblichkeit unserer Gesellschaft aus! Anstatt von Asien zu profitieren, versuchen wir mit Salamitaktik alles zu beruhigen oder wie Trump zu beschönigen „Ist ja nach ein paar Tagen wieder vorbei“. Der Westen hat nichts gelernt und ist nicht lernfähig! Convid19- When the West lost his power! So wird mein Buch heissen.
    • luosalde 23.03.2020 01:19
      Highlight Highlight Ich wäre für Shutdown zu jeder Grippesaison. In der Schweiz hatten immerhin in KW 6/2020 mehr als 300 Fälle pro 100000 Einwohner.
    • Wiedergabe 23.03.2020 01:33
      Highlight Highlight Bitte nicht Trumps Ignoranz auf den gesamten 'Westen' proijezieren!
      Die Reaktion der Schweiz hat mit seinem Geschwafel etwa gleichviel gemeinsam wie Fondue mit einem Bagel.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 22.03.2020 23:16
    Highlight Highlight Die Asiaten haben pro Einwohner hunderte Schutzmasken. Die Schweiz hat bei 8 Millionen Einwohnern gerade mal ein Pflichtlager von 120'000 Schutzmasken. Und da man zuwenig hat, wird Gebetsmühlenartig herutergeleiert, dass diese eh nichts nützen.
    • Wiedergabe 23.03.2020 00:24
      Highlight Highlight Ihre Zahlen stimmen nicht ganz.
      Ausserdem finde ich es richtig, mehrfach (oder wie sie es nennen 'gebetsmühlenartig') den Leuten klar zu machen, dass eine knappe (sprich: nicht in unendlicher Zahl verfügbare) Ressource dort eingesetzt wird wo sie am effektivsten ist. Und das ist nicht beim Pendeln wenn man Homeoffice machen könnte.
      Aber ein interessantes Thema, hier ein faktenbasierter Artikel dazu: https://www.nzz.ch/schweiz/der-bund-liefert-schutzmasken-aus-dem-pflichtlager-an-spitaeler-ld.1545365
  • Antichrist 22.03.2020 23:13
    Highlight Highlight Eine Demokratie steht ist nicht schlechter im Krisenmanagement. Der Bundesrat hatte von Anfang an die Möglichkeit, den Notstand auszurufen und hart durchzugreifen. Er hat aber lange gezaudert und nur Empfehlungen abgegeben und kantonale Umsetzungen zugelassen. Erst als die Bevölkerung, das Parlament und die Kantone selbst Initiative ergriffen haben, hat der Bundesrat das Zepter übernommen.
    Es spielt sicher auch eine Prise Rassismus und Arroganz gegenüber Asien und den "Allesfressern" eine Rolle, dass man dachte, der Westen sei davon nicht betroffen. http://r
    • Wiedergabe 23.03.2020 01:40
      Highlight Highlight Dies mag einer uninformierten Aussensicht vielleicht so vorkommen, ist aber überhaupt nicht korrekt.
      Das Zusammenspiel zwischen Bund und Kantonen lief genauso ab wie im Epidemiegesetz vorgesehen und vom Bund seit Beginn weg kommuniziert.
      Schade schaut anscheinend sich so wenige die Aussagen von Koch und Berset an.
      Jeden Tag PK, Auftritte in Rundschau und Arena. Es gäbe genug Informationsquellen um die Verhältnisse zu kennen bevor man sich auf eine Meinung einschiesst.
  • wasabitom 22.03.2020 23:10
    Highlight Highlight Vielleicht auch weil Social Distancing in den meisten asiatischen Gesellschaften immer gilt. Man schüttelt keine Hände, küsst sich nicht bei Begrüssungen und der Abstand der als anständig gilt ist generell grösser.
    • batschki 23.03.2020 01:42
      Highlight Highlight Ausser bei den Arabern, wo die Männer das Gegenüber riechen wollen
  • Bran_don 22.03.2020 23:09
    Highlight Highlight Was hier fehlt, warum die Politik mehr als 2 Monaten nichts handfestes dagegen unternommen hat? Man sah zu, was in China passierte und wie schnell es ging bei der Verbreitung. In dieser Zeit konnte jede Person einreisen ohne Gesundheitskontrolle und Quarantäne. Erst jetzt, wo wir es im Land haben, wurde erst reagiert. Darum müssten diese involvierten Angestellten der jeweiligen Abteilungen und Ämter sich beim Volk entschuldigen.
    • Wiedergabe 23.03.2020 01:43
      Highlight Highlight Sie hätten also vom Dezember 2019 bis Juli 2020 monatelang sämtlich Einreisende unter Quarantäne gestellt?
      Würde mich interessieren, wie sie und ihr Chef darauf reagiert hätten, nach Rückkehr aus den Frühlings und Sommerferien.
      Nette Idee die Illusion von 0 Infizierten in der CH zu bewerkstelligen, scheitert aber an der Realität.
    • Bran_don 23.03.2020 02:30
      Highlight Highlight Wer lesen kann ist im Vorteil.
    • Bran_don 23.03.2020 02:47
      Highlight Highlight Sie lesen und informieren sich sehr nachlässig betreffend Covid-19.

      1. Es wurde offiziell Ende Dez.19 das es gibt.
      2. Rechnen Sie mal wie viele Wirtschaftszweige jetzt dadurch betroffen sind.
      3. Eine Quarantäne um die ersten Symptome (InkubaTionszeit nach jetzigen Wissen) geht Max.14 Tage. Sprich eine Person die vom Ausland eingereist wäre, hätte für 14 Tage das erleben müssen.

      Wären 14 Tage billiger (wenn einzelne Personen von der Arbeit zusätzlich abwesend wären wegen Quarantäne wären) als die jetzigen Situation? Rechnen Sie mal nach.
  • Emil22 22.03.2020 23:09
    Highlight Highlight Ihr könnt mit diesen Zahlen nicht arbeiten. Sie sind ganz eindeutig zu ungenau, um nicht sogar zu sagen: sie sind - sehr signifikant - falsch: shit in, shit out.
    • batschki 23.03.2020 01:43
      Highlight Highlight Aber 100 : 20 ist schon arg viel
  • dho 22.03.2020 22:59
    Highlight Highlight ... weil in der öffentlichen Diskussion nicht unterschieden wird, ob jemand AM Corona-Virus oder MIT Corona-Virus gestorben ist...
  • P. Silie 22.03.2020 22:58
    Highlight Highlight Es sind auch die alten 'Tugenden' auf die sich auch moderne Asiatische Länder wie Singapur wieder zurückbesinnen. Trotz westlichem Konsum weiss man um sein Konfuzianisches Erbe, seine Bedürfnisse wenn nötig der grösseren gemeinsamen Sache unterzuordnen.

    Ich konnte mit einigen Freunden und Bekannten (Chinesen, Singapurer und Japaner) über diese Thematik sprechen. Die Tatsache dass mir junge Chinesen sagten, dass hauptsächlich alte Menschen am Virus sterben oder Kranke, solche, die nichts mehr zur Gesellschaft beitragen könnten, war ungewohnt, aber anscheinend in deren Ethik so zu vertreten.
  • mr-marple 22.03.2020 22:51
    Highlight Highlight Weitere These: Die Ostasiatischen Länder wissen, dass man vor China Angst haben muss und der KP nicht trauen kann. Wir hier im Westen sind da halt noch zu gutgläubig.

    https://foreignpolicy.com/2020/03/16/taiwan-china-fear-coronavirus-success/
  • Glenn Quagmire 22.03.2020 22:45
    Highlight Highlight 6: Die Zahlen aus China sind massivst nach unten korrigiert worden
  • dmark 22.03.2020 22:44
    Highlight Highlight "Im Westen trägt kaum jemand öffentlich Gesichtsmasken"

    Klar, das versaut ja auch den persönlichen Style...
    • Fairness 22.03.2020 23:08
      Highlight Highlight Weil es keine gibt!
    • dmark 22.03.2020 23:17
      Highlight Highlight @Fairness:
      Wie leider so oft - wenn China nicht produziert, verhungert die Welt.
      Und Lager kostet Geld. Erkenne den Fehler.
    • P. Silie 22.03.2020 23:49
      Highlight Highlight @ Fairness: Fairnesshalber muss man sagen selbst mit 'nur' Grippesymptomen ist kaum einer mit Maske rumgelatscht, auch, als es diese noch wie Sand am Meer gab.
  • TodosSomosSecondos 22.03.2020 22:39
    Highlight Highlight Der "Westen" versagt nich, er bezahlt einfach Lehrgeld. In Ostasien hat man in den letzten Jahren einiges an Erfahrung mit solchen Situationen sammeln können, deswegen funktionieren die Mechanismen besser.

    Versagt haben die Chinesen. Sie hätten früh genug die notwendigen Erkenntnisse und Informationen gehabt, um das Virus einzudämmen. Aber wegen ihrem furchtbar tollen System, wurde das verpasst.
    • redeye70 22.03.2020 23:06
      Highlight Highlight Jein. China trägt die Schuld an der Pandemie, so weit alles richtig. Taiwan hat gleich nach der Meldung Chinas der Epidemie an die WHO reagiert und sämtliche Register gezogen. Weil sie wussten, dass man bei den Chinesen immer auch zwischen den Zeilen lesen muss.
    • Wiedergabe 23.03.2020 00:27
      Highlight Highlight 2x Jein. Hätte eine bessere Reaktion Chinas den Ausbruch eingedämmt? Gewiss!
      Hätte eine weltweite Verbreitung solch eines Virus komplett gestoppt werden können? Kaum.
  • EdnNunji 22.03.2020 22:05
    Highlight Highlight Ich habe mir noch folgende zusätzlichen Gedanken gemacht: In Europa ist der allgemeine Wohlstand so hoch, dass alle Menschen Teil der Ökonomie und der Mobilität sind. Gerade in vielen Asiatischen Ländern leben auch in den Grossen Städten und vor allem auf dem Land haben sehr zahlreiche Menschen wenig oder gar keinen Zugang zur Mobilität. Genau diese Mobilität ist es nämlich zu einem Grossteil, die eine Verbreitung fördert, da der Umkreis an Personen mit denen jemand in Kontakt war, einfach grösser wird, wenn jemand grössere Wege für Arbeit, Freizeit, sonstige Anlässe, Einkauf etc. hat.
    • Kruk 23.03.2020 04:05
      Highlight Highlight Das ist eben die Frage "asiatische Länder" sind sehr unterschiedlich. Sprechen wir von Japan, Südkorea, Singapur, Taiwan oder Länder wie z. B. Vietnam?
  • In vino veritas 22.03.2020 22:02
    Highlight Highlight Als in Mailand bereits klar wurde, dass die Situation nicht mehr unter Kontrolle zu bringen sein wird hätte der Bundesrat schneller und vor allem konsequenter handeln müssen. Asiatische Epidemiologen haben uns gewarnt. Wir wussten es besser (nicht). Auch jetzt kann man sich in Fabriken und Baustelle weiter anstecken. Schliesslich ist die Wirtschaft wichtiger als das Leben der Menschen. Wir sehen, dass es in Italien nichts bringt, wenn wir nicht alles was nicht zwingend notwendig ist abriegeln. Für mich ist der BR für jeden Toten mitverantwortlich, da er sich weigert konsequent zu handeln.
    • Wiedergabe 23.03.2020 00:36
      Highlight Highlight Die sehr frühe Absage z.B. der Basler Fasnacht ist für mich durchaus schnell und konsequent.
      Ich frage mich wie sie sich eine schnelle und konsequente Reaktion vorstellen?
      Ausgehverbot für 8 Wochen bei 0 Infizierten in der CH aufgrund einer damals mittelschlimmen Situation in Norditalien?
      Bonne Chance dies zu begründen und durchzusetzen.
  • DaniMano 22.03.2020 21:44
    Highlight Highlight These 7:
    Die westliche Gesellschaft besteht aus zu vielen Ars...cher. Heute 22. März sind in der Nähe VIELE Motorradfahrer im Rennmodus die gleiche Strecke hin und her gefahren. Soviel zur Solidarität.
    Die Europäer sind viel zu verwöhnt und die Vorstellung einen Wunsch mal nicht gleich erfüllt zu bekommen scheint erschreckender als eine Krankheit. Also halten sich hier viel weniger an die Anstandsregeln.
  • Sharkdiver 22.03.2020 21:32
    Highlight Highlight Jetzt bin ich Platt. Italiens Gesundheitssystem hat 95 Punkte? Da wo doch die Angehörigen im Spital für Verpflegung und teils die Pflege zuständig ist?
    • regen 22.03.2020 22:45
      Highlight Highlight hab ich auch gedacht....
      in italien geht ein spitalaufenthalt in vielen öffentlichen einrichtungen fast nicht ohne 7x24 std. familienunterstützung (verpflegung,
      einfache pflegeleistungen, überwachung etc.) . darum erstaunt mich dieses rating.....
      das personal ist absolut qualifiziert, aber unterbezahlt und darum unterdotiert. sie arbeiten zu besseren bedingungen z.b. im tessin.
    • Sharkdiver 23.03.2020 07:39
      Highlight Highlight Fragt sich wer unqualifiziert textet. Italien besteht nicht nur aus dem Norden.
  • Faethor 22.03.2020 21:31
    Highlight Highlight Das Italien ein gutes Gesundheitssystem hat höre ich zum ersten mal. Italienische Freunde von mir behaupten das absolute Gegenteil und meinen, dass das schlechte Gesundheitssystem Schuld an dem momentanen Zustand trägt.
    • Abraham Colombo 22.03.2020 22:06
      Highlight Highlight Das mag sein aber da ist es doch viel erschreckender das es noch schlechtere Gesundheitssysteme gibt. Ich bin mit unserem hier zufrieden wir bezahlen es ja auch teuer. Da hätte eigentlich schon erwartet das die auf so etwas vorbereitet wären. Ich glaube übrigens sehr wohl das es Autokratischen Länder einfacher fällt ihr Volk zu kontrollieren, gehorchen oder Gulag da überlegt man nicht zweimal ob man doch Zuhause bleiben will.
  • DerRaucher 22.03.2020 21:29
    Highlight Highlight Hab mir gerade vor einer halben Stunde einen Vlog angesehen aus Osaka. Das Leben dort wird ganz normal weiter geführt. Alle Plätze und Strassen sind reichlich gefüllt usw.

    • CalibriLight 22.03.2020 23:09
      Highlight Highlight Habe ich mir auf youtube auch angesehen - ich nehme an es ist der gleiche Vlog. Aufgenommen am Freitag, 20.3.
      Ich stelle den Link nicht hier rein, sonst werden wir alle neidisch...;-)))

      Wie ist das denn möglich, dass Japan eine viel niedrigere Rate hat?
    • Hubhub 23.03.2020 01:05
      Highlight Highlight https://www.japantimes.co.jp/opinion/2020/03/21/commentary/japan-commentary/japan-still-coronavirus-outlier/

      Gibt noch andere interessante Artikel über das Thema bei the japan times ;-)
  • haegipesche 22.03.2020 21:25
    Highlight Highlight Individualismus vs. Kollektivismus - zeigt sich auch gut in der leidigen WC-Papier-Story. "Mir sagt niemand was ich machen muss"-Mentalität. Jeder und jede ist sich am nächsten. Wenn ich bock habe auf Sünnele, dann sünnele ich, zur Risikogruppe gehöre ich ja sowieso nicht und wenns trotzdem passiert kann ich mich ja auf das gute Gesundheitssystem verlassen. Hoffe der Spiegel, der uns gerade hingehalten wird, zeigt Wirkung
    • Swen Goldpreis 23.03.2020 05:44
      Highlight Highlight Ja, und das ist auch gut so. Denn vom sünnele hat sich noch keiner mit irgendwas infiziert.

      Ich bin stolz darauf, dass wir in der Schweiz nicht einfach wahlos Menschen in ihren Häusern einmauern (und verhungern lassen - ja, ist in China passiert), sondern auf die Selbstverantwortung bauen.

      Es mag sein, dass sich ein paar Leute nicht dran halten. Aber die überwiegende Mehrzahl tut dies in einem schon fast erschreckendem Ausmass. Das Virus verschwindet wieder. Aber wenn wir jetzt nicht unsere Bürgerrechts schützen, werden wir die eine lange Zeit nicht mehr haben. China wartet darauf.
  • dracului 22.03.2020 21:21
    Highlight Highlight These 6: Wissenschaft verliert meist gegen Politik
    Leider muss sich die Wissenschaft ständig gegen beratungsresistente Politiker behaupten. Dies gilt beim Klimawandel genau so, wie beim Coronavirus. Nur bei Corona ist die Lage „kurzfristig spürbar“, weshalb selbst hartgesottene Verneiner (UK,US) „nachgeben“ und plötzlich zu tatsächlich zu Taten bereit sind, die man sonst nur als linke, grüne Propaganda abtun würde! Gehandelt wird erst, wenn das eigene Leben/Portmonee bedroht ist.
    • Rellik 22.03.2020 21:31
      Highlight Highlight Wollte gerade quasi den gleichen Kommentar schreiben
    • Lappituedaugeuf 22.03.2020 22:28
      Highlight Highlight Und sie verliert auch gegen die Wirtschaft und den damit verbundenen Lobbyismus, weil dort ebenfalls beratungsresistente und ahnungslose Menschen wichtige Entscheidungsträger aus purer Gier beeinflussen. Doch für den angerichteten Schaden kommen die Verursacher bestimmt niemals auf und werden auch nie zur Rechenschaft gezogen.
    • You will not be able to use your remote control. 22.03.2020 22:28
      Highlight Highlight Das stimmt nicht: Die Politik verliert gegen die Wirtschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 22.03.2020 21:14
    Highlight Highlight Mich schockiert am meisten der fehlende Wille und der fehlende Glauben daran, das Virus eindämmen zu können. Von Anfang an wurde (bspw. von BAG Koch) kommuniziert, dass die Welle erst dann vorbei ist, wenn min. 60% der Bevölkerung die Infektion durchgemacht haben. Was für ein gemeingefährlicher Unsinn!
    • Asho 22.03.2020 22:37
      Highlight Highlight Wir können das Virus nicht mehr ausrotten oder eindämmen. Wir müssen mit ihm leben lernen, sprich immun werden. Es gibt nach den mir vorliegenden Infos nur 3 Reaktionen:

      1. Totaler Lockdown bis es einen Impfstoff gibt -> wann und ob einer kommt, ist noch unklar

      2. Totaler Lockdown bis kein einziger Mensch auf der Welt mehr infiziert ist -> das kann noch x Jahre dauern

      3. Soziale Kontakte minimieren, langsamere Ansteckung, genügend Platz im Spital (86% der Infizierten merken nicht mal, dass sie den Virus hatten) -> macht für mich (kein Mediziner) am meisten Sinn
    • Hierundjetzt 22.03.2020 22:44
      Highlight Highlight Das hat er nicht gesagt.

      Sonst eine Referenz dazu.
    • Pipikaka Man 22.03.2020 22:45
      Highlight Highlight Das sagen aber sehr viele Wissenschaftler. Die Schweiz setzt wohl auf eine stark verlangsamte Version des Durchseuchens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 22.03.2020 21:14
    Highlight Highlight Diese Angeben kann man nicht miteinander vergleichen, da jedes Land die Fälle anders zählt odee testet. Selbst der Test selber stimmt nicht zu 100%, d.h. Test zeigt negatives Resultat ab, aber sie sind positiv oder umgekehrt. Hinzu kommen auch politisch-ökonomische Erwägungen, oder glauben Sie tatsächlich, dass China die korrekten Daten liefert sowie alle anderen aufgezählten Staaten?
    • leverage 22.03.2020 22:37
      Highlight Highlight Südkorea wird korrekte Zahlen liefern und dort sieht es ja auch sehr gut aus. Die Todeszahlen sollten realtiv gut vergleichbar sein zwischen den Ländern.

      Man kann also die Todeszahlen von Italien durchaus mit denen in Südkorea vergleichen.
    • Hans Mueller 23.03.2020 00:53
      Highlight Highlight Dass medizinische Tests nicht zu 100% richtig positiv oder richtig negativ anzeigen, das ist nichts CoV-2 spezifisches, sondern gilt so ganz allgmein.
  • Clank 22.03.2020 21:11
    Highlight Highlight These 4 und vor allem These 5!
    Kann man besser nicht sagen. Trotz klaren Warnungen aus Italien, man müsse pro-aktiv handeln, verlief das Ganze bei allen westlichen Länder genau gleich reaktiv.
    Der Westen hat sich bei dieser Epidemie blamiert und wurde von Ostasien vorgeführt. Schönreden kann man das nicht.
    Ich hoffe nun, wir schlucken unseren westlichen Stolz und Überlegenheitsgefühl herunter, hinterfragen uns selber und ziehen daraus Lehren. Neuerfinden müssen wird das Rad nämlich nicht, es reicht schon bei Asien abzuschauen.
    • Wiedergabe 23.03.2020 00:42
      Highlight Highlight Ich kann ihnen zustimmen.
      Sehe ihre Aussage aber in erster Linie anzuwenden auf Stufe Einwohner und sekundär auf Stufe Bund oder Kantone.
      Bei uns gibt es sogar jetzt noch so Ignoranten à la "aber die Grippe hat mehr Tote..." oder "nein ich will jetzt Freunde treffen..." oder "die vom BAG haben doch keine Ahnung..."
    • Clank 23.03.2020 10:32
      Highlight Highlight Kann man so nicht beurteilen. Die heutigen neuen Infizierten haben sich nämlich noch damals vor 2 Wochen angsteckt, damals hatte der Bund auch noch keine Massnahme getroffen hatte bis auf das Veranstaltungsverbot für über 1000 Leute, dass mehr symbolisch war, als etwas nutzte.
      Selbst wenn sich nur jeder Zweite an das Lockdown hält, ist das eine drastische Massnahme die Wirkung zeigen wird. Einen Beweis und Hinweis, dass die Leute in Asien die Gesetze eher befolgen, fehlt aber.
  • Posersalami 22.03.2020 21:04
    Highlight Highlight Ich denke, es ist eine Kombination aus mehreren der genannten Faktoren. Am stärksten dürfte der Einfluss sein, dass die Länder in Asien einfach besser vorbereitet waren. Taiwan zB. hat eine eigenen Behörde mit umfangreichen Kompetenzen für den Seuchenfall.

    Das brauchen wir auch.

    Zudem wurde dort einfach deutlich schneller und entschlossener gehandelt als bei uns. Ich denke aber, das wir beim nächsten mal vieles besser machen werden. Schliesslich ist das jetzt die erste Pandemie die uns trifft seit Ewigkeiten.

    Wichtig wird einfach sein, die Geschehnisse schonunglos aufzuarbeiten.
    • dmark 22.03.2020 22:39
      Highlight Highlight Taiwan... wenn z.B. der Zoll auf Gesundheitsdaten zugreifen darf...
      Stelle dir mal hier den Aufschrei der Datenschützer vor.
    • Emil22 22.03.2020 23:18
      Highlight Highlight @Astrogator "Klettverschluss-Schuhträger"? Wieso erwähnst du das? Ist das relevant? Wir sind hier nicht bei 20min. Im Fall.
    • Wiedergabe 22.03.2020 23:21
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach hat der Bundesrat gut reagiert und kommuniziert.
      Bei Massnahmen ist stets die Verhältnismässigkeit und Sinnhaftigkeit zu prüfen.
      Ein Manko war ganz klar das Verhalten Einzelner. Ich habe in meinem Umfeld gesehen, wie viel Überzeugungsarbeit und Zeit es brauchte, bis den unzähligen Skeptiker, seien es Mitmenschen oder Arbeitgeber, es dämmerte was diese Pandemie bedeutet.
      Zum Glück merken die Leute mittlerweile langsam, dass es sich nicht um eine 'normale Grippe' handelt.
      Und langsam wird auch noch die Einsicht kommen, dass die Spezialisten vom Bund genau wissen was sie tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LarsBoom 22.03.2020 21:04
    Highlight Highlight Bei der einreise in Tokio Haneda vor vier Wochen wurde von allen Passagieren die Körpertemperatur gemessen. Heute bei der Ankunft in Zürich wurden die Flugzeuginsassen dann nur tröpfchenweise aus dem Flugzeug gelassen was nach einem 12 Stunden Flug meiner Meinung nach nicht viel Sinn macht. Auch weil sich die Passagiere danach bei der Passkontrolle und dem Gepäckband wieder sehr nahe kamen. Eine Körpertemperatur Messung hat man aber um sonst gesucht.
    • Rellik 22.03.2020 21:34
      Highlight Highlight Dafür testen die Japaner jetzt nicht mehr, um die Zahlen tief zu halten damit Olympia eine Option bleibt...
    • Rellik 22.03.2020 21:38
      Highlight Highlight Dafür testen die Japaner jetzt nicht mehr, damit die Zahlen tief aussehen, weil Abe Olympia unbedingt diesen Sommer will...

      Ps. Bitte keine anderen Fahrer während der Rennen mehr hauen gäll!
    • ands 22.03.2020 21:47
      Highlight Highlight Die Körpertemperaturmessung ist auch nicht besonders sinnvoll. Was tut man, wenn jemand erhöhte Temperatur hat? Genau! Man schickt ihn nach Hause. Also muss er das tun, was er sowieso getan hätte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • rokat 22.03.2020 21:00
    Highlight Highlight Ich habe einen guten Freund in Taiwan (also gebürtiger Taiwanese, nicht zugezogen), und als ich ihn fragte, meinte er nur: Masken in der Öffentlichkeit anzuziehen seien für Asiaten nicht Ungewöhnliches. Zudem hätten sie bereits bei SARS sowas Ähnliches durchgemacht und seien es gewohnt.

    Interessanterweise erzählt er, dass China ('Feind' für Taiwan) schnell abgeriegelt wurde gegenüber Taiwan, jetzt aber viele das Virus aus Europa mitbringen. Er denkt, es gibt nun eine zweite Welle bei ihnen...

Corona-Toter in den USA ++ Lage in Italien spitzt sich zu

>> So kannst du dich vor dem Coronavirus schützen

Artikel lesen
Link zum Artikel