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Colorised scanning electron micrograph of a cell heavily infected with SARS-CoV-2 virus particles (yellow). Credit: NIAID.

So sieht eine Zelle aus, die stark mit SARS-CoV-2-Viren (gelb) infiziert ist. Das rasterelektronenmikroskopische Bild wurde nachkoloriert. Bild: NIAID

Hoffnung auf neuen Corona-Impfstoff in den USA: Das steckt hinter mRNA-1273

Eine Studie zu mRNA-1273 weckt Hoffnungen in der Suche nach einem Coronavirus-Impfstoff. watson erklärt, was die Ergebnisse bedeuten.



Kryptisch und kurz mRNA-1273 nennt sich das Mittel, das neue Hoffnung im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie weckt. Der experimentelle Impfstoff des US-Biotech-Konzerns Moderna wird derzeit von Wissenschaft und Medien in den Fokus genommen. Grund sind neue Forschungsergebnisse, die am Dienstag in der angesehenen Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden.

Wie gut wirkt mRNA-1273?

FILE - In this March 16, 2020, file photo, a subject receives a shot in the first-stage safety study clinical trial of a potential vaccine by Moderna for COVID-19, the disease caused by the new coronavirus, at the Kaiser Permanente Washington Health Research Institute in Seattle. According to results released on Tuesday, July 14, 2020, early-stage testing showed the first COVID-19 vaccine tested in the U.S. revved up people’s immune systems the way scientists had hoped. The vaccine is made by the National Institutes of Health and Moderna Inc. (AP Photo/Ted S. Warren, File)

Geimpfte Testpersonen entwickelten Antikörper, ein Teil von ihnen auch Nebenwirkungen. Bild: keystone

Die aktuelle Studie beschreibt die Resultate während der sogenannten «Phase 1» im Impfstoff-Testverfahren. Teilgenommen haben 45 Probanden. Mit drei Ausnahmen wurden sämtliche Personen in den Frühlingsmonaten zweimal geimpft, wobei sie in drei Gruppen aufgeteilt wurden, die 25, 100 oder 250 Mikrogramm des Wirkstoffs mRNA-1273 erhielten.

Die drei «Ausnahmen» erhielten die zweite Impfung nicht: Eine Person erlitt an beiden Beinen eine Nesselsucht, die beiden anderen konnten die zweite Dosis nicht einnehmen, weil sie wegen Verdachts auf Covid-19 isoliert werden mussten – ihre Tests waren im Nachhinein negativ.

Das Positive an mRNA-1273

Nach der zweiten Dosis entwickelten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sogenannte «protektive Antikörper», die das Virus neutralisieren und eine Infektion der Körperzellen verhindern können.

Nebenwirkung des Corona-Impfstoffs

Die Studie machte auch Angaben über registrierte Nebenwirkungen. So erlitt die Hälfte aller Teilnehmenden Müdigkeit, Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen sowie Schmerzen an der Injektionsstelle. Die eine Person, die an Nesselsucht erkrankte, wurde aus der Studie genommen. Keine der Nebenwirkungen wurde als schwerwiegend eingestuft.

Liefert Moderna damit den Impf-Durchbruch?

epa08247563 Signs at the main entrance for the biotech firm Moderna, are seen outside the company's Norwood facilities in Norwood, Massachusetts, USA 25 February 2020. Moderna has announced that they have shipped mRNA Vaccine Against Novel Coronavirus (mRNA-1273) to the National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), a part of the National Institutes of Health (NIH) to be used in the planned Phase 1 study in the United States.  EPA/CJ GUNTHER

Moderna hat ihren Sitz in Cambridge, Massachusetts. Bild: EPA

Nein, noch nicht. Zudem muss man die jüngsten Berichte über die Studie relativieren: Die Ergebnisse wurden vom Biotech-Konzern Moderna schon am 18. Mai bekannt gegeben. Die Firma wurde damals kritisiert, weil sie die Testergebnisse nicht mit Daten belegt hatte.

Moderna rechtfertigte das Vorgehen mit den Verpflichtungen für Unternehmen, die an der Börse gehandelt werden: Das Gesetz verlangt, dass Ergebnisse offengelegt werden müssen, die den Aktienkurs beeinflussen könnten. Das tat das Unternehmen Mitte Mai – mit der Studie von gestern wurden die Daten dazu nachgeliefert.

Die Studie beschreibt zudem nur die Ergebnisse einer ersten Phase des langen Wegs, den die US-Behörden zur Zulassung eines Impfstoffs vorsehen. In der «Phase I» wird der Wirkstoff nur einer kleinen Testgruppe verabreicht, um zunächst die Verträglichkeit des Impfstoffs zu prüfen.

US Government Accountability Office diagram comparing a traditional vaccine development timeline to a possible expedited timeline

Gewöhnlicherweise dauert das Impfstoff-Testverfahren mehrere Jahre. Bild: Public Domain

Wie geht es weiter mit mRNA-1273?

Die Forschung zum mRNA-1273-Impfstoff befindet sich seit Ende Mai in der Phase 2, in der die Versuchsgruppe auf 600 Probanden erhöht wurde. Nach den positiven Ergebnissen vom Frühling plant das Unternehmen bereits den Schritt zur Phase 3, in der ein Massentest an rund 30'000 Probanden ab Ende Juli erfolgen soll.

Ausnahmeregelung für Covid-19-Arzneimittel

Die EU setzt befristet Auflagen aus, um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs zu beschleunigen. Wie der Rat der Mitgliedstaaten am Dienstagabend mitteilte, werden vom kommenden Samstag an Covid-19-Arzneimittel mit genetisch veränderten Organismen (GVO) ohne vorherige Umweltverträglichkeitsprüfung klinisch geprüft werden können. Zudem wird klargestellt, dass die Regelung auch gilt, wenn Mitgliedsstaaten den Einsatz von offiziell noch nicht genehmigten Covid-19-Arzneimitteln mit genetisch veränderten Organismen erlauben wollen. (sda)

Wer macht mit Corona-Impfstoff Geld?

Der Lifesciencekonzern Lonza ist gut ins Jahr 2020 gestartet. Der Nettoumsatz stieg im ersten Quartal bei konstanten Wechselkursen um 7,4 Prozent auf 1,64 Milliarden Franken. (Archiv)

Die Lonza Group hat ihren Hauptsitz in Basel. Bild: KEYSTONE

Das Pharmaunternehmen, das im Wettrennen um den Corona-Impfstoff siegt, wird gute Gewinne damit machen können. Davon sind auch Börsenanalystinnen und -analysten überzeugt. Wer einen wirksamen Wirkstoff findet, wird ihn milliardenfach produzieren und verkaufen können.

Daran beteiligt ist auch das Schweizer Pharmaunternehmen Lonza. Die Basler haben mit Moderna eine Vereinbarung aushandeln können, mit dem Lonza an ihrem US-Standort die ersten Dosen der mRNA-1273-Impfung produzieren darf.

Die Studienergebnisse haben sich entsprechend bei den Aktienwerten von Lonza und Moderna ausgewirkt. Beide Unternehmen konnten seit Mitte Mai deutliche Kursanstiege verzeichnen.

FFP2-, KN95- und Stoffmasken im Überblick
Mund-Nasen-Schutz, Hygienemasken: Herkömmliche, grüne oder blaue Maske, die in vielen Einkaufsläden verkauft wird. Schützt den Träger etwas, schützt aber vor allem das Umfeld. Stoffmasken bieten von allen Maskentypen am wenigsten Schutz.

FFP2-Masken: FFP2 (Filtering Face Peace) filtern Bioaerosole wie zum Beispiel Viren, also auch das Coronavirus, aus der Luft. Geschützt werden sowohl der Träger als auch sein Umfeld. Die FFP3-Masken haben eine noch etwas höhere Filterleistung als jene des Standards FFP2. Jene Masken mit Ventil schützen das Umfelds nicht.

KN95-Masken, N95-Masken: Da FFP2-lizenzierte Masken derzeit sehr gefragt sind, steigen viele Personen auf KN95-, bzw, N95-Masken um. Sie bieten denselben Schutz wie FFP2-Masken.

CPA-Masken: Die CPA-Zertifizierung wurde extra für die Corona-Pandemie geschaffen, da eine herkömmliche FFP2-Zertifizierung zu lange dauert. Sie sollen den gleichen Schutz wie FFP2-Masken bieten.

Weitere Links:
» Wie trägt man eine Maske richtig? Hier eine einfache Anleitung.
» Wie gut schützen Masken wirklich? Neun Antworten auf die häufigsten Fragen.
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

News zum Coronavirus in der Schweiz und International. Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.
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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Meier 15.07.2020 22:04
    Highlight Highlight Ich hab kein Problem mit der Impfung solange ich als nicht geimpfter keine Nachteile habe.. Und wenn sich ja soviel impfen lassen wollen mit einem neuartigen RNA Impfstoff, der seit Jahren in Tests für andere Krankheiten noch nie bewilligt wurde.. Nur zu.. Lasst euch impfen.. Am besten gleich 10x..
  • Besser Wisser 15.07.2020 19:34
    Highlight Highlight Sollte ich das richtig verstanden haben wird eine neue Art von Impfung in einem schnellen Verfahren getestet und soll so schnell wie möglich auf den Markt. Bei konventioneller Herstellung könnte ich das verstehen, nachvollziehen und mich impfen lassen. Aber das scheint mir doch ein wenig riskant.
  • Antichrist 15.07.2020 16:45
    Highlight Highlight Gefühlt 90% der Berichte über Corona sind Vermutungen, Annahmen, halbfertige Studienberichte, Interpretationen von Experte etc. Das trägt dazu bei, dass niemand das Thema ernst nimmt, da morgen schon wieder ein neue Vermutung auftaucht.
    • lilie 15.07.2020 19:18
      Highlight Highlight @Antichrist: So läuft das halt in einer neuen Situation. Als die Pest ausbrach, sagte auch niemand: Lasst uns doch lieber zuerst ein paar hundert Jahre Zeit nehmen, bis wir WIRKLICH verstanden haben, wie sich die Leute anstecken. Da hat man halt auch mit Vermutungen gearbeitet und das Beste draus gemacht.

      Heute haben wir zum Glück viel mehr Ahnung und mehr Möglichkeiten. Entsprechend mehr Vermutungen und Ansätze gibt es...
  • pop_eye 15.07.2020 16:41
    Highlight Highlight Rekombinante RNA, die in menschliche Zellen eingespritzt werden, lassen die genetischen Prozesse verändern. Das heisst es ist eine genetische Modifizierung der Zellen.

    Alle schreien immer wieder wie schädlich genmanipulierter Mais ist, aber sich selber am Erbgut rumspielen lassen spielt keine Rolle?

    Nebenwirkungen lassen sich eh, in ein paar Jahren zeigen - evtl. ist es dann schon zu spät.
    • Graviton 15.07.2020 17:28
      Highlight Highlight Das stimmt nicht. RNA tut eben genau das nicht, weshalb sie nach gängiger Meinung als sicherer angesehen wird als DNA. RNA wird in das Cytoplasma aufgenommen (nicht in den Zellkern, wo sich die DNA befindet) und wird dort in ein Protein übersetzt. Somit sollte eine RNA-Impfung keine Genmodifikation erzeugen. Davon abgesehen finde ich es doch auch sehr gehetzt, in so kurzer Zeit einen Impfstoff zu entwickeln - insbesondere einen RNA-Impfstoff, der zwar als sicher gilt, wo aber Langzeitdaten fehlen. Bin kein Impfgegner, eher das Gegenteil, aber hier scheint Prestige und Geld wichtiger zu sein.
    • Kritisch Hinterfragen 15.07.2020 18:42
      Highlight Highlight @Graviton

      Leider stimmt deine Aussage nicht.... Siehe "reverse transcription" und lese bis zu HIV und Leukämie.

      Mit scheint das Risiko dich unverhältnismässig hoch.
    • Graviton 16.07.2020 10:29
      Highlight Highlight @Kritisch
      Ja, theoretisch besteht die Möglichkeit einer reversen Transkription (RT) der injezierten RNA und einer nachfolgenden Integration ins Genom. Die RNA muss dazu bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie z.B. die nötigen Sequenzen für die Initiation dieses Prozess beinhalten. Ob sie das tut, weiss ich nicht. Ich hoffe doch, dass man dies beim Design des Impfstoffs berücksichtig hat. Zudem ist das Ausmass der RT in menschlichen Zellen sehr unvollständig erforscht, sodass man es evtl. gar nicht vollständig berücksichtigen kann. Wie schon gesagt, auch ich finde das Ganze sehr gehetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kritisch Hinterfragen 15.07.2020 16:28
    Highlight Highlight Von einem solchen Artikel würde ich mir etwas zur Wirkungsweise eines mRNA-Impfstoff wünschen.

    Und dazu, dass noch nie ein solcher am Menschen eingesetzt wurde.

    Vielleicht etwas zu den bisherigen Tierversuchen mit solchen Impfstoffen und den Sorgen vieler Menschen zu den möglichen Langzeitfolgen...
  • meinbeitrag 15.07.2020 16:28
    Highlight Highlight Ein echter Impfstoff braucht 1 1/2 bis 3 Jahre, bis er richtig ausgetestet wurde. Also jetzt einen Impfstoff auf den Markt zu werfen ist unverantwortlich. Aber die USA pushen ja diese Aktion mit einer Unterstzützung von einer halben Milliarde $ an Moderna. Zudem kann man für einne sich verändernden Virus gar keinen Impfstoff herstellen, der wirkt...
    • Meierli 15.07.2020 18:43
      Highlight Highlight Stimmt nicht wirklich. Der Virus kann sich ändern wie er will. Solange er bei seinen Proteinspikes bleibt welcher an ACE-2 Rezeptoren andockt, ist er angreifbar. Genau an dem Punkt. Und darauf zielen alle aktuell in Forschung befindlichen Impfstofe ab.
    • Bächli 16.07.2020 08:46
      Highlight Highlight @ swissruther, das ist falsch. Influenza verändert sich jährlich, der Impfstoff wirkt aber trotzdem, mal mehr, mal weniger. Schwere Fälle werden jedenfalls verhindert, das schreibe ich aus langjähriger Erfahrung.
  • mystiker 15.07.2020 16:03
    Highlight Highlight hoffen hoffen und nochmals hoffen. Es wird ein problem kreiert und jetzt die lösung präsentiert. War ja klar, dass man nun einen impfstoff (er/ge)funden hat und sich nun als held präsentiert und viel kohle abkassiert. Die Menschheit wird auch ohne impfstoff nicht untergehen.

  • Eugen1999 15.07.2020 15:41
    Highlight Highlight Und die Rsikogruppen mit Diabetis oder hohem Blutdruck? Dürfen die überhaupt geimpft werden ? So wie es aussieht soll das breite Volk dann mal geimpft werden. Das bedeutet ein gutes Geschäft, allenfalls Impfzwang. Den meisten Leuten macht ja Covid kaum was aus, nur den Vorerkrankten. Man impft die Gesunden um die Kranken zu schützen?! Zumindest ein guter Businessplan. Allenfalls kann man ja die Statistiken anpassen. Tamiflu lässt grüssen! Oh sorry, schon wieder dieses Misstrauen. Aber ohne die genauen Randbedingungen der Tests zu kennen, ist das noch lange keine gute Nachricht.
    • Bits_and_More 16.07.2020 08:46
      Highlight Highlight Der Impfstoff ist gerade einmal in P1, dass heisst er wird an gesunden Menschen getestet.
      Zudem es ist nun mal wichtig, einen möglichst grossen Teil der Bevölkerung zu impfen. Wenn dann 10% Aufgrund von chronischen Erkrankungen nicht geimpft werden können, kann trotzdem eine Herdenimmunität entstehen.
  • Meinung 15.07.2020 15:36
    Highlight Highlight Wie schnell manche Dinge so gehen können! Fragt sich nur wie hoch der Preis für ein Medikament sein wird, dass so Turbomässig daher kommt? Nicht nur auf das Geld bezogen.
    Auch ich möchte, dass Corona gestoppt wird. Aber zu welchem Preis?
    • Meierli 15.07.2020 18:45
      Highlight Highlight @Meinung, wenn die Impfung eine Rückkehr zur alten Normalität bedeuten würde, mir wäre das ohne Nachdenken 1'000.- wert...
    • lilie 15.07.2020 19:24
      Highlight Highlight @Meinung: Das alles ist noch in den Kinderschuhen, und jedes Land wird eigene Wege suchen, wie es einen allfälligen Impfstoff einsetzen will.

      So weit ich weiss hat die WHO bereits gefordert, dass der Impfstoff zum Selbstkostenpreis abgegeben und für arme Länder subventioniert werden soll.

      In der Schweiz kann man nicht einfach so eine Impfpflicht einführen, schon gar nicht mit einer Substanz, deren Wirksamkeit noch gar nicht bekannt sind.

      Dass die Amis darauf setzen, ist ja klar. Aber die sind mit schnellen medikamentösen Lösungen auch schon bös auf die F**** gefallen (siehe Opioidkrise)...
    • Bits_and_More 16.07.2020 08:47
      Highlight Highlight Faustregel: Ein neues Medikament kostet ca. 1 Milliarde $ Investment, bevor es auf den Markt kommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pipikaka Man 15.07.2020 15:11
    Highlight Highlight Sollte so ein Erbgut verändernder Impfstoff durchkommen, ohne langzeit Studien die Nebenwirkungen aufzeigen, aber es dennoch ein Impfobligatorium gibt. Dann ist jedes Argument gestorben das der Bund sich um unsere Gesundheit sorgt. Bedenklose Impfungen herzustellen ohne schwerwiegende Nebenwirkungen dauern mehrere Jahre, sogar ein Jahrzehnt. Nein das ist keine gute Nachricht.
  • dänkdra 15.07.2020 15:09
    Highlight Highlight Die mRNA Impfstoffe erzielen höchstens eine Teilwirkung und die nur ein paar wochen bis höchstens monate anhält. Ein umfassender Schutz gegen Covid-19 ist und wird nicht zu beweisen sein Es reicht aber um geld zu machen vergleichbar mit tamilflu. Dies sage ich als unabhängiger (nicht star) virologe....
  • i schwörs 15.07.2020 15:02
    Highlight Highlight Es gibt meines Wissens etwa 149 Impfstoffe, die in einer der 3 Phasen stecken. Einer davon (aus den UK) ist bereits in Phase 3 (breitflächiges Testen, uA in Brasilien). Also deutlich weiter fortgeschritten als der hier. Aber auch da wir es noch mindestens bis Ende 20 dauern, bis der durch die Phase 3 gelaufen ist.
    • cAMP 15.07.2020 16:04
      Highlight Highlight Ich denke es geht hier nicht explizit um den Impfstoff, sondern darum, dass man erstmals direkt mRNA injiziert anstatt einem ganzen nichtinfektiösen Virus.

      Soweit ich weiss ist das eine Neuheit.
    • Pisti 15.07.2020 17:16
      Highlight Highlight Die Versuchskaninchen kommen natürlich wieder aus Schwellenländern und 3-Welt Staaten. sollen die Briten doch das Zeug an sich selber testen, hat sicher genügend Impf-Jünger dort.
    • _kokolorix 15.07.2020 17:27
      Highlight Highlight Aber es gab noch niemanden der ernsthaft bewiesen hat, dass die Antikörper auch wirklich vor einer Erkrankung schützen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrgoku 15.07.2020 14:44
    Highlight Highlight ich lese jeden tag ständig "hoffnung" hier "hoffnung" da...

    Wenn man sich anständig verhält, muss man auf nichts hoffen, denn die Probleme lösen sich dann von selbst...

    Der Mensch hofft aber lieber dass da irgendwas kommt was alle rettet, ohne selber sein Beitrag zu leisten und für eine gewisse Zeit zu verzichten.
    • Toerpe Zwerg 15.07.2020 15:08
      Highlight Highlight Anstand hilft gegen Krankheit?
    • mrgoku 15.07.2020 15:27
      Highlight Highlight Nein, aber gegen Eindämmung
    • Toerpe Zwerg 15.07.2020 15:57
      Highlight Highlight Anstand und Verzicht ... nur Suizid schützt noch besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 15.07.2020 14:37
    Highlight Highlight Bin ganz sicher kein Impfgegner, im Gegenteil.

    Da ein Impfstoff aber kein Placebo oder Zältli ist und nach Lektüre dieses interessanten Artikels, frage ich mich gerade ob wegen Sars-CoV-2 nun zum ersten Mal in der medizinischen Geschichte ein Impfstoff ohne Langzeitstudien etabliert werden soll/ kann/ darf(?)
    • Crecas 15.07.2020 14:58
      Highlight Highlight Das ist wahrlich das Dilemma und wird zur Zeit noch abgewogen. Das Ding ist einfach, die Nebenwirkungen des Virus auf des Leben der Menschen sind so gewaltig (man denke vor allem an die ganzen schwer getroffenen Länder, deren Wirtschaft auch zusammengekracht ist, die aber nicht von ihrem Ersparten leben können), dass man dieses Risko wohl eingehen muss. Dies ist ja auch der Grund, wieso bspw. einzelne Staaten nur ganz kurze Lockdowns verhängt haben oder diese wieder früh aufgehoben haben... Teile der Bevölkerung wären schlicht verhungert.
    • Pipikaka Man 15.07.2020 15:06
      Highlight Highlight Nein, das darf nicht sein aus meiner Sicht. So einen ungetesteten Impfstoff werde ich auch nicht nehmen. Ein gut und exakt getesteten Impfstoff, würde da nicht Resistenz dagegen zeigen. Aber kein RNA Impfstoff der das Erbgut verändern könnte.
    • _kokolorix 15.07.2020 17:33
      Highlight Highlight Das ist nicht das erste Mal. Jedes Jahr werden im Herbst die Grippeimpfungen gehypt, ohne dass je eine ernsthafte Studie zu Wirksamkeit und Verträglichkeit durchgeführt wurde. Noch nicht einmal im Nachhinein versucht man den Erfolg der Impfkampagnen zu Untersuchen, weil man da schon voll in der Entwicklung der nächsten Generation steckt und keinesfalls zweifelhafte Ergebnisse der letzten publiziert haben möchte.
      Es könnte ja sein, dass die esoterischen Impfgegner ein kleines bisschen recht haben, und die Impfung genauso wirksam ist wie die Nichtimpfung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 15.07.2020 14:23
    Highlight Highlight Genetische Impfstoffe dank „Operation Warp Speed“ im Schnellverfahren zulassen? Ich habe meine Zweifel ob das gut kommt. Hier ein interessanter Artikel zum Thema:

    https://saez.ch/article/doi/saez.2020.18982





  • P_hr 15.07.2020 14:16
    Highlight Highlight hoffen wir, dass wir in der Schweiz produzieren können und wir bald was vom Kuchen abkriegen.

    Erst somit ist wieder ein normales Leben möglich.

    • Jawolaufensiedenn 15.07.2020 16:02
      Highlight Highlight @ P_hr: Ich kann gar nicht soviel Kuchen fressen, wie ich bei der Lektüre Deines Kommentars kotzen könnte...🤬🤬🤬🤬
    • P_hr 16.07.2020 22:05
      Highlight Highlight Verstehe dein zynischen Komentar nun echt nicht.

      Wenn die in amerika produzieren passiert das gleiche wir mit dem Medikament das einen schweren verlauf verkürzen kann.
      Amerika hat da kurzerhand 95% der jahresproduktion gekauft.
      Ganz nach dem Motto « america first »

      Was daran ist falsch wenn ich bedenken habe?
  • lilie 15.07.2020 14:15
    Highlight Highlight OK, der Wirkstoff führt zu Antikörpern und scheint nach bisherigen Erkentnissen nur milde Nebenwirkungen zu machen.

    Aber die wichtigste Frage wurde noch nicht beantwortet: Wurde einer der Studienteilnehmer nach der Impfung krank? Das scheint doch immer noch unsicher, ob die Antikörper überhaupt vor einer (Wieder-)Erkrankung schützen können.
    • Lexxus0025 15.07.2020 14:26
      Highlight Highlight Die infektionsabwehrenden antikörper steigen an, also ja man ist erstmal immun, die frage ist nur wie lange.
      Die frage die du stellst betrifft vor allem menschen die infiziert waren und leicht verläufe hatten (diese bilden zu wenige infektionsabwehrende antikörper, bzw. Werden diese zu schnell wieder abgebaut).
    • aye 15.07.2020 14:55
      Highlight Highlight Das wird erst in der zweiten Phase (die laut Artikel seit Ende Mai läuft) untersucht.

      Phase 1: Wenige gesunde Probanden, grober Check auf schwere Nebenwirkungen.
      Phase 2: Grössere Zahl an (kranken) Patienten, Untersuchung der Wirksamkeit und Entdeckung weiterer Nebenwirkungen.
      Phase 3: Noch deutlich mehr Patienten, Entdeckung seltener Nebenwirkungen und beispielsweise eingeschränkter Wirksamkeit in bestimmten Bevölkerungsgruppen.

      Natürlich gibt es bei einem Impfstoff einige Abweichungen von diesem traditionellen Entwicklungsschema (z.B. werden in allen Stufen Gesunde geimpft).
    • hansguckindieluft 15.07.2020 14:59
      Highlight Highlight In Phase I während einer klinischen Studie im Arzneimittel Bereich geht es eigentlich "nur" um die Verträglichkeit... Wirksamkeit ("proof of concept") wird normalerweise in Phase II getestet.
    Weitere Antworten anzeigen

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